iPhone 4 in China: Der Schwarzmarkt floriert

M. Göbel
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In China floriert der Schwarzmarkt für das seit ein paar Tagen erhältliche iPhone 4. Dies berichtet das Wall Street Journal auf seiner Website. Um den Schwarzmarkt einzudämmen, gibt es beim iPhone-Kauf jetzt eine Passkontrolle. In den ersten vier Tagen wurden 100.000 iPhone 4 verkauft, 100.000 weitere sind vorbestellt.


Apple hatte mit Verkaufsstart des iPhone 4 zwei weitere Apple Stores eröffnet (in Beijing und Shanghai), doch der Ansturm übertraf alle Erwartungen, so dass die Stores zwischenzeitlich geschlossen werden mussten und viele potenzielle Käufer kein Gerät mehr bekommen haben. Auf die haben es offenbar Gruppen gezielt abgesehen: Wer einen Apple Store ohne gekaufte Ware verlässt, wird angesprochen und bekommt ein iPhone 4 mit 16 GB in Originalverpackung angeboten – zu einem Preis von 5.400 Yuan, umgerechnet 591 Euro, was laut Wall Street Journal etwa 10 Prozent über dem Verkaufspreis liegt. Nach Informationen von Macrumors haben die Apple Stores in China inzwischen den Verkauf von iPhones auf eins pro Person begrenzt.

(Bild: Macrumors)

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