iPhone 3GS: Mögliche Preissenkung für steigenden Pre-Paid-Anteil

Holger Eilhard
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Wenn Apple im Laufe der kommenden Monate das iPhone der sechsten Generation vorstellt, könnte dies unter Umständen das Ende des iPhone 3GS bedeuten. Mit einem niedrigeren Preis würde sich das aktuelle Einstiegsmodell aber gut für Pre-Paid-Kunden und bislang unerreichte Zielgruppen eignen.

iPhone 3GS: Mögliche Preissenkung für steigenden Pre-Paid-Anteil

Diese Meinung vertritt jedenfalls Jefferies-Analyst Peter Misek, der seine Argumentation darauf aufbaut, dass Apple angeblich einen Vertrag mit einem “führenden Logistik-Unternehmen” unterzeichnet haben soll. Diese Partnerschaft ermögliche es Apple in bislang unerreichte Märkte, speziell in Schwellenländern, vorzudringen. Für diese eigne sich besonders das iPhone 3GS.

Misek geht davon aus, das Apple den Preis etwa von 375 auf 250 bis 300 US-Dollar senken wird und es sich damit auch ohne Subventionen der Mobilfunkanbieter gut verkaufen könne.

Das iPhone 3GS ist aktuell das Einstiegsmodell in die iPhone-Welt. Die Vorstellung des iPhone 5 – oder wie auch immer das neue iPhone heißen wird – könnte allerdings bedeuten, dass Apple sich von dem letzten iPhone ohne Retina-Display verabschiedet und es aufs Abstellgleis schiebt.

Pre-Paid-Geräte sind laut Tim Cook für Apple ein wichtiger Markt. Dies ist auch einer der Gründe, warum man nach der Vorstellung des iPhone 4S das 3GS im Angebot belassen hatte.

Sollte Misek Recht haben, könnte die große Zukunft des iPhone 3GS erst jetzt beginnen.

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