Prince of Persia 3: The Two Thrones – Der Krieger mit den zwei Seelen – Prince of Persia 3: The Two Thrones
(Pat) Die Trilogie des persisch angehauchten Abenteuer-Spektakels erreicht mit Prince of Persia: The Two Thrones ihr finales Ende…
Der Prinz kehrt gemeinsam mit der Herrscherin der Zeit Kaileena von der “Insel der Zeit” in seine Heimat Babylon zurück und findet diese verlassen und verwüstet vor. Nach den vergangenen Ereignissen sehnt er sich eigentlich nach Ruhe und Frieden, stattdessen muss er machtlos mitansehen, wie Kaileena entführt und schließlich ermordet wird. Dies kehrt erneut seine dunkle Seite hervor, die durch den Sand der Zeit in ihm entstanden ist. Verfolgt von seinen unerbittlichen Gegnern kämpft er sich durch Babylon, wobei seine dunkle Persönlichkeit immer wieder Besitz von ihm ergreift, um ihn auf den Pfad der Finsternis zu führen.
Wie schon in den ersten beiden Teilen “The Sands of Time” und “Warrior Within”, stehen Akrobatik und Schwertkampf im Mittelpunkt des Geschehens. In dieser Hinsicht sind die Entwickler von “Ubisoft” vom bisher eingeschlagenen Pfad der Steigerung erfreulicherweise nicht abgekommen, so dass man sich somit in “The Two Thrones” wieder an so einigen Innovationen erfreuen darf. Zum einen hat man mit dem neuen Nahkampfsystem des anschleichenden Überraschensangriffs auch mal eine ruhigere Alternative zu den üblichen Schwertkampfmanövern. Die altbekannten Metzelattacken sind aber auch um einige neue, mörderische Angriffskombos erweitert worden. Aber wie bisher ist eine präzise Fingerfertigkeit gepaart mit gutem Timing von Nöten, um diese auch wirkungsvoll einsetzen zu können. Der unterschiedliche Kampfstil des dunklen Prinzen tritt schließlich auch verstärkt in den Vordergrund und unterstreicht damit äußerst gelungen den krassen Gegensatz der beiden Protagonisten. So greift der “Dark Prince” mit einer peitschbaren Kette an, die es ihm ermöglicht, durch Fernangriffe mit den Gegnern kurzen Prozess zu machen. Neben den altbekannten Sandwachen, oftmals in Begleitung ihrer treuen Jagdhunde, werden dem Spieler neuerdings auch Sandschützen über den Weg laufen, die einem mit gut gezielten Pfeilen den Garaus machen wollen. Riesenhafte Monster, wie der sogenannte “Klompa” mit fehlendem Unterkiefer, treiben zwischendurch immer wieder den Adrenalinpegel weiter in die Höhe.
Und falls einen mal die Konzentration verlässt, oder man von Krämpfen in den Händen geplagt in den Tod gerissen wird, kann man wie gehabt mit ausreichend Sand im Behälter die Zeit zurückdrehen.


