UBS-Prognosen: iPad lässt PC-Verkäufe zurückgehen, neues iPhone 4 kommt

Tizian Nemeth
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28 Millionen iPads verkauft Apple im Jahr 2011: Das zumindest behauptet Maynard Um von UBS. Zudem sieht er keine negativen Auswirkungen auf die Mac-Verkäufe, allerdings dürfte das iPad die Verkäufe von Low-end PCs zurückgehen lassen.

Vor allem der Preis, der sich laut Um im Bereich von Low-end PCs bewegt, sei ein Grund für Anwender, dem iPad den Vorzug zu geben. Von welchen Low-end PCs er dabei spricht, lässt er allerdings offen. Immerhin kostet beispielsweise ein PC mit AMD Athlon 64-Prozessor, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, einer GeForce 7025 Grafikkarte, einer 500 Gigabyte Festplatte und einem integrierten DVD-Brenner 219 Euro. Das iPad ohne optisches Laufwerk und üppigem Speicher kostet in der kleinsten Version 499 Euro.

Und das Notebook Asus K50AF kostet immerhin noch 100 Euro weniger als Apples Tablet. Dennoch glaubt er an den Erfolg des iPads* und sieht daher auch die Apple-Aktie bei einem Kursniveau von 350 US-Dollar.

Zudem unterstützt er die kursierenden Gerüchte, nach denen Apple im Januar 2011 ein “Code Division Multiple Access”-fähiges iPhone 4 präsentieren soll. Mit dem CDMA-Verfahren kann ein Gerät mehrere unterschiedliche Datenströme in einem Frequenzbereich senden und empfangen. Bei seinen Erwartungen für die iPhone-Verkaufszahlen bezieht er die CDMA-Version bereits mit ein und erwartet 52 Millionen verkaufte Geräte.

Ebenfalls einen deutlichen Anstieg bei den iPhone-Verkäufen sieht ein weiterer UBS-Analyst, John Hodulik. Seine Prognose allerdings bezieht sich nur auf die von AT&T verkauften iPhones in den USA im Monat September. Demnach registriert der Mobilfunkanbieter bis Ende des Monats rund 4,5 Millionen Geräte. Von AT&T angestrebt waren ursprünglich 2,5 Millionen Geräte.

Weitere Themen: iPhone, iPad, Apple

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