Australien: iPhone 4 entzündet sich im Flugzeug

Holger Eilhard
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Über die Gefahren von elektrischen Geräten an Bord von Flugzeugen streiten sich seit langem die Geister. Dabei ist in der Regel vom für den Anwender störenden An- und Ausschalten der Geräte bei Start und Landung die Rede, um Störungen mit der Bord-Elektronik zu verhindern. Häufig wird aber vergessen, dass auch von den Akkus der High-Tech-Spielzeuge eine gesteigerte Gefahr ausgehen kann.

So begab es sich am 25. November 2011, dass an Bord des Regional-Express-Fluges (Rex) ZL319 von Lismore nach Sydney ein iPhone 4 aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich dichten Rauch von sich gab und dabei rot glühte.

Zum Glück geschah der Vorfall erst nach der Landung. Ein Flugbegleiter konnte das Smartphone binnen kurzer Zeit löschen, so dass weder Personal noch Mitreisende zu Schaden kamen. Nach Angaben der Pressemitteilung (PDF) wurden die australischen Sicherheitsbehörden eingeschaltet, um den Fall näher zu untersuchen.

Wie man auf dem Bild sehen kann, war der Ursprung des Brandes mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Akku des Geräts. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Rückruf-Aktionen aufgrund von Akku-Probleme. Erst kürzlich hat Apple einen Rückruf der ersten iPod-nano-Generation gestartet.

Die bis dato größte Rückruf-Aktion fand im Jahr 2006 statt: Sony musste insgesamt 9,6 Millionen Li-Ionen-Akkus zurückrufen. Auch Apple war davon betroffen und tauschte 1,8 Millionen Akkus aus.

(Bild: Regional Express)

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