Analyst: Apple plant Plastikummantelung für iPhone-4-Antennen

Florian Matthey
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Der Rodman-Renshaw-Analyst Ashok Kumar glaubt zu wissen, was Apple auf der heutigen iPhone-4-Pressekonferenz bekannt geben wird. Kumar hat sich mit Zulieferern unterhalten, die von einer Hardware-Lösung der Empfangsprobleme sprechen: Zukünftig sollen die Antennen im iPhone 4 an der empfindlichen Stelle eine innere Plastikummantelung bekommen.

Die Empfangsqualität des iPhone 4 lässt nach, wenn der Benutzer den Metallstreifen unten links mit seiner Haut berührt. Eine externe Schutzhülle behebt das Problem. Laut Kumars Quellen will Apple die Produktion in Zukunft umstellen, um ein entsprechendes Plastikteil innerhalb des Gehäuses anzubringen. Die plötzlich höheren Lieferzeiten – drei Wochen in den USA statt bisher sieben bis zehn Tagen, neun Wochen in Deutschland statt bisher vier Wochen – ließen sich zumindest so erklären.

Kumars Kollege Mike Abramsky von der Royal Bank of Scotland (RBS) glaubt nicht, dass Apple bestehende Kunden nur mit einem kostenlosen externen Bumper zufriedenstellen möchte. Stattdessen rechnet er aus, was eine Rückrufaktion kosten würde: 1,8 Milliarden US-Dollar oder 40 US-Cent weniger Gewinn im nächsten Quartal als die vorhergesagten 3,80 Dollar Gewinn pro Aktie. Das Börsenmagazin The Street hebt hervor, dass die Meldungen um die Empfangsprobleme Apple aber nicht darüber hinaus zu schaden scheinen: Das Interesse sei immer noch genauso groß. Bisher soll apple 3 Millionen iPhone-4-Geräte ausgeliefert haben.

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