Dünnere iPods und iPhones: Weg frei mit kleineren Kopfhörerbuchsen

Katia Giese
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Die “kleine Klinke” als gängigster Kopfhörerstecker ist mit seinen 3,5 mm im Zeitalter von briefumschlaggroßen Laptops gar nicht mehr so klein, dafür aber ein ebenso traditionsreicher wie internationaler Standard. Damit dieser bei den immer dünner werdenden Geräten mithalten kann, ließ sich Apple nun Konzepte für neue Kopfhörerbuchsen patentieren.

Das Dokument, welches Apple beim Patentamt eingereicht hat, enthält drei Konzepte zu möglichen Kopfhörerbuchsen. Zum einen halten Cupertinos Ingenieure einen Anschluss möglich, bei dem der Stecker teilweise herausguckt. Alternativ könnte auch ein dehnbares Material wie Gummi zum Einsatz kommen um den Stecker zu halten oder aber eine Vorrichtung, die sich am verständlichsten als Schwingtüren beschreiben lässt.

Apples Schlankheitswahn ist aktuell kaum zu übersehen, bringt das iPhone 4 nur noch 9,3 mm, das iPad 2 gar nur 8,8 mm ans Maßband. Denkt man diese Tendenz weiter, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten iPods eine geringere Dicke aufweisen könnten, als für die Klinkenstecker ausreichend wäre. Mit den nunmehr patentierten Konzepten wäre eine solche Verschlankung möglich, ohne den Kunden von Kopfhörer-Adaptern für kleinere Stecker überzeugen zu müssen.

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