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HTC One mini 2: Test und technische Daten

Andreas Floemer
GIGA-Wertung:
13

Das HTC One mini 2 ist als Mini-Variante des HTC One (M8) immer noch sehr gefragt. Technisch ist es etwas schwächer ausgerüstet als sein großer Bruder. Wir zeigen im Test, ob sich das HTC One mini 2 für euch lohnt.

Video | Das HTC One mini 2 im Hands-on-Test

Das HTC One mini 2 ist die zweite Generation der Mini-Version der One-Serie. Es wurde im Mai 2014 released und lehnt sich am HTC One (M8, Test) an. Auch jetzt ist es noch immer gefragt und ein heißer Kandidat, wenn es um ein gutes, handliches Smartphone geht.

Hintergrundwissen: Das erste HTC One mini (Test) wurde im Juli 2013 veröffentlicht und orientierte sich am am HTC One (M7, Test).

HTC One mini 2: Technische Daten

Damals lief unser Testgerät auf Android 4.4.2 mit Sense 6 und der Firmware-Version 1.16.401.2. Wir hatten das One mini 2 über einen Zeitraum von zwei Wochen getestet. Die technischen Daten sehen wie folgt aus:

HTC One mini 2 – Datenblatt
Betriebssystem Android 4.4.2 Kitkat
Display 1280 x 720 (HD-Auflösung)
~ 326 ppi
Prozessor / CPU Qualcomm Snapdragon 400
Quadcore 1,2 GHz Cortex-A7
GPU Adreno 305
Arbeitsspeicher / RAM 1 GB
Speicherkapazität 16 GB intern
SD-Karten-Slot um bis zu 256 GB erweiterbar
Mobilfunk GSM / HSPA / LTE
Netzwerk WLAN 802.11 b/g/n (Dual-Band)
Bluetooth 4.0
A-GPS, GLONASS
NFC
Anschlüsse microUSB 2.0, USB Host
SIM-Kartentyp Nano-SIM
Kamera Hinten: 13 Megapixel
Vorne: 5 Megapixel
Akku 2110 mAh
Abmessungen ~ 13,7 x 6,5 x 1 cm
Gewicht 137 g

Wir haben das HTC One mini 2 bis zum Anschlag getestet. Unsere Erfahrungen mit dem Smartphone könnt ihr weiter unten lesen.

HTC One mini 2: Preis

Anfangs war das HTC One mini 2 zu einem Straßenpreis von rund 380 Euro zu haben. Mittlerweile ist dieser deutlich gesunken. Auf Amazon und ähnlichen Webseiten erhaltet ihr das HTC One Mini 2 schon zu einem Preis von rund 150 bis 180 Euro.

HTC One mini 2: Test – Verarbeitung, Design & Haptik

Im Vergleich zur ersten Mini-Version ist das HTC One mini 2 nicht mehr mit einem Polycarbonat-Rand umgeben, wodurch es deutlich hochwertiger wirkt und anfühlt.

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Das Verarbeitungsniveau ist allerdings etwas niedriger als beim HTC One M8: Während die vorhandenen Kunststoffelemente beim M8 mit den Unibody bündig abschließen und so eine ebene Oberfläche bilden, sind auf der Rückseite des One mini 2 die Übergänge von gebürstetem Aluminium zu Polycarbonat deutlicher zu spüren. Den beim One (M8) verbauten Metallrahmen gibt es hier nicht.

Trotz dieser geringen Abstriche ist das Smartphone ein echter Handschmeichler, nicht zuletzt aufgrund der Wölbung auf der Rückseite. Allerdings kann es passieren, dass das One mini 2 in eurer Hand rutschen könnte, wenn ihr sehr trockene Hände habt. Aufgrund seiner Größe und schmalen Bauweise passt es auch in kleinere Hände und ist einhändig recht leicht bedienbar.

 Rechtsseitig sind microSD-Kartenslot und die Lautstärkewippe angebracht. Auf der Oberseite des Geräts befinden sich Power-Button und der 3,5 mm-Klinkenausgang.
Rechtsseitig sind microSD-Kartenslot und die Lautstärkewippe angebracht, auf der Oberseite Power-Button und der 3,5 mm-Klinkenausgang.

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Frontseitig befinden sich oberhalb des Displays einer der BoomSound-Stereo-Lautsprecher, gerahmt von der obligatorischen Frontkamera sowie zweierlei Sensoren. Unterhalb des Displays und besagtem schwarzen Balken mit HTC-Logo ist der andere Speaker integriert.

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Auf der gewölbten Rückenpartie des HTC One mini 2 sitzt mittig oben die 13 MP-Kamera mitsamt LED-Blitz, sowie eine weitere winzige Mikrofon-Öffnung. Jene Sekundärkamera, die beim großen M8 Tiefeninformationen aufnehmen konnte, fehlt.

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HTC One mini 2: Test – Das Display

Das HTC One mini 2 hat ein Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und einer Pixeldichte von 326 ppi. Sowohl die Bildschärfe als auch Farbwiedergabe des Screens gehen vollkommen in Ordnung. Auch die Schwarzwerte können sich für einen LC-Display sehen lassen. Was die Darstellung von Weiß anbelangt, so ist jedoch ein leichter Blaustich zu erkennen, der aber nur wahrgenommen wird, wenn ein Vergleichsgerät vorliegt.

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Blickwinkelstabilität: Nur bei äußerst spitzen Winkeln ist sehr leichte Schattenbildung zu sehen. Positiv ist, dass sich die Helligkeit in fünf Stufen via Tap auf das Quick-Setting-Element einstellen lässt.

HTC One mini 2: Performance & Hardware

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Die Hardware des HTC One Mini 2: Anstelle eines Snapdragon 801-SoC und 2 GB RAM wie im One M8 kommen im One mini 2 ein Snapdragon 400 Quad Core-Prozessor mit einer Taktung von 1,2 GHz und 1 GB RAM zum Einsatz. Dem SoC entsprechend ist also auch keine Adreno 330-GPU, sondern die schwächere Adreno 305-Grafikeinheit integriert. Was den internen Speicher anbelangt, so ist dieser immerhin mit 16 GB auf der gleichen Höhe wie beim Flaggschiff – ebenso kann dieser mittels microSD-Karte um bis zu 256 GB erweitert werden.

Die Performance: Nichts ruckelt, lange Wartepausen sind auch nicht festzustellen. Sicherlich sind aufgrund der geringeren Rechenpower und vor allem dem knappen Arbeitsspeicher manche Apps nicht blitzschnell geladen, hier fällt hin und wieder doch eine subtile „Denkpause“ auf. Es eignet sich hervorragend für Aufgaben wie Surfen, E-Mail-Korrespondenz und der regelmäßigen Dosis Facebook, Twitter und Google+. Auch zum Zocken eignet sich das Smartphone. Games wie Riptide GP2, Table Top Racing und CSR Racing laufen flüssig und ohne Ruckler, jedoch bei leicht reduzierter Grafikauflösung.

HTC One mini 2: Benchmark

Der Vollständigkeit halber einige Benchmark-Resultate, die sich in etwa im gleichen Rahmen wie das Moto G oder das Nexus 4 bewegen. Hier bestätigt sich unser subjektiver Eindruck: das One mini 2 ist beileibe kein Leistungswunder, liefert aber einer der Ausstattung entsprechende solide Leistung.

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Im Folgenden Resultate aus relevanten Benchmarks, im Vergleich halten wir das Moto E als Repräsentanten der Einsteigergeräte und dem Samsung Galaxy S5 als Vertreter der Oberklasse dagegen.

Benchmark HTC One mini 2 Moto E Samsung Galaxy S5
Antutu 4.5.1 Total 16795 12247 34839
Antutu UX (Multitask/Runtime) 2962/1054 2087/1273 7231/3814
Antutu CPU (integer/float) 1796/1443 826/661 3503/3695
Antutu RAM (Operation/Speed) 1101/989 502/802 1552/2361
Antutu IO (Storage/Database) 757/625 762/605 1046/660
CF-Bench 1.3 Overall 14271 6753 37579
CF-Bench Java 10130 4744 35717
CF-Bench Native 20484 9768 40374
GFXBench v3.0.16
T-Rex Offscreen 1080p
327 Frames
5,8 fps
252 Frames
4,5 fps
1544 Frames
27,6 fps
GFXBench
Manhattan Offscreen 1080p
104 Frames
1,7 fps
83 Frames
1,3 fps
725 Frames
11,7 fps
GFXBench
T-Rex Onscreen
613 Frames
11 fps
619 Frames
11 fps
1566 Frames
28 fps
GFXBench
Manhattan Onscreen
238 Frames
3,8 fps
311 Frames
5 fps
725 Frames
11,7 fps

Kamera des HTC One Mini 2

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Während im Vorjahresmodell des One mini noch, wie im Schwestermodell One (M7), eine Ultrapixel-Kamera mit 4 MP zu finden war, sieht es nun so aus: Die UltraPixel-Duo Camera bleibt exklusiv dem Flaggschiff-Modell One (M8) vorbehalten. Im One mini 2 kommt stattdessen eine herkömmliche 13 MP-Kamera mit BSI-Sensor zum Einsatz, wie sie derzeit wohl als Standard im Smartphone-Sektor bezeichnet werden kann. Die One mini 2-Kamera besitzt ferner eine 23 Millimeter-Linse und einen LED-Blitz. Die Blende ist mit f/2.2 relativ lichtstark. Auf einen optischen Bildstabilisator verzichtet HTC leider.

In puncto Bildqualität sticht die Kamera nicht aus der Masse der 13 MP-Kameras hervor. Bei schönem Wetter – sprich: guter Belichtung – produziert die Hauptkamera durchaus brauchbare Bilder. Im Unterschied zum Vorgänger und auch zum aktuellen Flaggschiff mit seiner 4 MP-Duo Kamera, kann aufgrund der höheren Pixelzahl näher in das Bild herangezoomt werden, sodass mehr Details zum Vorschein kommen. In diesem Punkt macht das One mini 2 sogar eine etwas bessere Figur als das M8.

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Die HTC-Kameras sind bekannt dafür, immens schnell auszulösen – schon das erste HTC One und dessen Vorgänger One X und One S konnte sich mit dieser Eigenschaft brüsten und auch beim One mini 2 ist dies der Fall. Es macht Spaß, mit dem One mini 2 Schnappschüsse zu knipsen.

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Videoaufnahmen in Full HD-Auflösung lassen sich ebenso mit der Hauptkamera aufnehmen. Die Video-Qualität könnte besser sein – für das gelegentliche Video genügt die Kamera allerdings allemal:

Nicht zu vergessen ist die Frontkamera, die mit ihren 5 MP eine stattliche Auflösung an den Tag legt. Zudem kann sie mit Auslöse-Timer und Weitwinkelaufnahme aufwarten, sodass Selfies und „Groufies“ (sogenannte „Gruppenselfies“) möglich ist.

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Bei der Kamera-App gibt es kaum Unterschiede zur Anwendung, die auf dem One (M8) installiert ist, denn sie ist Bestandteil der hauseigenen Sense-UI in Version 6.0. Aber: Weder die Zoe-Funktion noch Pan 360 sind in die Kamera-App des One mini 2 integriert worden. Dies ist zum Teil schade, denn 360°-Panoramaaufnahmen sind durchaus ein „Nice-to-Have“ – wer nun hofft, mit Googles Camera-App und der dort integrierten PhotoSphere-Funktion diese gewünschte Funktionalität aufs One mini 2 zu bringen, der wird enttäuscht sein, auch in dieser Anwendung steht dieses Feature nicht zur Verfügung. In HTCs Kamera-App sind hingegen weiterhin die angenehmen Komfortfunktionen wie der Wechsel zwischen Front- und Hauptkamera per Wischbewegung vom Rand und Burst-Aufnahmen per längerem Druck auf die Auslösetaste vorhanden.

Die Zoe-Funktion, die aus Fotos und Videos automatisch mit Sound unterlegte Collagen erstellt, ist zwar vorhanden, jedoch nicht voll funktionsfähig. Nur über die Alben-App können Zoe-ähnliche Videos erstellt und mit Dritten geteilt werden. Kurios hingegen: Im App-Drawer befindet sich eine dedizierte Zoe-App, die jedoch noch keine Funktionalität besitzt – nach dem Öffnen der Anwendung wird lediglich ein „In Kürze…“ eingeblendet. Die App soll im funktionalen Zustand irgendwann im Sommer 2014 im Play Store veröffentlicht werden und dann das gemeinsame Erstellen von Zoes mit mehreren Nutzern ermöglichen, selbst wenn diese Nicht-HTC-Smartphones verwenden.

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HTC One mini 2: Software

Das One mini 2 wird mit der gleichen Nutzeroberfläche ausgeliefert wie das One (M8) – sprich mit HTC Sense in Version 6.0. Das Design des UI wurde im direkten Vergleich zu Sense 5.x noch weiter zurückgefahren und reduziert sowie flacher gestaltet, was uns durchaus gefällt. Wir verweisen an dieser Stelle auf unseren Test des HTC One (M8), da das Gros der Software sich kaum unterscheidet. Allerdings hat HTC aber den Rotstift angesetzt und einige Features des M8 nicht übernommen.

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Allen voran fehlt dem One mini 2 die Gestensteuerung namens „Motion Launch“, über die man durch Streichen über oder Klopfen auf den ausgeschalteten Screen des One M8 aus dem Standby wecken und dann je nach Geste direkt zu bestimmten Anwendungen geführt wird. Diese Funktion hätte sich sehr gut auf dem One mini 2 gemacht, denn auf diese Weise lassen sich Smartphones noch eleganter und praktischer bedienen. Hier hätte sich HTC an LG orientieren können, der südkoreanische Konzern bringt vergleichbare Funktionalität auch auf viele günstigere Geräten.

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Doch die Gestensteuerung ist nicht die einzige Funktion, die auf der Strecke geblieben ist, denn auch der Activity Tracker mit Fitbit-Support wurde gestrichen – entsprechende Daten konnten unter anderem im BlinkFeed angezeigt werden. Abgesehen von den genannten Funktions-Abstrichen hat HTC dem One mini 2 eine Nutzeroberfläche verabreicht, die stilistisch wie aus einem Guss wirkt und auch praktisch in der täglichen Nutzung ist.

Speicher, Konnektivität & Telefonie

Beim One mini 2 hat HTC wie auch beim One (M8) 16 GB internen Speicher verbaut, von dem für den Nutzer laut Hersteller 10,57 GB zur Verfügung stehen. Wem das nicht genug ist, muss sich jedoch nicht grämen: Der Speicher lässt sich mittels microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Damit scheinen die Taiwaner manch einem Kritiker der Vorjahresmodelle entgegen zu kommen, denn bei diesen musste man mit dem fest integrierten Flash-Speicher auskommen. Darüber hinaus wird auch USB-On-The-Go weiterhin unterstützt, sodass man mittels eines Adapters Daten vom USB-Stick auf das Smartphone übertragen kann.

Um mit dem One mini 2 ins mobile Internet zu kommen, stehen WLAN 802.11 a/b/g/n mit den Frequenzen 2,4 und 5 GHz bereit – der ac-Standard bleibt offenbar dem One (M8) vorbehalten. Wo keine WLAN-Verbindung in Reichweite ist, kann man optional mit LTE Cat4 mit bis zu 150 Mbit/s oder HSPA+ mit bis zu 42 Mbps ins Netz gehen. Alle Verbindungsarten funktionierten im Testzeitraum problemlos.

Zur Verbindung mit Kopfhörern, externen Lautsprechern, Gamepads und Co. steht Bluetooth 4.0 mit LE und aptX zur Verfügung. Ebenso sind DLNA, NFC und MHL im One mini 2 zu finden. Zur Ortung sind GPS und GLONASS an Bord – ersteres lieferte unter freiem Himmel rasch stets korrekte Ortungsdaten. Der im One (M8) zu findende Infrarot-Sensor, mit dem sich in Kombination einer App Fernseher diverser Hersteller steuern lassen, fiel auch dem Rotstift zum Opfer. Allerdings können sich Anhänger des Hörfunks freuen: denn HTC hat ein UKW-Radio integriert – als Antenne fungiert ein drahtgebundener Kopfhörer.

Was die Telefonie anbelangt, so ist die Tonqualität auf beiden Seiten stets gut. Sowohl auf Seite des Empfängers als auch des Senders sind die Stimmen deutlich zu verstehen, Umgebungsgeräusche werden ausreichend gefiltert.

Auch im One mini 2 sind die sehr guten Boom-Lautsprecher. Aufgrund des geringeren Gehäuse-Volumens kommt das kleinere Modell in Sachen Sound zwar nicht an den Klang des One (M8) heran, abgesehen von der Konkurrenz aus eigenem Haus gibt es aber derzeit keine Smartphones, die einen so runden Sound von sich geben.

HTC One mini 2: Akkulaufzeit & Alltagstauglichkeit

Kommen wir zur Akkulaufzeit des One mini 2, dieser Faktor wird für viele Nutzer zu einem immer wichtiger werdenden Kaufargument. Mit dem 2.100 mAh-Akku, der im One mini 2 fest verbaut ist, kommt man bei normaler Mischnutzung gut über einen Tag, mitunter schafft man sogar anderthalb, ohne die Ladestation aufzusuchen. Bei intensiver Nutzung wie beim Zocken rechenintensiver Games oder kontinuierlichem Anschauen von Videos, kann sich die Laufzeit jedoch auch auf einige Stunden reduzieren, wie es im Grunde bei jedem derzeit erhältlichen Gerät der Fall ist.

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Was die Alltagstauglichkeit des HTC One mini 2 anbelangt, so bietet das kleine Phone alles, was man von einem Mittelklasse-Gerät verlangen kann: Es hält einen Tag durch, ohne an die Steckdose zu müssen. Es passt dank seiner schlanken Form sehr gut in die Hosentasche und im Unterschied zu vielen größeren Geräten, die derzeit auf den Markt geschwemmt werden, ist es noch relativ handlich. Lediglich die bereits erwähnte etwas zu lange Bauform für ein Mini-Gerät, die schlechte Positionierung des Power-Buttons sowie die Kälte des Gerätes bei niedrigen Außentemperaturen trüben den Spaß etwas.

Fazit

Auch wenn HTC sein One mini 2 als kleinen Bruder des One (M8) bewirbt, kann es allenfalls in Sachen Design mithalten. Was die Ausstattung angeht, so ist das Gerät in puncto Performance solide Mittelklasse und auf einem Niveau mit Motorolas Preis-/Leistungsknaller Moto G. Die Qualität des Displays ist unterm Strich sehr gut und kann es mit der Konkurrenz zweifelsohne locker aufnehmen. Der Snapdragon 400-Prozessor stellt genügend Rechenpower zur Verfügung. Wer sich bei seinem One mini 2 wundert, dass nicht alles so flüssig läuft wie beschrieben, der sollte einen Blick in die Benachrichtigungsleiste oder die „Power“-Einstellungen werfen, denn es ist gut möglich, dass der Energiesparmodus eingestellt ist – dieser ist unter Umständen standardmäßig aktiviert.

Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 5/5
  • Software: 4/5
  • Performance: 3/5
  • Telefonie und Audio: 5/5
  • Kamera: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltagstauglichkeit: 4/5

Gesamt: 4,0/5

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Pro

  • Schickes Design
  • Gute Software
  • BoomSound-Lautsprecher

Contra

  • Mittelmäßige Kamera
  • Nur durchschnittliche Leistung
  • Unausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis

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