3D vs. Sony - Ab 2012 soll man die Brillen kaufen

Martin Beck
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Gerade erst hat Giga berichtet, dass die Begeisterung für 3D stark eingebrochen ist…und nun kommt Sony daher und möchte, dass wir ab 2012 die 3D-Brillen selber kaufen!

3D vs. Sony - Ab 2012 soll man die Brillen kaufen

Lieber gesichtsloser Sony-Gigant, das ist nicht gut. Wenn man die Leute wieder verstärkt in 3D-Filme treiben möchte, sollte man ihnen Anreize geben, weniger noch weitere Hindernisse. Die Idee von Sony ist ja nicht, dafür die sowieso schon erhöhten Ticketpreise zu reduzieren, sondern eben nochmal weiteres Geld für diese klobigen Plastikgestelle aufzurufen. Was unterm weltweiten Strich tatsächlich zwischen 5 und 10 Millionen Dollar pro Film ausmachen wird.

Nächsten Sommer wird Sony zwei große Blockbuster in 3D rausbringen: “Men in Black 3” und “The Amazing Spider-Man“. Da muss natürlich gespart werden, wobei aber diese Aktion auch gründlich nach hinten losgehen kann – wenn nämlich a) die Kinobesucher lieber in 2D Vorführungen gehen und b) die Kinobetreiber Sturm laufen. Die ja in den letzten Jahren fleissig in neue Technik investiert haben und nun unbedingt volle Kinos brauchen, um mal irgendwann schwarze Zahlen zu sehen.

In England oder Spanien gibt es bereits einen zusätzlichen Aufpreis für 3D-Brillen. Und immerhin kann man die Dinger ja dann mit nach Hause nehmen und immer wieder einsetzen. Nur: Was passiert eigentlich mit den ganzen Brillen, die man bei uns nach dem Film in diese schwarzen Kästen schmeisst??

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