iPhone 4S - Apple

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:

Als Nachfolger für das iPhone 4 von Apple, rechneten alle mit einem iPhone 5. Das "nur" das iPhone 4S präsentiert wurde - eher Evolution statt Revolution - stieß bei den Apple Fans anfangs nur auf wenig Begeisterung. Die Enttäuschung legt sich aber schnell und das Apple Smartphone verkaufte sich in den ersten Tagen so gut wie kein Anderes.

Inhaltsverzeichnis

  1. 28.05.2012
    Orange hält iPhone & Co. für ungeeignet für Entwicklungsländer
  2. 22.05.2012
    Windows Phone: Höherer Marktanteil als das iPhone in China
  3. 16.05.2012
    iPhone: China Mobile bestätigt Verhandlungen mit Apple
  4. 11.05.2012
    Big in Japan: 7,25 Millionen iPhones im Jahr 2011 verkauft
  5. 01.05.2012
    Apple auf Platz 3 im Mobilfunkmarkt
  6. 21.04.2012
    iPhone: Apple stellt neue Informationsseite für Unternehmen ins Netz
  7. 13.04.2012
    iPhone 4S: Weiterhin große Nachfrage nach Apples Smartphone (Update)
  8. 16.03.2012
    J.D. Power: Apples Smartphones erneut auf Platz 1 bei Kundenzufriedenheit
  9. 01.02.2012
    Wegen Patentstreit mit Apple: EU nimmt Samsung ins Visier
  10. 31.01.2012
    iPhone-4S-Hype: Konkurrenz hält sich mit neuen Produkten zurück
  11. 18.01.2012
    Nielsen: iOS-Anteil neuer Smartphone-Besitzer in den USA steigt in den vergangenen Monaten
  12. 14.01.2012
    iPhone 4S in China: Ausverkauf und faule Eier
  13. 09.01.2012
    Umfrage: Wie viele iPhones konnte Apple verkaufen?
  14. 06.01.2012
    iPhone 4S: Kein Verkaufsverbot in Italien
  15. 05.01.2012
    iPhone 4S: Verizon-Verkaufszahlen deuten Rekordquartal an – Start in China am 13. Januar
  16. 24.11.2011
    iPhone 4S in Südkorea: Wenig Begeisterung wegen fehlendem LTE
  17. 18.11.2011
    iPhone 4S: Hohe Nachfrage sorgt für Lieferzeiten von mehreren Wochen
  18. 08.11.2011
    iPhone 4S: Täglicher Lager-Ausverkauf in den USA – erfolgreicher Start in Hong Kong
  19. 27.10.2011
    BlackBerry- und Android-Smartphones: 70 Prozent mehr Rückkäufe durch iPhone 4S
  20. 24.10.2011
    iPhone-Verkaufszahlen: Analyst erwartet 42,5 Millionen Geräte für laufendes Quartal
  21. 18.10.2011
    iPhone 4S: Vier Millionen am ersten Wochenende
  22. 17.10.2011
    Apple-Aktie: Frühe iPhone-4S-Erfolge bringen neues Rekordhoch
  23. 16.10.2011
    Samsung: Einstweilige Verfügung gegen iPhone 4S abgelehnt (Kommentar)
  24. 14.10.2011
    iPhone 4S: Heute Verkaufsstart – bei US-Mobilfunkpartnern ausverkauft – Warteschlangen – auseinandergenommen
  25. 08.10.2011
    iPhone 4S: Starker Auftakt führt schon jetzt zu Wartezeiten
  26. 05.10.2011
    Apple-Aktie: Kurs fällt nach iPhone-4S-Präsentation um fünf Prozent
  27. 30.09.2011
    iPhone 4S/5: Neue Einträge im Apple- und AT&T-Inventar – angeblich mit HSDPA+

Orange hält iPhone & Co. für ungeeignet für Entwicklungsländer

Der französische Mobilfunkbetreiber Orange hält das iPhone nicht für ein taugliches Gerät für Entwicklungsländer. Allerdings seien Android- und Windows-Phone-Geräte ebenso ungeeignet: Die Geräte seien zu teuer und würden vor allem das mobile Datennetzwerk zu stark belasten.

Yves Maitre, Oranges Vizepräsident für den Bereich “Geräte”, erklärte im Interview mit All Things D, dass iPhones ebenso wie Android- und Windows-Phone-Smartphones mit den Acht-Zylinder-Autos vergleichbar seien, die amerikanische Unternehmen in den 1970er Jahren herstellten. Seine Familie habe einen Zwei-Zylinder-Citroën gehabt, damals habe er die großen Autos aus den Staaten bewundert. Letztendlich hätten sich wegen der knappen Ressource Öl aber spritsparendere Autos wie solche aus Japan durchgesetzt.

Orange sei zwar bereit, UMTS-Netze in allen vom Unternehmen bedienten Märkten auszubauen. Allerdings brauche das Unternehmen dafür “sparsamere” Smartphones: Android sei zwar einst ein “Vier- oder Sechs-Zylinder-Betriebssystem” gewesen. Allerdings versuche Google immer mehr, mit dem Funktionsumfang von Apples iOS mitzuhalten. Seit der Android-Version Ice Cream Sandwich sei auch Googles Betriebssystem ein “Achtzylinder”.

Auch seien die Preise für die Endgeräte entscheidend: Bisher liege der Durchschnittspreis für von Orange in Entwicklungsländern verkaufte Mobiltelefone bei 54 US-Dollar (circa 43 Euro). Die Kunden seien zwar bereit, zusätzliche 30 Dollar für ein Smartphone auszugeben, aber keine 100 Dollar. Aufgrund dessen würden die genannten Smartphone-Betriebssysteme in Entwicklungsländern einen schweren Stand haben – so dass sich letztendlich ressourcensparende Android-Ableger wie Samsungs Tizen oder Mozillas Boot-2-Gecko-Projekt durchsetzen könnten.

Damit gingen den etablierten Smartphone-Betriebssystemen viele Kunden verloren: Laut Maitre warten in Entwicklungsländern sechs Milliarden potentielle Smartphone-Kunden auf das richtige, günstige und ressourcensparende Gerät.

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Windows Phone: Höherer Marktanteil als das iPhone in China

Früher war Microsoft Apples wichtigster Konkurrent – doch auf dem Markt der Mobil-Betriebssysteme spielt das Unternehmen aus Redmond kaum noch eine Rolle. In China ist der Marktanteil der Windows-Phone-Geräte allerdings höher als der des iPhone – was allerdings Gründe hat.

In China ist Apples Marktanteil nicht sonderlich hoch: Nur sechs Prozent aller Smartphones stammen von Apple. Allerdings ist das Reich der Mitte für Apple ein wichtiger Wachstumsmarkt: Außerhalb der USA macht Apple in keinem anderen Land so viel Umsatz. Apples CEO Tim Cook hebt die Relevanz Chinas besonders gerne hervor – er ist auch der erste Apple-Chef, der im Amt nach China reiste.

Michel van der Bel, Microsofts Chief Operating Officer für den chinesischen Markt, dürfte dem niederländischen Magazin Emerce daher auch mit einer gewissen Genugtuung verkündet haben, dass Windows Phone in dem Land beliebter sei als das iPhone: Microsofts Smartphone-OS-Martkanteil liege dort mit sieben Prozent einen Prozentpunkt über dem des iOS. Beide Unternehmen liegen allerdings weit abgeschlagen hinter Googles Android mit 69 Prozent Marktanteil.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes verweist allerdings darauf, dass dieser Vergleich nicht wirklich sinnvoll ist: Chinas größter Mobilfunkbetreiber China Mobile hat das iPhone (noch) nicht im Angebot, mit dem in China weit verbreiteten Mobilfunk-Standard SCDMA funktioniere das Gerät auch überhaupt (noch) nicht.

Microsoft spreche mit den zahlreichen Windows-Phone-Modellen also theoretisch eine viel größere Zielgruppe an – erreiche aber dennoch nur einen Prozentpunkt mehr Marktanteil als Apple.

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iPhone: China Mobile bestätigt Verhandlungen mit Apple

In Hongkong fand heute die Jahreshauptversammlung des größten Mobilfunkanbieters der Welt, China Mobile, statt. Der neue Vorsitzende Xi Guohua äußerte sich während der Veranstaltung auch zum Thema Apple und dem iPhone.

Wie Bloomberg berichtet, kämpft das Unternehmen aktuell gegen die wachsende Konkurrenz von China Unicom und China Telecom, die ihren Kunden bereits das iPhone anbieten. Zeitglich befindet sich der chinesischen Riese auch im Ausbau des LTE-Netzes. Die Tests sollen auf neun Städte ausgeweitet werden, im vergangenen Jahr waren es noch sechs.

Sowohl für Apple als auch China Mobile wäre der Verkauf des iPhone ein Gewinn. Apple bekäme auf einen Schlag mehr als 600 Millionen potentielle neue Kunden. Gleichzeitig könnte China Mobile den Schwund der Kunden aufhalten, die sich aufgrund von Apples Smartphone für die anderen Anbieter entscheiden.

Xi sagte während der Versammlung, dass China Mobile und Apple enger zusammenarbeiten müssen. Reuters meldet weiter, dass sich die beiden Unternehmen aktiv über eine Kooperation unterhalten. Sobald es konkrete Details gebe, würde man diese bekannt geben.

Ende März hatte China Mobile eigenen Angaben zufolge 667,2 Millionen Mobilfunkkunden. China Unicom bietet seinen rund 200 Millionen Kunden das iPhone seit 2009 an, bei China Telecom (51,2 Millionen Nutzer) ist das iPhone erst seit dem vergangenen März verfügbar.

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Big in Japan: 7,25 Millionen iPhones im Jahr 2011 verkauft

Im vergangenen Jahr konnte Apple vom iPhone in Japan stolze 7,25 Millionen Exemplare verkaufen. Damit liegt Apples Plattform auf Platz 2, lediglich alle Android-Geräte zusammengerechnet konnten sich besser verkaufen.

Apples Smartphone hatte laut dem Bericht des MM Research Institute, übersetzt von Macotakara (via The Next Web), einen Anteil von 30 Prozent an allen verkauften Smartphones in Japan.

Insgesamt sollen im Jahr 2011 in Japan 42,74 Millionen Handys verkauft worden sein – ein Plus von 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Smartphone-Verkäufe lagen bei 24,17 Millionen Geräten, dies entspricht rund 57 Prozent aller verkauften Mobiltelefone.

Im japanischen Smartphone-Markt ist Apple mit 30 Prozent der führende Handy-Hersteller. Betrachtet man die Verteilung nach Plattform beansprucht iOS 30 Prozent des Marktes, während Android mit 69 Prozent führt. Android und iOS belegen damit 99 Prozent des Smartphone-Markts.

Vor einigen Wochen meldete comScore, dass Apples Smartphone-Plattform von November 2011 bis Februar 2012 ein Wachstum von 1,3 Prozent in Japan verzeichnen konnte. Android konnte im selben Zeitraum nur um 0,3 Prozent wachsen.

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Apple auf Platz 3 im Mobilfunkmarkt

Laut einer aktuellen Studie der International Data Corporation (IDC) belegt Apple Platz 3 auf dem weltweiten Mobiltelefonmarkt. Marktführer ist Samsung, die mit einem Anteil von 23,5 Prozent den bisherigen Spitzenreiter Nokia verdrängen konnten. 

Eine noch deutlichere Dominanz beweisen Apple und Samsung bei den Smartphone-Verkäufen. Allein im ersten Quartal 2012 konnte Samsung geschätzte 42,2 Millionen seiner Android- und Windows-Geräte absetzen, Apple verkaufte offiziell 35,1 Millionen iPhones. Mit einem Marktanteil von 29,1 Prozent (Samsung) und 24,2 Prozent (Apple) deklassieren die Hersteller damit Nokia (8,2 Prozent) und die Blackberry-Größe RIM (6,7 Prozent) auf dem Smartphone-Markt.

Die wachsende Bedeutung der Smartphone-Alleskönner dürfte in den kommenden Quartalen für weitere Bewegung bei den Marktanteilen am gesamten Mobilfunkmarkt sorgen. Dank der vielversprechenden Kooperation zwischen Nokia und Microsoft könnte es dem skandinavischen Hersteller gelingen, seine Stellung zu verteidigen. Noch immer hält Nokia einen Anteil von 20,8 Prozent der weltweiten Mobiltelefone, die überwiegend aus so genannten “dumb phones” bestehen. Apple hat es mit dem iPhone auf beachtliche 8,8 Prozent geschafft, ohne überhaupt am Markt für einfache Mobiltelefone teilzunehmen.

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iPhone: Apple stellt neue Informationsseite für Unternehmen ins Netz

Das iPhone wird in Unternehmen immer beliebter – auch wenn es sich in der öffentlichen Wahrnehmung wohl weiterhin hauptsächlich um ein Verbraucher-Gerät handelt. Apple möchte diesem Image nun mit einer neuen “iPhone bei der Arbeit”-Website stärker entgegen wirken.

Die neue Seite befindet sich bisher nur auf der amerikanischen Apple-Website, zeigt dort interessierten Unternehmen aber zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Apples Smartphone. Apple präsentiert dabei nicht nur die integrierten Apple-Lösungen, sondern auch diverse Apps, die sich für den Business-Bereich eignen.

Apple zeigt in einzelnen Abschnitten der Seite, wie sich mit einem iPhone der Tagesablauf organisieren lässt, sich Informationen wie Kundendaten, Arbeitsleistungen und Buchführung verwalten lassen, wie das iPhone beim Projekt-Management hilft und wie sich Meetings mit einem iPhone vereinbaren und vorbereiten lassen. Schließlich stellt Apple noch einige Apps vor, mit denen sich Geschäftsreisen planen lassen.

Zu den vorgestellten Apps gehörten unter anderem die To-Do-App *, *, die Rechnungs-Verwaltungs-App *, die Projekt-Verwaltungs-App *, die Meeting-App * sowie die App * für Flug- und Hotelbuchungen.

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iPhone 4S: Weiterhin große Nachfrage nach Apples Smartphone (Update)

Konnte Apple bereits im vergangenen Quartal Rekordverkaufszahlen des iPhone 4S verzeichnen, könnte sich dies auch im aktuellen Quartal wiederholen. Dies lässt jedenfalls eine Umfrage vermuten, die von ChangeWave Research im März durchgeführt wurde.

Teil der Umfrage, die auszugsweise von Fortune veröffentlicht wurde, waren 4.413 Konsumenten von denen 87 Prozent Amerikaner waren.

Der Umfrage zufolge wollen 56 Prozent der Befragten, die in den kommenden 90 Tagen ein Smartphone kaufen wollen, zu Apples iPhone greifen. Dieselbe Frage beantworteten im Dezember nur 54 Prozent mit dieser Antwort.

Die Forscher veröffentlichten auch eine Übersicht von früheren Umfragen seit Juli 2007. Diesen Zahlen kann man entnehmen, dass die 56 Prozent im März das zweitbeste Ergebnis beim iPhone waren. Nur im September, also direkt vor der Vorstellung des iPhone 4S, war die Zahl mit 65 Prozent noch höher.

Den 4.413 Befragten sind die Gerüchte um eine Vorstellung des nächsten iPhone also bislang noch weitgehend egal. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es immer wieder Meldungen, laut denen das nächste iPhone im Herbst 2012 erscheinen soll.

(Bilder: ChangeWave Research)

Update:

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels haben wir von einem der größten deutschen Computer-Händler in den vergangenen Stunden ebenfalls einige Zahlen erhalten, welche eine enorme Steigerung der Smartphone-Verkäufe von Apple – speziell in den letzten Monaten – zeigen. Nach Angaben des Händlers hatte das iPhone bis vor kurzem einen gleichbleibenden Anteil, was sich nun seit einigen Monaten ändert. Die Zahlen haben sich unseren Informationen zufolge nahezu verdreifacht, was auf Kosten anderer Hersteller, primär Samsung, geschah.

Der Artikel wurde erstmals am 12. April 2012 um 12:05 veröffentlicht.

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J.D. Power: Apples Smartphones erneut auf Platz 1 bei Kundenzufriedenheit

In regelmäßigen Abständen befragt J.D. Power Besitzer von Smartphones, wie zufrieden sie mit ihrem aktuellen Gerät sind. Seit einiger Zeit belegt Apple mit dem iPhone immer wieder den ersten Platz. Auch bei der ersten Umfrage des Jahres 2012 ist dies nicht anders.

Insgesamt wurden bei der aktuellen Umfrage von J.D. Power (via The Next Web) 7.080 Smartphone-Besitzer befragt. Das Gesamtergebnis gibt Apples iPhone 4 und iPhone 4S 839 von 1.000 möglichen Punkten. Auf Platz 2 folgt HTC mit 798 Punkten, knapp dahinter reiht sich Samsung mit 789 Punkten ein.

Der Aspekt, den Nutzer von modernen Smartphones laut J.D. Power am häufigsten bemängelten ist die Akkulaufzeit der mobilen Begleiter. So ist es nicht verwunderlich, dass die Zufriedenheit in dieser Hinsicht in den vergangenen Monaten gesunken ist. Lag sie im September 2011 noch bei 6,9 von 10 Punkten, ist sie nun bei 6,7 angelangt.


(Quelle: J.D. Power)

Als einer der Gründe für den Rückgang wird der steigende Verkauf von Geräten mit LTE/4G genannt, deren Besitzer ihre Zufriedenheit mit der Laufzeit mit durchschnittlich 6,1 von 10 Punkten angaben. Geräte mit 3G konnten einen Durchschnitt von 6,7 Punkten erreichen.

Rund 25 Prozent der Besitzer eines LTE/4G-Smartphones sind mit der Batterie-Laufzeit sehr zufrieden (10 von 10 Punkten) und sagen, dass sie definitiv ein weiteres Gerät von dem Hersteller kaufen werden. Von denen, die dieselbe Frage mit nur 7-9 Punkten beantwortet haben, wollen nur 13 Prozent zum selben Hersteller greifen.

Die wichtigsten Features eines Smartphones gaben die Befragten wie folgt an: 35 Prozent legen Wert auf die Performance, 24 Prozent wollen einfache Bedienung, 21 Prozent beachten die gebotenen Funktionen und für 20 Prozent ist das Design ausschlaggebend.

Was die mobilen Anwendungen angeht, sagten 70 Prozent der Anwender, dass sie ihr Smartphone für den Zugang zu einem Social Network genutzt haben. 72 Prozent sagen, dass sie Videos und Filme mit ihrem Gerät ansehen und/oder herunterladen können. 59 Prozent gaben an, dass Spracherkennung und/oder Sprachwahl eine Funktion ihres Smartphones sei.

Apples iPhone konnte in allen Kategorien gut abschneiden, speziell bei der Bedienung und den gebotenen Features setzte es sich aber laut J.D. Power von der Konkurrenz ab. Die Studie wurde zwischen Juli und Dezember 2011 durchgeführt und umfasst daher auch das aktuelle iPhone 4S.

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Wegen Patentstreit mit Apple: EU nimmt Samsung ins Visier

In die andauernden Patentstreitigkeiten zwischen Samsung und Apple hat sich nun, knapp zwei Monate nach der Ankündigung im November letzten Jahres, die Europäische Wettbewerbsbehörde eingeschaltet.

Wie die Europäische Komission gestern bekannt gab, habe man auf eigene Initiative hin eine Ermittlung gegen Samsung wegen des Verdachts auf Missbrauch von Patentrechten auf Mobilfunk-Standards und Verletzung der FRAND-Lizenzbedingungen eingeleitet. Es gilt zu überprüfen, ob Samsung seine marktbeherrschende Stellung ausnützt um Konkurrenten (in diesem Fall Apple) zu verdrängen.

Sogenannte FRAND- oder Standardpatente sind Patente, die standardisierte Technologien (beispielsweise Mobilfunk-Standards) umfassen bzw. abdecken, ohne die, grob gesagt, die Entwicklung bzw. Herstellung beispielsweise von Computern oder Mobiltelefonen nicht möglich ist.

Möchte ein Patenteinhaber eine Technologie als “offiziellen Standard” anbieten, muss der Patenteinhaber gegenüber eine Standardisierungsorganisation eine FRAND-Erklärung für eben diese Technologie abgeben. In dieser verpflichtet er sich Lizenzen für diese Technologie jedem Interessierten Lizenzen zu fairen, angemessenen und diskriminierungsfreien Bedingungen (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory, FRAND) anzubieten.

Das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) ist eine solche Standardisierungsorganisation. ETSI gegenüber hatte Samsung 1998 zugesagt, anderen Unternehmen die Nutzung seiner Patente für europäische Mobilfunk-Standards unter den FRAND-Bedingungen zu erlauben.

In der aktuellen Auseinandersetzung mit Apple in Deutschland hatte Samsung auch seine FRAND-Mobilfunk-Patente gegen den iPhone-Hersteller ins Rennen geschickt. Samsung warf Apple vor, keine Lizenzgebühren für die in iPhone und iPad verbauten Mobilfunktechnologien zu entrichten. Apple entgegnete, dass man sehrwohl Lizenzgebühren zahle, branchenüblich an den Hersteller der verwendeten Chips. In diesem Fall sind das Infineon bzw. Qualcomm.

Apple beschuldigt den südkoreanischen Elektronikkonzern, die Patent-Lizenzbestimmungen für den Chip-Hersteller Qualcomm speziell abgeändert zu haben um explizit Apple auszuschliessen. In diesem Fall würde Samsung gegen das FRAND-Abkommen verstoßen.

Laut Florian Müller von FOSSPatents könne ein Urteil der Wettbewerbsbehörde auch Geldstrafen für Samsung mit sich bringen.

Erst kürzlich hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf das von Apple angestrebte Verkaufsverbot für das Samsung Galaxy Tab 8.9 und 10.1 für Deutschland bestätigt. Auf welchen Schlachtfeldern sich Apple und Samsung derzeit gegenüberstehen, zeigt die folgende Infografik der südkoreanischen Zeitung Korea Herald.

Samsung vs Apple - Karte

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iPhone-4S-Hype: Konkurrenz hält sich mit neuen Produkten zurück

Mit 37 Millionen verkauften iPhones war Apple im vierten Kalenderquartal 2011 der größte Smartphone-Hersteller weltweit – vor Samsung. Angesichts dieser Erfolge wollen andere Hersteller ihre neuen Produkte angeblich erst im zweiten Quartal diesen Jahres veröffentlichen – um nicht in der Zeit des iPhone-4S-Hype bestehen zu müssen.

Laut DigiTimes wollen sowohl Samsung als auch HTC, Nokia und LG ihre neuen Modelle erst im Frühjahr vorstellen – in der Hoffnung, dass bis dahin das Interesse am iPhone 4S etwas nachlässt. Der DigiTimes-Quelle zufolge, die über die Pläne der Hersteller informiert sein will, lasse ein Vergleich mit der Vergangenheit vermuten, dass die iPhone-4S-Nachfrage im aktuellen Quartal ihren Höhepunkt erreichen, dann aber zurückgehen werde.

Das Timing der Apple-Konkurrenten wäre auch praktisch, weil sie ihre neuen Modelle dann auf dem 2012 Mobile World Congress in Barcelona vorstellen könnten. Dieser findet vom 27. Februar bis 1. März statt.

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Nielsen: iOS-Anteil neuer Smartphone-Besitzer in den USA steigt in den vergangenen Monaten

Wir erinnern uns an den 4. Oktober 2011: Apple stellt das iPhone 4S vor und viele Journalisten, Blogger und sonstige Kommentatoren sagten, dass das Gerät eine Enttäuschung sei. Kein neues Gehäuse, kein LTE und kein größeres Display seien angeblich Grund für einen Flop. Mit welcher “Enttäuschung” Apple in den vergangenen drei Monaten leben musste, zeigen jetzt neue Zahlen von Nielsen.

Die Übersichten zeigen den Anteil der mobilen Betriebssysteme bei Smartphone-Käufern im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2011. Während Geräte mit iOS im Oktober noch bei 25,1 Prozent lagen, konnte sich der Anteil bis Dezember um rund 20 Prozent auf 44,5 Prozent steigern. Im gleichen Zeitraum legte Android einen Sturzflug von 61,6 auf 46,9 Prozent hin, auch die Vorstellung von Android 4.0 und dem Galaxy Nexus konnten nicht helfen. Laut Nielsen haben sich 57 Prozent der iPhone-Käufer im Dezember für das iPhone 4S entschieden.

Statistenrollen übernehmen die anderen Betriebssysteme, RIM sank beispielsweise von 7,7 auf 4,5 Prozent. Interessantes Detail am Rande: Der durchschnittliche Anteil von Windows-Mobile-Geräten bei den Smartphone-Käufern der letzten drei Monate war im Vergleich zu Windows Phone 7 höher – 2,4 Prozent im Vergleich zu 1,4 Prozent.

Wir warten weiter gespannt auf Apples Bekanntgabe der Quartalszahlen am 24. Januar. Alle Anzeichen deuten auf ein neues Rekordquartal des kalifornischen Unternehmens hin – nicht zuletzt dank des iPhone 4S.

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iPhone 4S in China: Ausverkauf und faule Eier

Einen hässlichen Start für das iPhone 4S erlebte Apple gestern in Peking: Der große Andrang von Kunden und Schwarzhändlern sorgte dafür, dass die Türen des chinesischen Apple Stores aus Sicherheitsgründen geschlossen blieben.

In einer Stellungnahme erklärte Apple, dass der Apple Store Sanlitun auf Anraten der Polizei und Sicherheitskräfte zum geplanten Start des neuen iPhones geschlossen bleiben mussten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatten sich in Peking über 1.000 Menschen bei Minusgraden angestellt, um eines der begehrten Geräte zu kaufen. Unter ihnen befanden sich zahlreiche Wanderarbeiter, die für einen Anteil von umgerechnet 12 Euro pro Gerät iPhones für nicht autorisierte Wiederverkäufer erstehen wollten.

Wegen drohender Tumulte reagierte die chinesische Polizei mit einer drastischen Entscheidung und ließ die Türen des Geschäfts geschlossen. Auch der Verkauf in den anderen vier chinesischen Stores wurde inzwischen eingestellt, nachdem alle Geräte in wenigen Stunden über den Ladentisch gingen. Einige der Wartenden quittierten die Enttäuschung mit Ausschreitungen – unter anderem wurde der Pekinger Store mit Eiern beworfen. Bereits im Mai kam es zum Start des iPad 2 zu ähnlichen Szenen vor dem Geschäft in Sanlitun. Damals wurden vier Menschen verletzt und die gläserne Eingangstür kam zu Bruch.

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Umfrage: Wie viele iPhones konnte Apple verkaufen?

Am 24.1.2012 gibt Apple die Quartalszahlen für die vergangenen drei Monate bekannt. Das im Oktober vorgestellte iPhone 4S wird dann erstmals in die Berechnung mit einfließen, ein entsprechend wird ein hoher Anteil an den Umsätzen erwartet. Die spannende Frage ist also: Wie viele iPhones konnte Apple verkaufen?

Mit dieser Frage hat sich Philip Elmer-DeWitt von Fortune beschäftigt und dabei 22 Profi- und 15 unabhängige Analysten befragt. Wenig überraschend liegen die Ergebnisse weit auseinander. Während die Unabhängigen tendenziell ihre Vorhersagen am oberen Ende der Tabelle festmachen, sind die professionellen Berater eher vorsichtig. In der Vergangenheit lagen die Amateure jedoch näher am realen Ergebnis.


(Bild: Fortune)

So reichen die Schätzungen der verkauften iPhones von 25 bis hin zu fast 36 Millionen Geräte. Eine Begründung, warum die Profis vorsichtig handeln und daher niedrigere Zahlen prognostizieren, gibt Asymcos Horace Dediu. Die Profis sollen demnach die Bewegung des Aktienkurses vorhersagen und nicht punktgenaue Lieferziele eines Geräts. Anders hingegen sieht es bei Bloggern und anderen unabhängigen Analysten aus. Diese wollen sich durch möglichst korrekte Vorhersagen einen Namen machen.

Bei einer Sache sind sich aber beide Gruppen einig: am 24.1.2012 wird Apple Rekordverkaufszahlen präsentieren. Apple hatte im Rahmen der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen bereits angekündigt, dass man für das kommende Quartal sehr hohe Erwartungen habe.

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iPhone 4S: Kein Verkaufsverbot in Italien

Die internationalen Streitigkeiten zwischen Apple und Samsung haben wieder einmal ein Urteil zutage gebracht. Diesmal erreichen uns die Nachrichten aus dem Süden Europas, genauer gesagt aus Italien. Dort hatte Samsung ein Verkaufsverbot des iPhone 4S gefordert – ohne Erfolg, wie das Gericht jetzt entschied.

Damit ist Samsung nach Frankreich auch im zweiten Land gescheitert, den im Oktober gestarteten Versuch eines Verkaufsstopp des iPhone 4S durchzusetzen.

Während sich Apple nicht äußern wollte, sagte Samsung gegenüber den Kollegen von CNET, dass sie von der Entscheidung des Gerichts in Mailand enttäuscht seien. Man wolle sich die Entscheidung jetzt genauer ansehen und dann die weitere Maßnahmen erörtern, um das eigene geistige Eigentum zu schützen.

Samsung hatte Anfang Oktober versucht den Verkaufsstart des iPhone 4S in den beiden Ländern mit einer einstweiligen Verfügung zu stoppen. Zur Begründung griff man – wie mittlerweile auf beiden Seiten üblich – in die Patentkiste und präsentierte die angebliche Verletzung zweier Patente, die mit der drahtlosen Kommunikationstechnologie für 3G-Smartphones zu tun haben.

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iPhone 4S: Verizon-Verkaufszahlen deuten Rekordquartal an – Start in China am 13. Januar

Wenn Apple am 24. Januar sein jüngstes Quartalsergebnis bekannt gibt, erwarten viele vor allem wegen starker Verkaufszahlen des iPhone 4S ein Rekordergebnis. Der US-Mobilfunkbetreiber Verizon konnte seine iPhone-Verkaufszahlen im vierten Kalenderquartal 2011 verdoppeln, was einen Analysten an insgesamt 35 Millionen Geräte in den Monaten Oktober bis Dezember glauben lässt. Dabei fehlte für das iPhone 4S bislang ein wichtiger Markt: Das jüngste Apple-Smartphone wird am 13. Januar endlich auch in China erhältlich sein.

Verizon verkaufte 4,2 Millionen iPhones im letzten Quartal

Verizon verkündete, dass das Unternehmen mit 4,2 Millionen iPhones mehr als doppelt so viele wie im vorangehenden Quartal verkaufen konnte. Im dritten Kalenderquartal 2011, das Apples viertes Geschäftsquartal 2011 war, waren die iPhone-Verkaufszahlen leicht rückläufig, weil viele Kunden auf ein neues Produkt warteten.

Verizon konnte sogar einige Bestellungen nicht erfüllen: 120.000 Exemplare muss das Unternehmen noch ausliefern. Kurzfristig bedeuten die hohen Verkaufszahlen für Verizon derweil einen Gewinnrückgang: Aufgrund der hohen Subventionen, die das Unternehmen für das iPhone bezahlt, soll die Gewinnmarge für das letzte Quartal sechs Prozentpunkte unter dem Normalwert von 47,8 Prozent liegen. Das dürfte Verizon aber nicht weiter kümmern, da die eigentlichen iPhone-Gewinne später durch die Mobilfunkverträge folgen.

Möglicherweise 35,2 Millionen iPhones in Apples erstem Geschäftsquartal 2012

In dem besagten vierten Geschäftsquartal 2011 verkaufte Apple 17,1 Millionen iPhones, der Rekordwert waren bislang 20,3 Millionen Exemplare im dritten Geschäftsquartal 2011. Die 4,2 Millionen von Verizon lassen ebenso wie die Relation zum vorangehenden Quartal zumindest ansatzweise eine Hochrechnung für die gesamtem Verkaufszahlen für Apples erstes Geschäftsquartal 2012 zu: Der UBS-Analyst Maynard Um glaubt, dass die bisherige Vorhersage seines Unternehmens – 30 Millionen iPhones – wohl zu konservativ war. Um hält nun zumindest 35,3 Millionen verkaufte Exemplare in den letzten drei Monaten für möglich.

iPhone 4S erscheint am 13. Januar in China

Dabei ist das iPhone 4S auf Apples zweitgrößtem Markt noch gar nicht erhältlich. Am 13. Januar soll das Smartphone nun endlich auch in China erscheinen. “Die Reaktion der Kunden auf unsere Produkte lässt sich kaum in Worte fassen”, so Apples CEO Tim Cook zum bevorstehenden China-Start. “Mit der Veröffentlichung in China in der nächsten Woche wird das iPhone 4S in über 90 Ländern erhältlich sein – die schnellste Veröffentlichung eines iPhones in der Geschichte.”

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iPhone 4S in Südkorea: Wenig Begeisterung wegen fehlendem LTE

In Südkorea, dem Heimatland von Samsung, hat Apple mit einem schwachen Verkaufsstart des neu vorgestellten iPhone 4S zu kämpfen. Eigentlich sollte man meinen, dass sich das Smartphone in einem Land, welches immer wieder als Technologie-Hochburg proklamiert wird, wie geschnitten Brot verkaufen würde.

Nach Angaben der beiden autorisierten Mobilfunkprovider SK Telecom und KT, die das iPhone verkaufen dürfen, gab es eine Reihe von Stornierungen des neuen iPhone 4S. Zunächst war die Rede davon, dass insgesamt mehr als 300.000 Vorbestellungen bei den Providern eingegangen seien, effektiv sollen es am Ende weniger als 150.000 Verkäufe gewesen sein.

Der Grund: Die Interessenten haben bei beiden Providern gleichzeitig vorbestellt und sich dann für einen der beiden Anbieter entschieden. Konkrete Verkaufszahlen wollten die Sprecher der beiden Unternehmen jedoch nicht nennen.

Glaubt man den Aussagen der Korea Times könnte aber genau der angesprochene hohe technische Anspruch in Südkorea ein Grund sein, warum sich viele potentielle Käufer gegen das iPhone 4S entschieden haben. Die Zeitung nennt unter anderem das Akku-Problem und störende Geräusche beim Telefonieren als Grund für die schwachen Verkäufe.

Einige Kunden beschweren sich darüber hinaus, dass das iPhone 4S dasselbe Design wie der Vorgänger habe und die Spracherkennung Siri die Landessprache derzeit nicht unterstütze. Auch das Fehlen von LTE war für einige der Befragten eine Ursache, zu einem anderen Smartphone zu greifen. Sprecher der SK Telecom und KT sagten, dass einige iPhone-4-Besitzer es bevorzugen, auf das iPhone 5 zu warten.

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iPhone 4S: Hohe Nachfrage sorgt für Lieferzeiten von mehreren Wochen

Schon kurz nach der Vorstellung gab es viele Stimmen aus der Technik-Welt, die das iPhone 4S aufgrund zu weniger Neuerungen ad acta gelegt hatten. Dass die breite Öffentlichkeit diese Meinung offensichtlich nicht zu teilen scheint, zeigt ein Blick auf die Lieferzeiten der US-Provider.

Wie das Wall Street Journal berichtet, haben die Mobilfunk-Anbieter in den USA wie schon in den vergangenen Jahren damit zu kämpfen, nicht genügend Geräte auf Lager zu haben, um der Nachfrage Herr werden zu können.

Bei Verizon Wireless sieht die Lage am schlimmsten aus: Kunden müssen mehr als drei Wochen auf ihr iPhone 4S warten. Bei AT&T dauert es bis zu drei Wochen bis zur Lieferung. Wer sein Gerät bei Sprint kaufen will, muss sich bis zu 14 Tage gedulden.

Während einige Stimmen einer unzureichenden Produktion die Schuld an den Lieferschwierigkeiten geben, nennen die Provider eine unerwartet hohe Nachfrage nach dem neuen iPhone.

Apple selbst hatte die Aussichten für das nächste Quartal deutlich nach oben geschraubt und erwartet Einnahmen in Höhe von 37 Milliarden US-Dollar. Und das iPhone 4S dürfte einen großen Anteil daran haben. Schon am ersten Wochenende konnte sich das iPhone 4S mehr als vier Millionen mal verkaufen.

In Deutschland war es aus eigener Erfahrung im Gegensatz zu den Vorjahren kein größeres Problem, das gewünschte iPhone-4S-Modell in den Händen zu halten. Von der Bestellung bis zum Klingeln des Postboten an der Haustür vergingen 5 Tage.

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iPhone 4S: Täglicher Lager-Ausverkauf in den USA – erfolgreicher Start in Hong Kong

Das iPhone 4S bleibt ein Verkaufsschlager: In den USA verkaufen Apples Retail Stores fast täglich ihre gesamten Lagerberstände. Parallel veröffentlicht das Unternehmen das jüngste Smartphone-Modell auch in weiteren Ländern, in denen die Absatzzahlen ebenfalls stimmen. In Hong Kong waren alle zum Start erhältlichen Exemplare binnen Minuten ausverkauft.

Der Deutsche-Bank-Analyst Chris Whitmore hat sich bei rund 30 Apple Retail Stores in den USA über ihre Lagerbestände erkundigt. 85 bis 90 Prozent dieser Stores verkaufen jeden Tag alle Geräte, die sie morgens geliefert bekommen, weshalb Apple den Kunden weiterhin dazu rät, ein Gerät am Vortag online zu reservieren. Wer in den USA ohne Reservierung in einem Apple Store vorbeischaut, um sich ein iPhone 4S zu besorgen, braucht daher immer noch etwas Glück.

Noch dramatischer scheint die Lage in Hong Kong zu sein – dort nimmt Apple ebenso wie in 14 weiteren Ländern nun Vorbestellungen entgegen. Dem Ticonderoga-Securities-Analyst Brian White zufolge sollen alle Exemplare, die zum Start erhältlich sein werden, bereits nach zehn Minuten ausverkauft gewesen sein. White glaubt, dass der starke Start in Hong Kong ein positives Zeichen für den gesamten chinesischen Markt ist, zu dem er auch Taiwan zählt.

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BlackBerry- und Android-Smartphones: 70 Prozent mehr Rückkäufe durch iPhone 4S

Gazelle ist ein US-Unternehmen, welches gebrauchte Gadgets zurücknimmt und seinen Kunden im Tausch dafür Bargeld gibt. Das Unternehmen konnte Anfang dieser Woche ein Plus von 80 Prozent bei den BlackBerry-Einsendungen verzeichnen. Bereits während der iPhone-4S-Vorstellung sah man neue Rekorde.

Als Grund für die steigenden Einsendungen wird unter anderem der mehrere Tage andauernde Ausfall der BlackBerry-Dienste vermutet. Zeitgleich war aber auch der Launch des iPhone 4S im vollen Gange, was die Trennung vom BlackBerry bei einigen Leuten sicherlich erleichtert hat.

Gegenüber CNET sagte Anthony Scarsella, “Chief Gadget Officer” bei Gazelle, dass es ohne Frage die meisten BlackBerry-Einsendungen waren, die sie bisher gesehen haben. Man könne diesen Anstieg “fast vollständig mit dem Verkaufsstart des iPhone 4S” erklären, so Scarsella.

Eine weitere Spitze der Umtausch-Aktionen konnte Gazelle bei den Android-Smartphones verzeichnen. Der Anstieg um 72 Prozent ist allerdings etwas komplexer, als bei den BlackBerrys. Die meisten eingesandten Android-Geräte waren beim US-Provider Sprint registriert. Dieser ist ein neuer Anbieter, der jetzt auch das iPhone 4S im Angebot hat.

Im selben Zeitraum kamen aber auch das Motorola Droid RAZR und Samsungs Galaxy Nexus auf den Markt, was bei vielen Kunden dafür gesorgt haben könnte, ihre alten Android-Handys gegen Bares zu tauschen.

Seit dem Gazelle seinen Betrieb aufgenommen hat, konnte man 65.000 iPhones zurücknehmen. Man erwartet, dass diese Zahl bis Ende dieser Woche auf 75.000 Geräte ansteigen werde. Kurz vor der Ankündigung des iPhone 4S wurde bei Gazelle alle 15 Sekunden ein altes iPhone zurückgekauft.

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iPhone-Verkaufszahlen: Analyst erwartet 42,5 Millionen Geräte für laufendes Quartal

17 Millionen iPhones – so die Bilanz des vierten Apple-Geschäftsquartals 2011, das am 24. September endete. Die von Apples Rekorden verwöhnten Investoren zeigten sich über den leichten Rückgang im Vergleich zum dritten Geschäftsquartal enttäuscht, die Apple-Aktie gab nach der Bekanntgabe deutlich nach. Über das nun laufende erste Geschäftsquartal 2012 dürften sich die Börsianer hingegen freuen: Für dieses sagt eine Investment-Bank 42,5 Millionen verkaufte iPhones voraus.

Mit 17,1 Millionen iPhones konnte Apple den bisherigen Rekordwert des dritten Geschäftsquartals 2011 nicht überbieten – in dem Quartal, das im Juni endete, hatte Apple 20,3 Millionen Smartphones verkauft. Da die Analysten von Apple nur Steigerungen bei den iPhone-Verkaufszahlen kennen, hatten sie 20 bis 23 Millionen iPhones für das jüngste Quartal erwartet. Laut Apple lässt sich der Rückgang vor allem dadurch erklären, dass in der zweiten Hälfte des vierten Geschäftsquartals die Gerüchte um ein neues Modell eine solche Verbreitung fanden, dass die Kunden zunächst auf dieses warten wollten.

Der Analyst Maynard Um der Investment-Bank UBS hält Apples eigene Vorhersage für das laufende Quartal für zu konservativ. Das Unternehmen hatte die Verkaufszahlen für den Zeitraum bis Ende Dezember auf 28 Millionen iPhones geschätzt. Der Erfolg des iPhone 4S lässt Um aber an einen deutlich höheren Wert glauben: Apple werde in den USA 11,7 Millionen Geräte verkaufen. Bei einem stabilen Verhältnis der amerikanischen zu den weltweiten Verkaufszahlen würde das insgesamt 42,5 Millionen Exemplare bedeuten – mehr als doppelt so viele wie in den vergangenen beiden Quartalen.

Die Apple-Aktie sieht der Analyst in den nächsten 12 Monaten auf 510 US-Dollar steigen. Aktuell liegt der Kurs bei rund 393 Dollar, den bisherigen Rekordwert erreichte Apple Anfang des Monats mit einem Kurs von über 420 Dollar.

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iPhone 4S: Vier Millionen am ersten Wochenende

Das iPhone 4S bricht weiterhin Rekorde. Apple vermeldet vier Millionen verkaufte Exemplare alleine am vergangenen Wochenende – doppelt so viele wie das iPhone 4, und mehr als jedes andere Telefon in der Geschichte. Sollte Apple das Tempo aufrecht halten, könnte sich das iPhone 4S sogar an die Spitze der am schnellsten verkauften Consumer-Geräte aller Zeiten setzen.

Der erste Rekord fiel schon am ersten Tag

Am vergangenen Freitag, dem 14. Oktober, begann Apple mit dem Verkauf des iPhone 4S, das sich seit dem 7. Oktober vorbestellen ließ. Alleine am 7. Oktober gingen bei Apple über eine Million Vorbestellungen ein, deutlich mehr als beim iPhone 4 – für Letzteres nahm Apple im Juni 2010 binnen eines Tages 600.000 Bestellungen entgegen. Das iPhone 4S war somit auch das Apple-Produkt in der Geschichte des Unternehmens, das sich am schnellsten verkaufte.

Nun vermeldet Apple in einer Pressemitteilung den nächsten Meilenstein: Vier Millionen verkaufte Exemplare innerhalb des ersten Wochenendes. Damit habe sich das iPhone 4S laut Apples Marketing-Chef Phil Schiller nicht nur doppelt so schnell wie das iPhone 4 im gleichen Zeitraum verkauft, sondern auch schneller als jedes andere Telefon in der Geschichte.

Auf dem besten Weg zum am schnellsten verkauften Consumer-Gerät

Der Blogger Shawn Blanc hat errechnet, dass Apple am Start-Wochenende somit rund 16 iPhone-4S-Exemplare pro Sekunde, also fast 1000 pro Minute verkaufen konnte. Sollte Apple dieses Tempo auch nur ansatzweise halten können, dürfte bald ein weiterer Rekord fallen: Bisher ist Microsofts Xbox-Zubehör Kinect das Verbraucher-Elektronik-Gerät, das sich am schnellsten verkaufen konnte – mit 8 Millionen Exemplaren innerhalb von 60 Tagen.

Für Apple spricht bei dieser Rekordjagd außerdem, dass das iPhone 4S bislang nur in sieben Ländern erhältlich ist. Am 28. Oktober sollen 22 weitere – darunter auch Österreich und die Schweiz – hinzukommen, bis Jahresende will Apple diese Zahl nochmals um über 70 Länder erhöhen.

Ein Grund für den deutlich erfolgreicheren Start als den des iPhone 4S könnte sein, dass Apple dieses Mal in Sachen Produktion besser vorgesorgt zu haben scheint als beim Vorgängermodell – das iPhone 4S war nicht so schnell an so vielen Orten ausverkauft. Allerdings scheint Apple auch beim neuen Modell mit begrenzten Kontingenten arbeiten zu müssen: In amerikanischen Retail Stores können sich Interessenten das Gerät im Moment nur besorgen, wenn sie es sich am Vortag nach 21 Uhr Ortszeit online bestellt haben.

25 Millionen iOS-5-Installationen, 20 Millionen iCloud-Benutzer

Außerdem vermeldet Apple, dass Benutzer von iOS-Geräten das neue iOS 5 bereits 25 Millionen mal installiert haben, bei Apples Cloud-Computing-Webdienst iCloud hätten sich bereits 20 Millionen Kunden angemeldet.

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Apple-Aktie: Frühe iPhone-4S-Erfolge bringen neues Rekordhoch

Die frühen Erfolge des iPhone 4S, dessen Verkaufsstart den des iPhone 4 noch einmal übertreffen konnte, begeistern auch die Börse. Apples Aktienkurs kletterte mit 422 US-Dollar auf ein neues Rekordhoch. Das Unternehmen ist außerdem wieder einmal das wertvollste der Welt.

Apples Aktienkurs hatte Ende Juli erstmals einen Wert über 400 Dollar erreicht, zwischenzeitlich lag der Kurs aber auch wieder unter diesem Wert. Auch nach der Präsentation des iPhone 4S gab der Kurs um über fünf Prozent nach und fiel auf einen Wert von 372,50 Dollar.

Die Börse hatte sich von der Präsentation des neuen Apple-Handys nach vielen Gerüchten um ein iPhone 5 mit einem neuen Design offenbar mehr erhofft. Entgegen der Befürchtungen der Investoren scheint das die Kunden allerdings wenig zu kümmern: Sie kauften zum Start mehr iPhone-4S-Exemplare, als Apple zur gleichen Zeit vom iPhone 4 verkaufen konnte.

Die Börse freute sich und ließ den Aktienkurs dementsprechend wieder steigen. Mit dem Kurs von exakt 422 Dollar liegt Apples Marktkapitalisierung nunmehr bei 391,23 Milliarden Dollar. Der Wert des Mineralölunternehmens Exxon Mobil liegt bei 379,78 Milliarden Dollar. Die beiden Unternehmen wechseln sich in den letzten Wochen immer wieder an der Spitze der Liste der weltweit wertvollsten Unternehmen ab. Die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ist der Wert, der sich nach der Multiplikation des Aktienkurses mit der Zahl der insgesamt ausgegebenen Aktien ergibt.

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Samsung: Einstweilige Verfügung gegen iPhone 4S abgelehnt (Kommentar)

Und die nächste Schlappe für Samsung vor Gericht: Den Antrag von Samsung, den Verkauf von allen UMTS-fähigen Geräten von Apple durch eine einstweilige Verfügung zu stoppen, hat ein niederländisches Gericht abgelehnt. Das Urteil der Richter, die der Argumentation von Samsung grundsätzlich zustimmten, aber meinten, man solle sich lieber untereinander einigen, ist richtig — wirft aber die Frage auf, warum Apple dann allgemein definierte Gebrauchsmuster zugelassen werden.

In seinem Urteil erkannte das niederländische Gericht durchaus an, dass Samsung im Besitz der Patente sei, die mit der 3G-Technologie eines mobilen Gerätes zu tun haben und sogar zwingend notwendig sind, um dieses Gerät zu nutzen. Allerdings vertrat es die Ansicht, dass solche Patente über Schlüssel-Technologien auf “faire, vernünftige und nicht-diskriminierede Grundlage” (FRAND) genutzt werden sollen und Samsung deshalb anderen Anbietern Lizenzen erteilen sollte. Demnach müsse Samsung fairen Zugang gewähren, Apple dürfe aber die Besitzrechte von Samsung an den entsprechenden Patenten nicht negieren.

Isoliert man nun diese Entscheidung von den bisherigen Urteilen im Samsung vs. Apple-Streit, ergibt die Meinung der Richter meines Erachtens durchaus Sinn und könnte ein Beispiel für künftige Streitereien dieser Art sein: Es würde dem gesamten Markt zugute kommen, wenn sich solche Konfliktlösungen durchsetzen würden; denn so würde der Inhaber eines Patentes gerecht entlohnt, die Innovation aber weiterhin gefördert werden. Vor diesem Gesichtspunkt würde ich mir wünschen, dass wir in Zukunft häufiger solche Urteile sehen werden.

Im Anbetracht anderer Urteile zwischen Samsung und Apple, in welchen Apple beispielsweise wegen einem angeblich verletzten Geschmacksmuster eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte, kommt nun aber schnell der Gedanke auf, dass — zurecht oder unzurecht — Apple mit einem schwammiges Allerwelts-Geschmacksmuster ein Verkaufsverbot durchsetzen kann, während Samsung ohne Verkaufsstopp mit Apple eine Lizenz-Vereinbarung aushandeln solle; in anderen Worten: Es scheint sogar so, als ob Apple vor Gericht bevorzugt werden würde.

Auch wenn es natürlich einen Unterschied in der Handhabung zwischen technischen Patenten — die zudem noch eine grundlegende Technologie in Smartphones darstellen — und Geschmacksmustern geben muss (alleine schon, weil man bei einem verletzten Geschmacksmuster notfalls nachbessern kann, bei einem verletzten Patent, was für den Betrieb einen Gerätes vonnöten ist, eher weniger), so zeigen alle diese Entscheidungen der letzten Woche doch deutlich, dass wir eine Überarbeitung des Patentrechts brauchen.

Denn Patente stellen eine Ausnahme zum Prinzip des freien Wettbewerbs dar und sollten nur bei größtmöglicher Angemessenheit erteilt werden, was aber in Vergangenheit nicht zu Herzen genommen wurde. So verhindern mittlerweile die zahlreichen Geschmacksmuster und Patente Wettbewerb und damit Innovation. Wie wir aber genau dahin kommen, dass Patente wirklich nur wieder geistiges Eigentum schützen und damit dem technischen Fortschritt Vorschub leisten; auf diese Frage habe auch ich keine genaue Antwort — was meint ihr?

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iPhone 4S: Heute Verkaufsstart – bei US-Mobilfunkpartnern ausverkauft – Warteschlangen – auseinandergenommen

Heute ist iPhone-4S-Tag! Der Verkauf des neuen iPhones beginnt heute offiziell in sieben Ländern, darunter auch Deutschland. In den USA ist das Gerät bei Apples Mobilfunkpartnern schon ausverkauft, vor Apple Stores bilden sich die üblichen Schlangen. Die Website iFixit hat schon ein Exemplar bekommen – und wie üblich auseinandergenommen.

iPhone 4S bei AT&T, Verizon und Sprint ausverkauft

Das iPhone 4S ist das erste Modell, das Apple in den USA zusammen mit den drei größten Mobilfunkbetreibern AT&T, Verizon und Sprint anbietet. Das iPhone 4 gab es zum Start nur bei AT&T, Anfang diesen Jahres kam dann ein CDMA-Modell für Verizon hinzu. Sprint, ebenfalls ein CDMA-Netz-Betreiber, kommt nun zum Start des iPhone 4S hinzu. AT&T hat in den USA 98,6 Millionen Kunden, Verizon derer 106,3 Millionen und Sprint 52 Millionen.

Bei allen drei Mobilfunkbetreibern ließ sich das iPhone 4S seit letztem Freitag vorbestellen, und bei allen dreien ist das Gerät schon jetzt ausverkauft: AT&T vermeldet Lieferzeiten von drei bis vier Wochen, Verizon und Sprint erklären auf ihrer Website, dass zumindest keine Geräte auf Lager erhältlich sind – ohne Lieferzeiten zu benennen.

Apple hatte diese Woche erklärt, dass am 7. Oktober allein eine Million Vorbestellungen bei Apple eingegangen seien – mehr als jemals zuvor für ein Apple-Produkt innerhalb eines Tages.

Warteschlangen vor Apple Stores

Das iPhone 4S lässt sich allerdings auch bei Apple selbst erwerben – unter anderem in den vielen Apple Retail Stores in den USA und den anderen sieben Ländern, in denen das Gerät heute erscheint. Die Website Mac Rumors zeigt Bilder und Videos von Warteschlangen, die sich vor Stores in Tokio, London und Paris. Auch Apples Mitgründer Steve Wozniak muss sich anstellen – bei Twitter meldet er, dass er der erste in der Schlange vor einem Store in Los Angeles ist.

iFixit nimmt iPhone 4S auseinander

Die Reparatur-Website iFixit hat bereits ein iPhone 4S erhalten und auseinandergenommen. Was sich vom iPhone 4 – abgesehen natürlich vom Apple-A5-Chip, der neuen Kamera, dem neuen Antennendesign und einigen kleineren Veränderungen – unterscheidet: Eine Batterie mit 0,05 Wattstunden mehr Leistung, ein neues Logic Board, ein “mysteriöser Apple-Chip” mit der Bezeichnung “338S0987 B0FL1129 SGP”. Der Arbeitsspeicher ist mit 512 Megabyte tatsächlich gleich groß wie beim Vorgängermodell.

iPhone 4S bestellen

Wer heute keine Zeit oder Lust hat, sich in eine Warteschlange zu stellen, kann das Gerät weiterhin bei Mobilfunkbetreibern bestellen – auch schon in Österreich, wo das iPhone 4S bis Ende Oktober erscheinen wird. BenM.at liefert eine Übersicht, wo sich das iPhone 4S vorbestellen lässt.

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iPhone 4S: Starker Auftakt führt schon jetzt zu Wartezeiten

Wie zum Trotz des eher schwachen Starts in den Medienberichten legte gestern das iPhone 4S einen starken Auftakt in den Warenkörben der Telefonanbieter hin. Serverprobleme und rascher Ausverkauf der vorbestellbaren Geräte waren die Folge.

So meldete O2 Deutschland über Twitter: “Keine Online-Bestellungen des iPhone 4S mehr möglich. Kontingent ist weg. o2 Shops nehmen weiter Bestellungen an.” Bei T-Mobile hieß es unterdessen: “Wegen der hohen Nachfrage nach dem iPhone 4S gibt es Verzögerungen beim Bestellen. Wir arbeiten am System. Entschuldigung.” Auch international sorgte das neue Apple-Spielzeug wie gewohnt für regen Andrang. So schnellten die Lieferzeiten in Australien, Europa und Kanada auf zwei Wochen in die Höhe.

Lediglich in den USA können die Geräte noch pünktlich zum 14. Oktober vorbestellt werden. Dort hat Apple allerdings den Start von Unlocked-Geräten um einen Monat verschoben. Ob dies auf die starke Nachfrage oder Absprachen mit den Netzbetreibern zurückzuführen ist, ist unklar.

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Apple-Aktie: Kurs fällt nach iPhone-4S-Präsentation um fünf Prozent

Nicht nur einige Apple-Fans, auch Apples Investoren schienen sich mehr vom gestrigen “Let’s talk iPhone”-Event erhofft zu haben. Im Anschluss an die Präsentation des iPhone 4S fiel Apples Aktienkurs um ganze fünf Prozent. Im Anschluss erholte sich der Kurs allerdings wieder etwas. Die Vergangenheit zeigt außerdem, dass eine solche Reaktion nicht unbedingt ein böses Omen ist.

Mit einem Aktienkurs in Höhe von 374,57 US-Dollar startete die Apple-Aktie gestern in den Tag, zwischenzeitlich gab sie auf bis zu 355 Dollar nach. Offenbar hatten die Investoren mehr als ein iPhone 4S erwartet – immerhin gab es vorab genug Gerüchte um ein iPhone 5 mit einem neuen Design. Wirklich dramatisch war der gestrige Tag für Apples Aktie dann allerdings doch nicht: Im Laufe des Tages stieg der Kurs wieder auf über 370 Dollar.

Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt außerdem, dass eine solche Reaktion auf eine Apple-Produktvorstellung kein Einzelfall ist – und dass einige Produkte, auf deren Präsentation ein Minus an der Börse folgte, durchaus erfolgreich wurden. Die San Jose Mercury News nennt einige Beispiele der letzten Jahre: Nach der Präsentation des iPhone 4 gab die Apple-Aktie um zwei Prozent nach, auch auf das iPhone 3GS und das iPhone 3G reagierte der Kurs mit einem Minus – wenn auch nur mit einem kleinen. Auch auf die Präsentation des ersten MacBook Air folgte ein Minus von über fünf Prozent. Beim ersten iPhone, dem iPad und dem iPad 2 gab es hingegen jeweils ein Plus.

Die Vergangenheit verdeutlicht also, dass solche kurzfristigen Entwicklungen nicht überbewertet werden sollten. Zumal ein Kursabsturz viele Gründe haben könnte: Zur Zeit der iPhone-4-Präsentation machten sich Investoren Sorgen um die schwierige wirtschaftliche Lage in Teilen Europas. Das dürfte sich seitdem kaum geändert haben.

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iPhone 4S/5: Neue Einträge im Apple- und AT&T-Inventar – angeblich mit HSDPA+

Wenige Tage vor der Vorstellung des neuen iPhones reißen die Gerüchte nicht ab. Auch Apple selbst heizt die Gerüchte durch das Auftauchen eines neuen Modells im eigenen Inventar an. Unklar ist aber immer noch, ob das Gerät nun iPhone 5 oder iPhone 4S heißen wird – oder es doch noch beide Modelle geben wird.

“N94″ im Apple-Inventar

In Apples Inventar ist ein neuer Eintrag für ein Gerät mit dem Codenamen “N94″ aufgetaucht. Der Gerüchteküche ist dieser Name bekannt: Schon vor Monaten soll Apple Geräte mit diesem Codenamen zu Testzwecken an ausgewählte Entwickler verteilt haben, selbst in den Konfigurationsdateien des iOS 4.3 tauchte ein “N94″-Eintrag auf.

Die N94-Prototypen sollen allerdings so ausgesehen haben wie ein iPhone 4, was Hoffnungen auf ein neues Äußeres wie das unseres Design-Prototypen schmälern könnte. Neben dem Codenamen benennt Apple im Inventar derweil auch die Modell-Nummer, die mit MD234 der auf einem vor der Inventar-Änderung aufgetauchten Bild eines mutmaßlichen Labels einer iPhone-Verpackung ähnelt.

Das dortige Modell MD239 soll ein weißes “iPhone 4S” mit 16 Gigabyte Flash-Speicher sein, das Modell MD234 wäre dann wohl eines mit mehr oder wenige Kapazität. Dass die Modellbezeichnungen zueinander passen, könnte allerdings auch Zufall sein.

“iPhone 5″-Schutzhüllen im AT&T-Inventar

Allen, die sich nicht mit einem “iPhone 4S” ohne große Design-Änderung abfinden wollen, schenkt wiederum das Inventar von Apples US-Mobilfunkpartner AT&T Hoffnung. Dort befinden sich mehrere Einträge für “iPhone 5″-Schutzhüllen. Vielleicht steht das zu den oben genannten Überlegungen aber auch gar nicht im Widerspruch – immerhin schien sich die Gerüchteküche zwischenzeitlich recht sicher zu sein, dass es zwei neue iPhone-Modelle geben würde. Selbst Apples Verwaltungsratsmitglied Al Gore kündigte für Oktober immerhin “neue iPhones” (Plural) an. Die meisten Quellen waren sich zuletzt allerdings recht sicher, dass Apple am kommenden Dienstag nur ein neues Modell vorstellen wird.

Neues iPhone mit HSPA+?

Der Vize-Forschungs-Chef des chinesischen Mobilfunkbetreibers China Unicom hat derweil im Rahmen der Macworld Asia bekannt gegeben, dass das “iPhone 5″ die UMTS-Erweiterung HSDPA+ unterstützen werde. Das Gerät werde somit Daten mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde herunterladen können – die UMTS-iPhone-Modelle 3G, 3GS und 4 unterstützen nur bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Apple würde so eine Übergangslösung anbieten können, bis es nächstes Jahr ein 4G-iPhone mit LTE-Unterstützung geben könnte. In den USA bewirbt der Netzbetreiber T-Mobile sein eigenes HSDPA+-Netz sogar – streng genommen irreführend – als “4G”-Netz.


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