iPhone 4: Schutzhüllen führen zu Glasschäden auf Rückseite

Florian Matthey
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Erneut tauchen Berichte über Design-Probleme des iPhone 4 auf. Schutzhüllen, die der Benutzer über die Rückseite des Geräts zieht, können zu großen Schäden der hinteren Glasfläche führen. Passend dazu hat Apple sämtliche Schutzhüllen im Online Store durch den eigenen Bumper ersetzt.

Ryan Block berichtet im Blog gdgt, dass Apples Ingenieure sich wieder in ihre Labore zurückgezogen haben, um dem Problem nachzugehen. Apple musste sich im Sommer dem Vorwurf eines Design-Problems der Antennen des iPhone 4 stellen – die Berührung einer Stelle des Gehäuses konnte zu Empfangsproblemen führen. Als Antwort darauf vergab das Unternehmen an alle Kunden bis Ende September kostenlose Schutzhüllen, darunter auch solche von Drittherstellern.

Einige Hüllen umschließen wie Apples Bumper nur die Kanten des Geräts, andere auch die aus Glas hergestellte Rückseite. Letzteres kann laut Block zu großen Problemen führen: Befinden sich Gegenstände zwischen iPhone und Schutzhülle wie Staubkörner, könnten diese die Rückseite zerkratzen oder sogar zerspringen lassen. Apples Ingenieure gingen dem Problem nun mit einer “stillen Panik” nach, wie Blocks Quellen im erzählten.

Tatsächlich fällt auf, dass Apple nicht nur die eigenen Bumper-Hüllen, die über Wochen kostenlos im Rahmen des Schutzhüllen-Programms erhältlich waren, wieder für jeweils 29 Euro im Apple Store* anbietet – und dass es sonst überhaupt keine Hüllen mehr im Store gibt. Laut Block will Apple sich damit keiner Konkurrenz entledigen; das Unternehmen verdiene an selbst verkauften Hüllen gut mit. Stattdessen wolle Apple weitere Probleme mit zerstörtem Glas vermeiden.

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