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iPhonecalypse: Ausverkaufte Lager und lahmgelegte Internetseiten (Update)

Tizian Nemeth
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Der Ansturm auf das iPhone 4 hat sowohl Apple als auch die Telekom in Deutschland und  AT&T in den USA überrascht. Begleiterscheinungen zum Start des neuen Apple-Handys: Internetseiten, die nicht mehr erreichbar waren, und vor dem Verkaufsstart ausverkaufte Lager. Dazu kommt nun noch ein Sicherheitsproblem bei den Kundendaten.

Seit Dienstag, 10 Uhr, können Kunden bei der Deutschen Telekom das iPhone 4 vorbestellen*. Das Unternehmen bestätigt, dass man Schwierigkeiten beim Ansturm auf das Apple-Handy gehabt habe. Über Twitter ließ das Unternehmen zunächst vermelden, dass es Probleme mit der Internetseite aufgrund des großen Interesses am iPhone 4 gebe.

Danach erklärte die Telekom, dass die Website unter dem Ansturm “ächze”, der zehnmal so groß sei, wie der zum Verkaufsstart des iPhone-3GS. Am Nachmittag folgte dann noch die Meldung, dass das Unternehmen den iPhone-4-Newsletter erst sieben Stunden nach der ersten Annahme von Vorbestellungen versandt habe, um die Website nicht noch mehr zu belasten.

Zudem hat der Ansturm dafür gesorgt, dass unter anderem in Deutschland, den USA und Großbritannien das iPhone 4 zunächst ausverkauft sein soll, wie MacRumors berichtet. Kunden, die nun noch ein iPhone 4 vorbestellen, werden es voraussichtlich nicht zum Verkaufsstart am 24. Juni erhalten.

Auch in den USA ging gestern einiges schief, Gizmodo spricht von einem Desaster bei den Vorbestellungen. Zudem soll es auch noch zu einer Datenpanne gekommen sein, wie ein AT&T-Insider berichtet. Demnach sollen Kunden des Mobilfunkanbieters, die sich mit ihrem Benutzernamen und Passwort einloggen wollten, um ein iPhone 4 zu bestellen, auf einen anderen privaten Account umgeleitet worden sein. Dort konnten sie Daten, Telefonnummern und Rechnungen Dritter einsehen.

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