Schon wieder eine iPhone-Tasche, die ich gerne nutze. Und das, obwohl sie sehr groß ist. Mitch von Feuerwear ist noch etwas höher als die Filzhülle von Wolfsrudel und nur wenig schmaler.

Die Oberfläche sieht stellenweise leicht abgenutzt aus, aber das muss natürlich bei einem Feuerwehrschlauch so sein. Das Material ist absolut robust, einzig oben an der Taschenöffnung kann das iPhone beschädigt werden. Aber das Smartphone sitzt tief genug in der Tasche, sodass das nicht so leicht passieren dürfte.

Um das Handy bequem aus der Hülle herausnehmen zu können, ziehst Du die Lasche nach oben. In halber Geschwindigkeit fährt das iPhone heraus. Das fetzt.

Verschiedene Aufdrucke von Prüfnummern, DIN-Normen, Schlauchlängen sowie die Spuren von unterschiedlichsten Einsätzen machen jedes Feuerwear-Produkt zum Unikat.

Die Tasche gibt es auch in Weiß und Schwarz. Bei der dunklen Variante ist das Innere des Schlauches, also der Gummi, nach außen gekehrt. “In seinem früheren Job war Mitch als Lebensretter bei brandgefährlichen Einsätzen dabei”, schreibt das Kölner Label, das übrigens im Rahmen einer Diplomarbeit 2005 entstand und auch Umhängetaschen im Programm hat.

Ist die Hülle wasserdicht, sind also auch die Nähte versiegelt? Das habe ich glatt mal ausprobiert. Ergebnis: Nein, die Nähte lassen Wasser durch. Naja, Wasserdichte muss ja auch nicht sein. Wenn das iPhone mal auf dem Gartentisch im Regen liegen bleibt, dürfte die Hülle trotzdem das Schlimmste verhindern.

Den Vibrationsalarm spürt man übrigens trotzdem noch vernünftig, wenngleich natürlich nicht so deutlich wie bei dünnen Hüllen.

Die Fakten im Überblick:

Unsere Wertung:

  • Qualität: sehr gut
  • Passgenauigkeit: gut
  • iPhone-Schutz: sehr gut
  • Display-Schutz: sehr gut
  • Größe: groß
  • Vibrationsalarm: spürbar

Fazit: Mitch ist sehr robust und sieht gut aus, zudem steckt eine gute Idee dahinter. Für kleine Hosentaschen ist sie nicht geeignet.

Bisher getestete Schutzhüllen: