Neue Kontrolle - Von einem, der auszog, um auf der Couch sitzen zu bleiben

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(Carsten) Die diesjährige E3 hat zwei große Schlagworte, die uns Gamern mit Sicherheit noch in den nächsten Wochen und Monaten um die Ohren gehauen werden. Bewegungssteuerung und 3D. Zwei Dinge, mit denen ich persönlich nur recht wenig anfangen kann.

Neue Kontrolle - Von einem, der auszog, um auf der Couch sitzen zu bleiben

Vorweg und vorsichtshalber erwähnt – dies ist ein 100 Prozent subjektiver Text. Dieser Text ist so dermaßen subjektiv, beim Schreiben habe ich mich in meinem Büro eingeschlossen, um von keinem beeinflusst zu werden. Sämtliche Drohmails also direkt an mich!

Jetzt zurück zum eigentlichen Thema. Die Konsolen-Welt erlebt derzeit eine kleine Revolution. Nintendo als Vorreiter dieser Entwicklung hat große Namen wie Sony und Microsoft geradezu gezwungen sich in diese Richtung zu entwickeln. Herausgekommen sind Kinect und Move. Zwei Produkte, die ich zwar technisch interessant finde, die mich spielerisch jedoch nicht wirklich reizen.

Bin ich der einzige, der wirklich gerne einen Controller in der Hand hält? Das kann ich mir nicht vorstellen. Auch wenn mir das Gefuchtel bei der Wii ab und zu auf die Nerven ging, so hatte ich doch immer etwas in der Hand. Ok, Playstation Move bietet mir dies, aber Kinect? Ich möchte nicht vor meinen Fernseher stehen und auf der Stelle hüpfen, ich möchte meine Hände auch nicht um ein imaginären Lenkrad schließen und “so tun als ob”. Vielleicht bin ich zu konservativ, doch der Controller ist für mich, noch vor der Grafik, mit das Wichtigste beim Zocken. Aber selbst wenn ich weiterhin einen Controller habe, verspüre ich nicht den Drang, möglich jede Aktion mit Gesten zu steuern. Das was ich auf der E3 gesehen habe, war vielleicht technisch interessant, aber spielerisch hat es mich nicht vom Hocker gehauen. Vielmehr fand ich die indirekten Möglichkeiten überzeugend. So erkennt mich Kinect vor der Konsole und kann direkt das richtige Konto laden. Da kommt ein Hauch von Star Trek auf.

Und wo wir uns gerade verbal auf der Enterprise mit ihrem Holodeck befinden – warum meint jeder Hersteller auf 3D setzen zu müssen? Nur weil es im Kino für einen Boom gesorgt hat? Für ein endgültiges Urteil zum 3DS von Nintendo muss ich mich zwar noch zurückhalten, aber auch da frage ich mich, ob ich das überhaupt möchte. Will ich Spiele für unterwegs in 3D spielen, oder ist dies nur ein nettes Features, welches man einmal ausprobiert und dann beiseite legt? Positiv klingt da jedoch die Möglichkeit, dass man selbst einstellen kann ob man das Spiel in 3D oder 2D haben möchte.

Aber vielleicht bin ich diesbezüglich zu konservativ und verbohrt – die Zeit wird zeigen, ob sich diese Elemente in den täglichen Gaming-gebrauch einfügen, oder immer irgendwie aufgezwungen wirken.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema? – Postet in die Comments

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