Weißes iPhone 4: Sichtung in Seattle - zu lichtdurchlässig für Bilder mit LED-Blitz

Florian Matthey
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Das weiße iPhone 4 sorgt weiterhin für viel Aufsehen: Während Apple potentielle Kunden in diesen Tagen auf eine geplante Veröffentlichung im Frühjahr hinweist, will ein amerikanischer Journalist ein offizielles weißes Modell in einem Supermarkt in Seattle gesehen haben. Ein Test eines umgebauten schwarzen iPhone 4 demonstriert derweil, dass die weiße Rückseite der Kamera zu schaffen macht.

Der Nachrichtenproduzent TJ Mullinax der Zeitung Yakima Herald-Republic traf in einem Bio-Supermarkt in Seattle auf einen italienischen Mann, der dort auf einen Kaffee wartete. Der Italiener hielt ein weißes iPhone 4 in seiner Hand – und erklärte, dass er das Gerät für Apple teste. Im Februar werde das Modell in Europa erscheinen. Die Verzögerung sei darauf zurückzuführen, dass die Kanten des Geräts sich gelb färben könnten und Apple Probleme habe, dieses Phänomen zu vermeiden. Dafür habe der Hersteller die Antenne des iPhone 4 mit dem weißen Modell verbessert, um die Empfangsprobleme einzugrenzen. Als Beweis liefert TJ Mullinax ein Bild des Geräts.

Möglicherweise hat der italienische Fremde aber auch einfach nur weiße Einzelteile bestellt und sein schwarzes iPhone 4 umgebaut – und sich eine interessante Geschichte zu seinem Handy ausgedacht. Weiße iPhone-4-Front- und Rückpanels sowie Home-Buttons haben es immerhin auf den Schwarzmarkt geschafft. Ein 17-jähriger New Yorker sieht mögliche rechtliche Konsequenzen, weil er diese verkaufte.

Macnotes hat sich solche Teile bestellt und ein ganz anderes Problem als gelbe Kanten bemerkt: Die iPhone-4-Kamera hat nach dem Umbau mit viel zu viel Lichteinfall zu kämpfen, wenn der Benutzer den LED-Blitz einsetzt.

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