Auch wenn es mittlerweile schon das iPhone 4 und sogar das iPhone 4S gibt, kann man das iPhone 3GS noch kaufen. Es hat lange kein so gutes Display wie die Nachfolger, die Kameraqualität ist deutlich schlechter und die Leistung ist niedriger. Trotzdem ist das nicht mehr ganz frische Smartphone immer noch eine Überlegung wert: Das iPhone 3GS ist einfach deutlich günstiger als die neueren Modelle. Dank abgerundeter Rückseite liegt es sogar besser in der Hand, und die Leistung reicht sogar für die meisten Spiele aus.
GPS-, ein Beschleunigungssensor, elektronischer Kompass und Sprachsteuerung (aber nicht das intelligente Siri) sind integriert, Drei-Achsen-Gyroskop und Kamera auf der Vorderseite für die Videotelefonie fehlen dagegen.
Softwaretechnisch ist das iPhone 3GS auf dem neuesten Stand. Mit iOS 5 sind viele nützliche Funktionen von vornherein verfügbar:
- Telefon, Adressbuch, Webbrowser, Taschenrechner und dergleichen sind selbstverständlich.
- Das aktualisierte Mailprogramm bringt Formatierungsmöglichkeiten mit.
- Mit iMessage verschmilzt die SMS mit einem Chat-Dienst.
- Die iCloud-Anbindung ermöglicht einen Datenaustausch online.
Zudem stehen im App Store hunderttausende Anwendungen für verschiedene Zwecke zur Verfügung – vom Aufgabenverwalter über Bildbearbeitung und Navigationssysteme bis hin zu Spielen.
369 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) kostet das iPhone 3GS ohne Vertrag, ein verhältnismäßig günstiger Zugang zur iOS-Welt. Noch weniger zahlt man nur bei dem iPod touch, der allerdings weder GSM-Telefonie, UMTS noch GPS mitbringt. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach dem iPhone 3GS noch groß ist. Neue Modelle gibt es zum Beispiel direkt bei Apple ohne Sim-Lock. Alte iPhone 3GS lassen sich entsperren.
Wer sich einen Kauf überlegt, sollte sich iPhone-Vergleichstabellen zu Rate ziehen und überlegen, welche Funktionen persönlich notwendig erscheinen und welche nicht.
