Microsoft - Hält nicht viel von 3D

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Nintendo und Sony sind bereits auf den 3D-Zug aufgesprungen, allerdings fehlt einer der drei großen Konsolenhersteller und zwar nämlich Microsoft. Warum sich die Redmonder bei den aktuellen Entwicklungen des Marktes und beim stereoskopischen 3D zurückhalten, erklärte nun Microsofts Xbox-Chef Phil Spencer in einem Interview mit dem englischen Nachrichtensender CNN.

Er sagte, dass es noch nicht an der Zeit sei, in diese Richtung zu investieren, weil die meisten Haushalte noch gar nicht über die richtige Hardware verfügen, um 3D überhaupt entsprechend nutzen zu können.

”Was auch immer noch passieren mag, die Leute haben zur Zeit Zuhause einfach noch nicht die richtigen TVs mit denen sich 3D funktionabel bewerkstelligen ließe”, so Spencer.

Desweiteren äußerte er sich kurz zudem kommenden Nintendo 3DS:

”Ich mag den 3DS. Ich mag das Konzept, weil man dafür einfach keine 3D-Brille braucht.”

Zudem gab es auch einen kleinen Seitenhieb auf die Konkurrenz aus dem Hause Sony:

”Aus unternehmerischer Sicht muss ich niemandem ein neues Fernsehgerät verkaufen. Das ist nicht Teil unseres Geschäftsmodells. Bei anderen Unternehmen mag das vielleicht so sein. Bei uns nicht. Eine Gruppe von Leuten sitzt in einem Wohnzimmer und trägt Brillen im Wert von jeweils 150 US-Dollar – ich bin mir nicht sicher, aber das ist doch heutzutage kein Mainstream? Zu versuchen, eine Gruppe von Leuten in einem Raum zusammen spielen zu lassen, während nicht jeder das gleiche sehen kann – das ist aus meiner Sicht etwas eigenartig.”

 

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