HTC One M8 Test – Ein fast perfektes Smartphone

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HTC hatte es in den letzten Jahren nicht immer leicht, was auch an der eigenen Firmenpolitik lag. Das HTC One (M7) hat dem Unternehmen einen neuen Aufschwung, diverse Preise und neues Selbstvertrauen gebracht. Aber wie gut ist der Nachfolger wirklich? Seit dem 04.04.2014 ist das neue High-End Smartphone verfügbar.

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Technische Spezifikationen

  • 5-Zoll (12,7 cm) Super LCD3 Touchscreen mit 1080 x 1920 Pixeln Auflösung (440 ppi)
  • Corning Gorilla Glas 3 Display
  • Qualcomm Snapdragon 801 2,3 GHz Quad Core (MSM8974AB v3)
  • Adreno 330 GPU mit 578 Mhz
  • Android 4.4.2 KitKat und Sense 6.0 Oberfläche
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • SD-Slot für bis zu 128 GB Speicher
  • HTC Ultrapixel Kamera mit 1/3“ BSI-Sensor (2688×1520, 2um), HTC Zoe™, Panorama360, Dual LED-Blitzlicht
  • f/2.0 Blende und 28mm Linse
  • Videoaufnahmen in 1080p mit 60 FPS oder 720p und 120 FPS
  • 5 Megapixel Frontkamera
  • Nano-SIM Slot
  • BlueTooth 4.0, WLAN a/b/g/n/ac 2.4 oder 5GHz, DLNA, Miracast, WiFi Direct, NFC, FM Radio, GPS/GLONASS, Digitaler Kompass, Barometer
  • RBG Benachrichtigungs-LED
  • 146,3 x 70,6 x 9,35 mm
  • 160 Gramm
  • Akku 2.600 mAh

Erster Eindruck, Design und Verarbeitung

In unserer Redaktion ist es recht offensichtlich: Kamal nutzt ein Samsung Galaxy Note 3, ich kehre immer wieder zum HTC One zurück. Dementsprechend stehe ich als Fanboy der Taiwaner im Raum, bin gleichzeitig aber auch ihr größter Kritiker. Optisch war man dank diverser Leaks schon auf das neue Flaggschiff vorbereitet, doch wenn man das gute Stück das erste Mal in den Händen hält, macht das neue Design schon einen ganz anderen Eindruck.

Wenn HTC eins kann, dann richtig wertige Smartphones bauen. Auch aus der verwöhnten Apple Redaktion gab es Lob, Chapeau HTC! Das Handy startet schnell, es bedient sich alles fluffig und fix, das neue One kann sich da locker zum Nexus 5 gesellen. Beide Geräte bieten hier die flüssigste Android Bedienung seit langem, nur dass HTC hier noch eine eigene Oberfläche drüber gebügelt hat.

Bildergalerie HTC One (M8)

Die HTC-Leiste bietet ab sofort keine Touchbedienung mehr. Der Platz wird nur als optischer Trenner zwischen dem Display und den Boomboxen genutzt. Viele (und auch aus der Redaktion kam das mehrfach) stören sich an diesem Trennelement. Natürlich wirkt es so, also wolle HTC hier den Platz nur für die Werbung nutzen. Das denke ich nicht. Designer und Produktmanager sitzen wochen-, wenn nicht sogar monatelang am Designkonzept eines Smartphones und überlegen ganz genau welchen Platz sie wie benutzen. Ich denke kaum, dass HTC so selbstverliebt ist und an der Front ein Logo verbauen wollte.

Rein aus Werbezwecken ist es auf der Rückseite eh besser angebracht. Auf Nachfrage sagt man uns, dass man ganz einfach Kompromisse eingehen musste. Durch die engere Zusammenarbeit mit Google landen die Bedienelemente direkt auf dem Display und verschwinden (Immersive Mode) wenn sie nicht gebraucht werden. Ein kurzer Wisch über den Rand des Displays oder ein Tipp darauf (kleine helle Punkte befinden sich dann an dieser Stelle) lässt die Buttons wie von Zauberhand wieder erscheinen. Das ist toll, benötigt manchmal aber auch etwas Fingerspitzengefühl und sorgt oft für einen weiteren, eigentlich auch unnötigen Schritt/Tipp.

Leistung

Es gab einige Unstimmigkeiten zwischen diversen Versionen des HTC One. Die Chinesische Variante hat eine kleine CPU (2,45 GH) außerdem wurde dabei noch eine Beta-Software mit mangelndem Power Management genutzt. Unser HTC One ist zwar „nur“ 2,3 GHz schnell, doch im Antutu Benchmark (auch AntutuX) erreicht der Alu-Bolide Werte zwischen 33k und 34k. Genauere Werte befinden sich in der Galerie. Generell kann man hier sagen: Ob nun rechenintensive Spiele oder große Dateien, die innerhalb des System geschrieben werden müssen (Videos/Fotos/Dateien kopieren) — das HTC One (M8) ist richtig fix unterwegs. Der Sprung vom QSD 600 zum 801 ist definitiv spürbar.

Bildergalerie HTC One M8 Benchmark

Display

Das Corning Gorilla Glas 3 ist sehr dünn, man berührt also fast das Display-Panel, wenn man das HTC One bedient. Das kennt man sonst nur von wenigen Android-Smartphones, vor allem aber vom iPhone. Das M8 kommt zwar nicht an die Helligkeit des Note 3 heran, doch es ist noch mal etwas heller als der Vorgänger. Die Auflösung von 1920 x 1080 erstreckt sich dieses Mal auf 5 Zoll und büßt damit ein wenig Pixeldichte ein. Das macht allerdings überhaupt nichts aus, denn das Display ist weiterhin extrem klar und scharf und sieht sogar von der Seite noch richtig gut (und ablesbar) aus. Hier gibt es absolut nichts zu meckern.

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Auf der zweiten Seite geht es um die die Software Sense 6.0 und die Kamera

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Weitere Themen: Nexus 5, HTC One (2013), Samsung Galaxy Note 3, HTC


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