Klage wegen der Performance-Probleme des iPhone 3G

Apple muss sich für die Verlangsamung des iPhone 3G durch das iOS 4 vor Gericht verantworten. Die 3G-Besitzerin Biana Wofford hat das Unternehmen in Kalifornien mit der Behauptung verklagt, dass das iOS 4 das Gerät absichtlich verlangsame, um die Verkaufszahlen des iPhone 4 zu stärken.

Tatsächlich ist das iOS 4 auf dem iPhone 3G deutlich langsamer als die Vorgängerversion des Betriebssystems, obwohl einige Features wie Multitasking fehlen. Das Update auf das iOS 4.1 verbesserte die Performance, bringt sie nach Meinung vieler iPhone-3G-Kunden aber nicht auf das Niveau des iOS 3 zurück. Ein Downgrade ist ohne Jailbreak nicht möglich.

Wofford behauptet, dass Apple das iPhone 3G wissentlich mit dem iOS 4 in ein Gerät verwandelt habe, das zu nicht viel mehr tauge als “ein Briefbeschwerer”. Auch zwinge Apple die Kunden dazu, zu einem “Hacker” zu werden, um ein Downgrade – eine Anleitung gibt es auf macmagazin.de – vorzunehmen. Und das, obwohl es Beschwerden vieler Kunden gebe, die das verlangen. Wofford glaubt, dass Apple iPhone-3G-Kunden so in eine Situation bringen wollte, in denen sie sich ein iPhone 4 zulegen müssen, um ein brauchbares Gerät zu haben. Dies seien unfaire Wettbewerbspraktiken, das iOS 4 habe Apple außerdem falsch beworben.

Die Klägerin hofft, dass sich andere Betroffene anschließen werden, um das Verfahren in eine Massenklage umzuwandeln. Die Klageschrift lässt sich als PDF-Datei einsehen.

Wer sich ein Bild von den Performance-Problemen machen möchte, erhält in einem Parodie-Werbespot zum iPhone 3G die Möglichkeit dazu – der allerdings aus der Zeit vor dem Update auf das iOS 4.1 stammt.

Ein weiteres Video dokumentiert den Leistungssprung der bisher jüngsten Version.

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