Schlechte Reparatur führte zu iPhone-Brand

Katia Giese
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Ein neues Gutachten über einen mysteriösen iPhone-Brand entlastet Apple: Statt des defekten Akkus war ein falsch reparierter Bildschirm am iPhone 4 die Ursache für den Brand an Bord eines australischen Flugzeugs im vergangenen November.

Schlechte Reparatur führte zu iPhone-Brand

Zunächst wurde der Vorfall als Zeichen einer defekten Batterie in dem iPhone 4 gedeutet, da sich anders die plötzliche Entzündung kaum erklären ließ. Gut fünf Monate nach dem Zwischenfall auf einem Flug von Lismore nach Sydney belegt nun ein Gutachten der australischen Behörde für Verkehrssicherheit (ATSB) die tatsächliche Schadensursache.

Demnach sei die Display-Reparatur des iPhone zuvor nicht fachgerecht durchgeführt worden. Hierdurch hätte eine Schraube die Akku-Verschalung punktiert und zum Überhitzen geführt. Auch wenn der Fehler damit nicht beim Akkuhersteller selbst zu verorten ist, hat die ATSB ihre Warnung über das Mitführen von Lithium-Akkus erneuert. “Der Vorfall zeigt allerdings auch, wie wichtig die sorgsame und fachgerechte Wartung solcher Geräte ist”, heißt es weiter in dem Gutachten.

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