Inkscape: Zeichnen und Entwerfen für Profis

Katharina Sckommodau
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Zum Anfertigen von schnellen Skizzen, verbindlichen Entwürfen oder  aussagekräftigen Illustrationen gibt es nicht nur den Platzhirsch Illustrator. Viele andere Programme bieten durchaus sinnvolle Werkzeugpaletten und Funktionen – und das bei einem teilweise deutlich attraktiveren Preis. Diese Folge widmet sich dem Open Source-Programm Inkscape.

Installation, Oberfläche und Werkzeuge

Wer keine Angst vor Open Source-Programmen hat, auf eine Funktionsvielfalt größeren Wert legt und dabei weniger für den professionellen Printbereich produzieren möchte, sollte Inkscape näher unter die Lupe nehmen.

Installation

Leider zeigt sich nach der Installation der aktuellen Version 0.48 ein kleiner Stolperstein: Nach dem ersten Programmstart erscheint die Meldung: Inkscape ist auf einen internen Fehler gestoßen und wird nun geschlossen.

Ein einfacher Trick schafft Abhilfe:

  • Bevor Sie diese Version installieren, benennen Sie die Version 0.48 im Programme-Ordner um, etwa in Inkscape 0.48 (dieser Schritt ist leider notwendig).
  • Nach der Installation der 0.47 öffnen Sie diese und wählen Sie im Menü Datei die Inkscape-Einstellungen. Gehen Sie hier zum Farb-Management und aktivieren Sie unter Anzeige Anpassungen die Option Profil von Anzeige ermitteln.

  • Beenden Sie nun das alte Inkscape und starten Sie die aktuelle Version – sie sollte jetzt problemlos laufen.

 

Oberfläche und Bedienung

Die Oberfläche wirkt auf  den ersten Blick recht einfach und verspricht einen schnellen Start. Verschiedene Einstellungen, etwa Sprache oder die Symbolgröße, stehen über die Inkscape-Einstellungen unter Benutzeroberfläche zur Verfügung. Unter Fenster gibt es weitere Justierungen zu den Dialogfenstern; somit ist das Aussehen der Oberfläche recht gut zu händeln. Befindet sich der Mauszeiger über einem Werkzeug oder einer Einstellung dazu, erscheint ein Hilfstext.

 

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