Immer zweimal mehr wie Du!

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(Stefan) Wer kennt sie nicht, die beiden Weihnachtstassen, die sich gegenseitig anmachen? Innerhalb weniger Wochen wurden die zwei virtuellen Tassen zu den beliebtesten Stars Deutschlands. Die Schmiede der Tassen ist die Wiesbadener Agentur FIFTYEIGHT 3D. Wir reden heute mit dem Chef Timm Osterhold über dieses und andere Projekte!

Immer zweimal mehr wie Du!

“Du kannst mich mal am Arsch lecken!” – so fängt das kurze, aber lustig animierte Shortmovie an. Die Stars des Films: zwei Weihnachtstassen, gefüllt mit Zimtsternen. Die Aussage? Man weiß es nicht. Vielleicht wollte die Truppe von FIFTYEIGHT 3D allen Leuten, die nicht an ihren Erfolg geglaubt haben einen virtuellen Denkzettel verpassen.

Timm Osterhold, Max Zimmermann und Marc Eckart sind die Köpfe der 3D-Agentur, die den süßen Weihnachtstassen das Leben eingehaucht hat. Doch bis es zu dem jetzigen Erfolg kam, war es ein langer Weg. Seit 1997 bildet das Dreiergespann das Team von FIFTYEIGHT 3D. Eine Designagentur, die sich auf 3D-Animationen und Visual Effects spezialisiert hat. Was damals in einem kleinen Kellerbüro begann, ist heute ein 600m² großes Studio mit 15 Mitarbeitern. Heute gibt es statt Absagen Kundenaufträge. Darunter auch große Namen wie BMW, Universal Music, Smart, Sega Olympus und MTV Europe. Und auch Ihr kennt einige Arbeiten. Der neue Meister Proper zum Beispiel stammt ebenfalls aus der Wiesbadener 3D-Schmiede. Die Fahrschüler unter Euch kennen vielleicht die lustigen 3D-Figuren von Fahrschool.com. Auch diese entstanden in den Rechnern der 3D-Agentur.

Für diverse Projekte heimste das Unternehmen schon den einen oder anderen Award ein. Und auch die Tassen scheinen das Zeug zum großen Star zu haben. Die liebevoll animierten und lustigen Gesichter fesseln die Zuschauer vor den Bildschirmen. Und falls sich einer denkt, die Stimmen hören sich an wie Mundstuhl “Heul Doch” aus dem Jahr 2002, dem gebe ich recht. Die kratzigen Stimmen der beiden Tassen gehören tatsächlich dem hessischen Comedy-Duo.

Innerhalb kürzester Zeit verhalf das Internet dem Movie zum Durchbruch. Man könnte vom Schni-Schna-Schnappi-Phänomen sprechen. Denn der kleine Clip verbreitet sich genauso rasant über die Datenautobahn des Internets wie einst das Kinderlied. Somit haben auch die beiden Tassen gute Chancen zum Dauerbrenner zu werden.

Immerhin haben sie es schon aufs Handy geschafft. Einer der größten Vertreiber von Klingeltönen, Hintergrundbildern, Spielen und Movies für Handies bietet die Tassen mittlerweile zum Download an. Und das Tassenfieber greift schnell um sich. Fast überall dringen die krächzenden Stimmen der beiden Tassen durch die Handylautsprecher. Wir reden heute exklusiv für Euch mit dem Macher und fragen ihn, wie er auf die Idee für das Movie gekommen ist und ob er mit diesem Erfolg gerechnet hat.

Also schaltet rechtzeitig ein und hört Euch an, was der Kreativkopf zu sagen hat und welche Projekte als nächstes anstehen!

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