Die 3D-Ansicht des Docks unter Leopard weist den Weg: Die Darstellung und Navi­gation auf dem heimischen Mac macht auch vor der dritten Dimension nicht halt. Zur Erleichterung der 3D-Navigation kommt die portable 3D-Maus von 3DCon­nexion gerade recht

Bisher war die 3D-Darstellung primär in den Bereichen CAD und 3D-Animation ver-breitet, um die dortigen Arbeitsprozesse zu vereinfachen. In Zukunft wird 3D aber auch in anderen Anwendungsbereichen immer wichtiger. So ist seit Adobe Acrobat Version 8 auch die 3D-Darstellung in PDF-Dokumenten möglich.

Um in 3D intuitiv zu navigieren, ist ein für den dreidimensionalen Raum gedachtes Eingabe-gerät hilfreich, da die für den zweidimensionalen Raum konzipierte Maus hier überfordert ist.

Die Firma 3DConnexion entwickelt solche auf die dritte Dimension spezialisierten Eingabe-geräte und stellt mit dem SpaceNavigator for Notebooks eine portable 3D-Maus vor.

Installation

Die Installation der Treiber erfolgt von der beigefügten CD. Der Installer überprüft zunächst die Aktualität der Software, um gegebenenfalls die aktuelle Version von der Herstellerseite herunterzuladen. Es besteht aber auch die Möglichkeit , die Installation direkt von der CD vorzunehmen, wenn beispielsweise keine Internetverbindung besteht. Nach dem Neustart steht die 3D-Maus zusätzlich zur normalen Maus zur Verfügung. Im Bereich 3DConnexion in den Sys­temeinstellungen erfolgt die Konfiguration.

Test

Vom Konzept her ist die 3D-Maus als Ergänzung zur normalen Maus in speziell unterstützten Anwendungen gedacht. Die gewohnte Maussteuerung erfolgt wie bisher und man setzt die Supermaus lediglich zusätzlich zur Naviga­tion in 3D ein. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Positionierung der 3D-Maus auf der der normalen Maus gegenüberliegenden Seite, damit man die jeweils freie Hand für die Steuerung benutzen kann. Zum Zeitpunkt des Tests werden insgesamt 17 Programme vom SpaceNavigator unterstützt, darunter Adobe Photoshop CS 2/3, der Adobe Reader 8/9, Apples QuickTime 7.1, Graphisofts ArchiCAD 11, Autodesks Maya 6, aber auch Google Earth 4.1. Eine komplette Aufstellung findet man auf der Herstellerseite.

Da man es nicht gewöhnt ist, mit der freien Hand Steuerungen vorzunehmen, erfordert die Bedienung des SpaceNavigators etwas Einarbeitung. Danach bewegt man sich allerdings dank der neuen Eingabemöglichkeiten viel intuitiver im dreidimensionalen Raum als zuvor. Man wird weniger abgelenkt und kann sich voll und ganz auf die Bewegung durch und die Wahrnehmung des 3D-Raums konzentrieren. Im Prinzip erhält man sechs zusätzliche Navigationsmöglichkeiten (Bewegen nach rechts und links, Vergrößern und Verkleinern, Schwenken nach oben und unten, Kippen, Rollen und Drehen) sowie zwei zusätzliche programmierbare Funktionstasten.

Fazit

Wenn man sich öfter in der dritten Dimensionen bewegt, sollte man die Anschaffung eines 3D-Eingabegeräts wie des SpaceNavigators in Erwägung ziehen, da hiermit eine erhebliche Erleichterung der Navigation einhergeht. Auch die Effizienz im Arbeitsablauf kann gesteigert werden, denn die 3D-Navigation erfolgt definitiv schneller als nur mit der Maus. Die hochwertige Verarbeitung und die kompakte Bauform des SpaceNavigators empfehlen ihn sowohl für den stationären als auch für den mobilen Einsatz.

huq


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