Hohe Verkaufszahlen für BSI-Kamerasensoren dank iPhone 4

Florian Matthey

Das iPhone 4 sorgt für einen Schub der Sensoren mit Backside-Illumination-Technologie (BSI) beziehungsweise rückwärtiger Belichtung. Der Sensor, der in der Kamera des iPhone 4 zum Einsatz kommt, sorgt dank eines anderen Aufbaus für bessere Ergebnisse bei Aufnahmen in dunkleren Umgebungen.

Während Sensoren herkömmlicher Digitalkameras hinter Metallisierungsschichten, also teilweise in deren Schatten liegen, sind BSI-Sensoren so aufgebaut, dass das Licht direkt nach Passieren der Kameraoptik auf den Sensor trifft. Die Technologie kam zuvor nur im professionellen Bereich zum Einsatz, mit dem iPhone 4 macht Apple sie massentauglicher.

Die Marktforscher von iSuppi glauben, dass die Verkaufszahlen der BSI-Sensoren im Jahr 2010 bei 33,4 Millionen Stück liegen werden. Im letzten Jahr hätten sich überhaupt noch keine nennenswerten Stückzahlen verkauft. Mittelfristig würden die Sensoren auch in anderen High-End-Smartphones, langfristig auch in günstigeren Geräten zum Einsatz kommen. 2014 könnten die Hersteller dann schon 300 Millionen Stück verkaufen.

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