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Analyst: iPhone-4-Rückrufaktion würde 1,5 Milliarden Dollar kosten

Florian Matthey
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Eine Rückrufaktion des iPhone 4 wegen der Empfangsprobleme könnte für Apple sehr teuer werden. Der Bernstein-Research-Analyst Toni Sacconaghi hat errechnet, dass das Unternehmen für einen Rückruf und eine Behebung des Problems 1,5 Milliarden Dollar (circa 1,2 Milliarden Euro) bezahlen müsste. Er selbst hält das Szenario aber für unwahrscheinlich.

Nachdem die Verbraucherorganisation Consumer Reports die Empfangsprobleme nachvollziehen und auf ein Hardware-Problem zurückführen konnte, erklärten einige PR-Experten, dass Apple die jüngste iPhone-Generation zurückrufen müsse, um das Image des eigenen Markennamen zu retten.

Bernstein glaubt hingegen, dass Apple eher kostenlose Bumper, also die eigenen Schutzhüllen verteilen könnte. Auch, wenn Apple diese für 29 US-Dollar verkauft, lägen die Kosten bei einem Dollar pro Exemplar. Apple würde so zwar einräumen, dass es ein Design-Problem gibt. Allerdings meint auch der Analyst, dass ein Handlungsbedarf besteht – und glaubt, dass Apples Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Monaten dem Unternehmen allgemein viel mehr schaden könnte.

Beim iPhone 4 kann eine Berührung des Metallstreifen an der unteren linken Seite dazu führen, dass die Empfangsstärke nachlässt. Die Abdeckung mit nicht bindendem Material wie einer Plastik-Schutzhülle verhindert das Phänomen. Apple ließ bisher verlauten, dass das Phänomen mit allen Mobiltelefonen auftrete und beim iPhone 4 die Anzeige nur ungenau sei, ein Software-Update werde folgen.

Weitere Themen: iPhone, Apple

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