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Die Geschichte von 3D Mark

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Leserbeitrag

(Hüseyin) Der Benchmark aus dem Hause Futuremark dürfte jedem User, der sich auch nur ein wenig für die Performance seiner Grafikkarte interessiert, bekannt sein. Nicht erst seit den letzten Versionen sind diese Benchmarks fester Bestandteil in Tests. Inzwischen sind wir bereits bei der Version 05 angelangt.

Die Geschichte von 3D Mark

3D Mark 99
Der Benchmark aus dem Hause Futuremark (früher bekannt unter dem Namen MadOnion) begann seinen Siegeszug vor knapp 5 Jahren mit 3D Mark 99. Damals war DirectX 6 das Maß aller Dinge und die Software verlangte für damalige Zeiten eine ganze Menge von den Grafikkarten ab. Schon 1999 waren die Jungs von Remedy Entertainment’s für die Grafik Engine (Max FX) verantwortlich. Zudem hatte man auch schon die Unterstützung für Intels PIII (SIMD) und AMDs 3DNow integriert. Ein Qualitätstest wurde zudem mit Hilfe von Bildern angeboten.

10436,109762,img=109762_1100711954.jpg,bildtext=3D Mark 99,010436,109762,img=109762_1100711965.jpg,bildtext=3D Mark 99,1
3D Mark 2000
Ein Jahr später launchte man dann 3D Mark 2000 und einige Neuerungen hielten Einzug in das Benchmark Tool. Mit den GeForce-Karten wurde T&L (Transform & Lightning) ganz groß und kam auch bei der 2000er-Version der Software zum Einsatz. Damit waren erstmals realistischere Effekte wie Licht und Reflexionen möglich. Weiterhin benutzte man die Max-FX Engine, aber dieses Mal schon mit DirectX 7.

10436,109762,img=109762_1100712008.jpg,bildtext=3D Mark 2000,210436,109762,img=109762_1100712021.jpg,bildtext=3D Mark 2000,3
3D Mark 2001
Mit 3D Mark 2001 setzte man neue Maßstäbe im Bereich der Benchmarks. Hier kamen etliche neue Effekte (Vertex- und Pixel Shader) zum Einsatz, die damalige Grafikkarten besaßen. Weiterhin wurde auf die bekannte Max-FX Engine gesetzt. Diesmal konnte man bereits mit DirectX 8.1 die Leistung seiner Grafikkarte testen. Daneben konnte man auch mit Anti Aliasing testen und neben der Max-FX Engine kam auch noch die Physik Engine von Havok zum Einsatz.

10436,109762,img=109762_1100712038.jpg,bildtext=3D Mark 2001,410436,109762,img=109762_1100712061.jpg,bildtext=3D Mark 2001,5
3D Mark 03
Nach 3D Mark 2001 musste man lange auf eine neue Version warten. Erst zwei Jahre später erschien 3D Mark 03 mit DirectX 9.0 Unterstützung und die Erwartungen waren hoch. Inzwischen war der 3D Mark mehr als nur ein reiner Benchmark, um sein System zu Hause zu testen. Viele Hersteller nutzen die Software für ihr Marketing und da es hierbei um sehr viel Geld geht, kam es auch zu einigen Querelen zwischen Futuremark und Nvidia. Erstmals mussten die Entwickler Patches und Bugfixes anbieten, um optimierte Treiber der Hersteller auszufiltern. Schließlich ging es um die Glaubwürdigkeit des Benchmarks. Aus diesem Grunde überprüfen die Jungs in Skandinavien nun einzelne Treiber, um sie für den Test mit 3D Mark freizugeben.

10436,109762,img=109762_1100712078.jpg,bildtext=3D Mark 03,610436,109762,img=109762_1100712089.jpg,bildtext=3D Mark 03,7
3D Mark 05
Weitere zwei Jahre später erschien dann 3D Mark 05. Inzwischen hatte man auch den Firmennamen von MadOnion in Futuremark geändert. Die neueste Version der beliebten Software arbeitete nun mit DirectX 9.0c. Zudem wurden auch die neuesten Shader Model 2.0/ 2.0a und 2.0b als auch die Version 3.0 für die neuen GeForce-6-Karten in das Programm integriert. Damit setzte man ganz eindeutig auf die neuste Generation an Grafikkarten. Zwar kann man auch weiterhin seine alten Grafikkarten testen, aber man wird sehr niedrige Ergebnisse erzielen, da ältere Chips nicht die neuen Features unterstützen, die von 3D Mark 05 verlangt werden. Auch hier mussten bereits Patches zum Download freigegeben werden.

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3D Mark 06
Seit gestern kann man sich die neueste Version des beliebten Benchmark-Programms aus dem Hause Futuremark auf den Rechner herunterladen. Eigentlich hatte man sich schon an einen Zwei-Jahres-Rhythmus gewöhnt, in dem neue Versionen erscheinen würden, und prompt überraschen uns die Finnen.

Die neueste Version der Testsoftware fordert eine ganze Menge von der eingebauten Hardware. Wie schon gewohnt kann man sich freuen, wenn der eigene Rechner die Bilder in einer noch akzeptablen Framerate wiedergeben kann. Die aktuelle Version kommt mit einigen neuen Features daher und bietet wirklich atemberaubende Sequenzen, mit denen man seine Grafikkarte ausführlich testen kann. Zwar hat sich an der Oberfläche nicht viel geändert, so dass man direkt loslegen kann, aber es sind sehr viele neue Features dazugekommen.

10436,109762,img=127898_1131963954.jpg,bildtext=,1010436,109762,img=127898_1131963943.jpg,bildtext=,11
Da der Benchmark aus dem Hause Futuremark gerne für einen Grafikkartenvergleich herangezogen wird, ist es natürlich auch interessant zu erfahren, inwieweit die restlichen Komponenten im System Einfluss auf die Ergebnisse der Grafikleistung haben. Sollte dieser Einfluss sehr minimal sein, wäre es möglich, Grafikkarten in unterschiedlichen Systemen miteinander zu vergleichen. So hätte man die reine Leistungsfähigkeit der Karte, ohne dass diese eine Unterstützung von der CPU oder vom Arbeitsspeicher erhält. Dieser Frage sind die Jungs von Overclockers.com nachgegangen und haben die verschiedenen Versionen des Benchmarks mit unterschiedlichen CPUs und RAMs verglichen.

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