Super Space Special Part II - und noch viel weiter!

Leserbeitrag

(Maxi/Dennis) Gestern konnten wir Euch schon einen kleinen Einblick auf die besten Weltraumspiele unserer Zeit geben. Heute geben wir dieser Special-Reihe ihren krönenden Abschluss mit Descent und Freelancer!

Freelancer

Das Jahr 2003 war für die großen Weltraumfanatiker ein fantastisches Jahr. Nach über fünf Jahren Entwicklungszeit kam im März genannten Jahres “Freelancer” auf den Markt. Microsoft Game Studios schuf mit diesem Titel den bis dato schönsten Weltraumshooter, der auch noch mit perfekter Bedienung und exzellentem Storytelling aufwarten kann.

Ihr schlüpft in die Haut des gestrandeten Raumfahrers Edison Trent und habt gerade einen Angriff auf Freihafen 7 überlebt. Nach dem Eure Rettung erfolgreich war findet Ihr Euch auf “Manhatten” wieder, einem Planeten im System “New York” von “Liberty”. Und da beginnt schon die Komplexität von “Freelancer”.

Der Weltraum ist nämlich in vier große Sektoren gegliedert, jeder mit Anleihen an die Menschen die diesen besiedeln. Kusari wird zum Beispiel von Japanern bewohnt, Britannia von den Briten, Rheinland soll Deutschland repräsentieren und Liberty erinnert stark an die Vereinigten Staaten. Jeder Sektor ist von verschiedenen Organisationen besetzt bei denen Ihr Euch einen möglichst guten Ruf erarbeiten solltet. Aber zurück nach New York.

Auf Planeten oder Raumstationen bewegt Ihr Euch via Steuerungsleiste am oberen Bildschirmrand von Ort zu Ort. Es gibt fünf Plätze an denen Ihr agieren könnt: Die Bar, der Warenhändler, der Schiffshändler und der Stadtplatz. Die Funktion der Händler dürfte sich von selbst erklären.

(Dennis) Ein altes Ewok Sprichwort besagt: “Wer Descent nicht kennt, hat komplett verpennt”.
Trotzdem oder gerade deswegen präsentieren wir Euch heute den ersten 3D Shooter, bei dem man sich auch tatsächlich in drei Dimensionen bewegen konnte.

“Interplay” machte die Amiga Spieler dieser Welt glücklich, als Descent 1993 auf den Markt kam. Ein Jahr später wurde das ganze auch für den PC umgesetzt und zog sogar noch zwei Nachfolger nach sich. Gerade kürzlich sind Gerüchte aufgetaucht, in denen es hieß, das ein neues “Descent” in Planung sein könnte.

Mit einem kleinen Raumschiff düsen wir durch die Gänge ferner Weltraumminen. Die Arbeits-Roboter haben nämlich den Verstand oder ihre Programmierung verloren und fliegen Amok. Zum Glück sind wir gut bewaffnet und haben ein Gehirn, welches 1993 nichts schwierigeres erlebt hatte, als im dreidimensionalen Raum einen Raumschiff zu steuern.

Mit ein paar Tricks könnt Ihr die Auflösung auf 1024×768 anheben und die 30 Level etwas schärfer genießen. Ansonsten benötigt Ihr auf aktuellen Systemen dringend den “DOSBOX” Dos-Emulator, der das Spiel auch nur unter Einsatz immenser Zeit zum Laufen bekommt. Zum Blück haben wir uns schon die Mühe gemacht, so dass Ihr ab 22:00 Uhr nur noch einschalten braucht.

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