Lumix GF2: Kleinste Systemkamera

Sebastian Trepesch
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Um 19 Prozent hat Panasonic die Lumix GF1 schrumpfen können. Die neue MicroFourThirds Kamera läuft logischer Weise unter der Bezeichnung Lumix GF2 und ist laut Hersteller die derzeit kleinste und leichteste Systemkamera mit integriertem Blitz. Sie passt also auch in ordentliche Jackentaschen – sofern man sich in Sachen Brennweite mit einem Pancake-Objektiv zufriedengeben will.

Knapp 113 x 68 x 33 Millimeter klein ist die Kamera, mit 265 Gramm (fast) ein Fliegengewicht. Allerdings nur das Gehäuse. Ob der Akku mitgerechnet ist, ist unbekannt. Für das Objektiv kommen mit einem Standardzoom rund 200 Gramm und 60 Millimenter in der Länge hinzu. Für das Objektivwechsel-Vergnügen jedoch beeindruckende Werte.

Wie das Vorgängermodell hat die Lumix GF2 einen 12 Megapixel-Live-MOS-Sensor und kann ich Full HD-Auflösung mit Stereoton filmen. Mit einem 3D-Wechselobjektiv sind sogar Fotos in 3D möglich. Spiegelreflexfreunde werden den Sucher vermissen, können hierfür jedoch auf optionales Zubehör zurückgreifen.

Ambitionierten Einsteigern will die Kamera durch eine übersichtliche Tastenbelegung eine komfortable und einfache Bedienung ermöglichen. Das Display mit 460.000 Bildpunkten ist zudem ein Touchscreen.

Ab Januar 2011 soll die Kamera in den Farbvarianten schwarz, silber, perlmutt-weiß und rot erhältlich sein. Falls die Preisempfehlung der des Vorgängermodells ähnelt, wird das Gehäuse ohne Objektiv rund 650 Euro kosten.

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