If Convertible: Smartphone, Tablet und Ultrabook in einem - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Das Prinzip eines „Convertibles“, also eines wandelbaren Gerätes, ist im Mobilfunkbereich nicht neu. Nehmen wir z.B. das PadFone. Neu am Konzept des „If Convertible“ ist allerdings, dass dieses nicht nur vom Smartphone zum Tablet (mit Tastatur) wird, sondern dass das Gerät außerdem auch noch ein Ultrabook ist, auf dem mehrere Betriebssystem laufen. Jetzt muss das Ding nur noch gebaut werden.

Im Jahr 2003 sollte mit dem Xentex Flip-Pad bereits ein Dual-Screen Laptop mit zwei unabhängig voneinander schwenkbaren Displays auf den Markt kommen, aufgrund einiger rechtlicher Streitigkeiten kam es aber nicht dazu.

Nun meldet der damalige Xentex-Gründer Jeff Batio sich mit einer quasi weiterentwickelten Version seiner Idee zurück, die auf den Namen If Convertible hört und die wesentlich mehr kann, als das damalige Flip-Pad.

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If Convertible: Zwei Displays

Das If Convertible ist ein kleines Ultrabook, das sich einerseits in ein Tablet verwanden lässt, außerdem kann es auch zu einem Smartphone werden. Dies wird durch die zwei 7 Zoll großen Displays ermöglicht, die das Gerät besitzt.

Befindet sich das Gerät im Ultrabook-Modus, erinnert das If Convertible zumindest optisch an zwei zu kleine Laptops, die nebeneinander stehen und die sich eine normal große Tastatur teilen. Je nach Bedarf können die beiden einzelnen Displays dann unabhängig voneinander verwendet werden oder aber zu einem „verschmelzen“. Das rechte Display kann außerdem nach hinten geklappt werden. So wird aus dem If Convertible dann eine Art Tablet.

Des Weiteren kann dieses Display, das übrigens auf den Namen „Slingshot“ hört, von dem Gerät getrennt werden und wird dadurch zum Smartphone. Und ja, 7 Zoll sind ein furchtbar großes Smartphone. Das linke Display kann nicht von dem Gerät entfernt werden.

Bildergalerie If Convertible

If Convertible: Zwei Betriebssystem und weitere technische Details

Während die Basis des If Convertibles Windows 8 als Betriebssystem nutzen soll,  wird das Slingshot-Smartphone mit Android ausgestattet sein. Außerdem ist eine Ubuntu Version in Planung.

Bisher ist das If Convertible noch in der Finanzierungsphase und die finalen technischen Spezifikationen stehen noch nicht ganz fest. Jeff Batio hat aber natürlich schon genauere Vorstellungen, was das If Convertible können wird. So sollen beide Displays jeweils mit einer Full HD-Auflösung (1920×1080 Pixeln) ausgestattet sein, im Inneren soll ein x86 Multi-Core Prozessor zum Einsatz kommen. Das „Slingshot“-Smartphone soll den „schnellsten Multi-Core Prozessor in einem Mobilfunkgerät besitzen“, was genau das heißt, bleibt wohl noch abzuwarten.

Sowohl die Basis als auch das Slingshot werden natürlich mit einem eigenen Akku ausgestattet sein. Der des Smartphones soll dabei 3.000 mAh groß sein, im Zusammenspiel mit dem Akku der Basis soll die Akkulaufzeit des If Convertible bei 18 Stunden liegen.

Sowohl die Basis als auch das Smartphone sollen jeweils über 4 GB RAM und 128 GB internen Speicher verfügen, diese sollen mittels SD-Karten um maximal weitere 128 GB erweitert werden können.

Natürlich sind auch Kameras in dem Gerät vorhanden, je nach Modell (ja, es soll unterschiedliche Varianten des Gerätes geben) hat die Frontkamera eine Auflösung von 13 oder 41 MP.

Ebenfalls in beiden Komponenten wird sich ein LTE-Modul befinden, wie Jeff Batio das Gerät bewirbt, soll hierfür allerdings nur ein Datenplan für beide Geräte benötigt werden.

Die Maße des If Convertible belaufen sich auf 155 x 107,9 mm, Gesamtgewicht des liegt bei etwa 450 Gramm.

If-Convertible-Specs

Jetzt muss das Ding nur noch gebaut werden

Wie bereits erwähnt befindet sich das If Convertible derzeit in der Finanzierungsphase, die dazugehörige Kampagne läuft auf der Seite Indiegogo. Damit das 3-in-1 Gerät auch Realität wird, ist natürlich Geld nötig. Wer sich für das If Convertible interessiert, ist ist 649 Dollar (ca. 478 Euro) für die Ubuntu/Android-Variante dabei, das günstigste Windows/Android-Modell kostet 799 Dollar (ca. 589 Euro). Wer etwas mehr Geld springen lassen will kann außerdem zum Executive Package für 1299 Dollar (ca. 958 Euro) greifen, bei dem das Gerät mit einem hochwertigeren Finish in gewünschter Farbe versehen wird. Dazu kommen dann noch Schutzhüllen und eine Tasche und eine Gravur.

Die Indiegogo Kampagne läuft noch 16 Tage, bisher ist das Ziel allerdings noch in weiter Ferne, denn von den benötigten 100.000 Dollar sind bisher erst knapp 7.000 Dollar zusammen gekommen. Aber vielleicht tut sich da ja noch was.

Quelle: Indiegogo via Gizmag

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