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Zugriff auf iPhone trotz Verschlüsselung

macnews.de
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Wenn ein iPhone verloren geht oder geklaut wird, sollte der Finder beziehungsweise der Dieb eigentlich nicht an die darauf gespeicherten Daten kommen. Ausgerechnet mit einem Linux-System kann trotz Verschlüsselung ganz einfach auf Fotos oder Audioaufnahmen zugegriffen werden. Selbst wenn der iPhone-Besitzer das Gerät mit einem Pass-Code gesperrt hat, ist dies kein Problem.

Eigentlich verweigert das iPhone die Verbindungsaufnahme mit einem unbekannten Mac, wenn es gesperrt ist. Alle Daten auf dem iPhone 3GS sind mit 256-Bit-AES verschlüsselt. Selbst der Besitzer kann dies nicht abschalten. Der Zugang zu den Daten auf dem iPhone ist normalerweise auf Rechner beschränkt, mit denen das iPhone zuvor bereits verbunden war. Dabei wurden die notwendigen Schlüssel beziehungsweise Zertifikate übertragen.

Mit Verweis auf die Festellung des LINX-Mitarbeiters Bernd Marienfeldt berichtet „Heise“ heute über eine Sicherheitslücke in der Hardware-Verschlüsselung des iPhones. Ohne dass die Pass-Code-Sperre deaktiviert wurde und bei aktiver Verschlüsselung kann auf die Daten eines iPhones zugegriffen werden, wenn dies an einen Ubuntu-Rechner angeschlossen wird. „Heise Security“ konnte dieses Szenario ebenfalls nachstellen. Apple wurde von Marienfeldt auf das Problem aufmerksam gemacht, gibt aber keine Stellungnahme zu der laufenden Untersuchung raus.

Weitere Themen: iPhone, Apple

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