iPhone-4-Prototyp: Gizmodo kooperiert mit Behörden

Florian Matthey

Das iPhone 4 ist mittlerweile schon auf dem Markt – die kalifornischen Behörden beschäftigen sich aber immer noch mit dem von Gizmodo vorgestellten Prototyp. Das Mutterunternehmen Gawker Media hat mittlerweile eingewilligt, dem Gericht im Strafverfahren die notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen.

Gizmodo hatte sich ursprünglich gegen einen Durchsuchungsbefehl zu wehren versucht – eine Durchsuchung eines Medienunternehmens sei aufgrund der Grundrechtseingriffe unverhältnismäßig. Das Gericht hat am Freitag entschieden, den Befehl zurückzunehmen und dem Autor Jason Chen seine Materialien zurückzugeben. Im Gegenzug hat sich Gawker bereit erklärt, dem Gericht alle Materialen zu geben, die es für den Fall als relevant erachtet.

Laut Gizmodos Informationen hatte ein Apple-Mitarbeiter den iPhone-4 Prototypen in einer Bar liegen gelassen. Die Website hatte es dem Finder abgekauft und Bilder und Videos der Hardware sowie des Innenlebens veröffentlicht. Die Behörden ermitteln gegen die Gizmodo-Betreiber wegen potentieller Begehung von Eigentumsdelikten.

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