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Drei Millionen verkaufte iPhones wirklich so viel? Oder Anzeichen der Probleme?

Bernd Korz

Gestern auf der außerordentlichen Pressekonferenz hatte Steve Jobs noch einmal den riesen Erfolg des iPhone 4 betont und eine Zahl genannt die auf den ersten Blick sicherlich beeindruckt: 3.000.000 iPhone 4 wurden in den ersten 22 Tagen seit Verkaufsstart verkauft. In den ersten drei Tagen des Verkauftsstarts hatte Apple 1.7 Millionen Geräte verkauft, was je Tag ca. 560.000 Geräte sind.

Rechnet man nun den rasanten Verkaufsstart hoch auf die 22 Tage wären das ca. 12 Mio iPhone 4 gewesen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Verkaufszahlen nach den ersten Tagen nachlassen sind 1.3 Millionen in den letzten 19 Tagen sehr gering. Apple ist bekannt dafür, dass man in den ersten Wochen und Monaten konstant hohe Nachfragen generieren kann, siehe iPad oder iPhone 3G ..

Hinzu kommt hier noch der Verkaufsstart ausserhalb den USA in Deutschland, England, Frankreich und Spanien, auch diese Verkäufe sind in den 1.3 Mio gezählten Geräten schon inbegriffen. Apple sagt seinen Kunden, dass es eine Wartezeit von mindestens drei Wochen gibt, denn Knappheit steigert ja bekanntlicher Weise das Interesse. Anders der Partner AT&T auf eine Nachfrage eines Kunden ob denn mit langen Lieferzeiten zu rechnen sein teilte der Support mit: “….Nein, wir haben alles auf Lager, sowohl 16GB als auch die 32GB Variante, sie können wählen…”

Zieht man also einen Gesamtschnitt durch die 22 Tage so hat Apple ca. 70.000 iPhone 4 je Tag verkauft, sicherlich eine imposante Zahl. Schaut man sich aber einen der ärgsten Konkurrenten an, wird einem noch mehr klar, warum Apple sich gestern an die Öffentlichkeit gewandt hatte. Androidtelefone gehen täglich doppelt so viele über die Ladentheke.

Am Dienstag gibt Apple seine aktuellen Geschäftszahlen bekannt, dort wird sich die Entwicklung zeigen.

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