iPhone 4S - Features

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Leser-Wertung:

Das iPhone 4S wartete mit vielen neuen Features gegenüber seinem Vorgänger, dem iPhone 4, auf. Darunter ein schnellerer Prozessor für mehr Leistung, eine deutlich verbesserte Kamera - die es ohne Bedenken mit günstigen Digitalkameras aufnehmen kann, das Betriebssystem IOS 5 sowie der Sprachassistent Siri.

Inhaltsverzeichnis

  1. 25.05.2012
    iPhone im Urlaub: Hohe Roaming-Kosten vermeiden, so geht’s!
  2. 24.05.2012
    So funktioniert der Beschleunigungssensor in Deinem Smartphone
  3. 22.05.2012
    iPhone-Ladegerät: Überraschend viel Technik auf kleinem Raum
  4. 29.03.2012
    iPhone-Code: Tool kann Sperre binnen kürzester Zeit knacken
  5. 27.03.2012
    PayPal-App QRShopping: Einkaufen mit der iPhone-Kamera
  6. 07.02.2012
    Giulietta on Ice: Alfa Romeos Promovideo mit iPhone 4S gedreht
  7. 06.01.2012
    iPhone 4S: Doppelt so hoher Datenverbrauch wie der Vorgänger
  8. 02.12.2011
    iPhone 4S: 96 Prozent der Kunden zufrieden
  9. 22.11.2011
    iPhone 4S auf Platz 2 bei der Kamera-Nutzung
  10. 22.11.2011
    iPhone 4S: Auf Platz zwei der beliebtesten Flicker-Handy-Kameras
  11. 18.11.2011
    iPhone 4S: 20 Prozent längere Standby-Zeit dank iOS 5.0.1
  12. 11.11.2011
    Fotografieren mit iPhone 4S und Vorgänger
  13. 28.10.2011
    App-Entwicklung mit Baukastensystem
  14. 26.10.2011
    MacX Video Converter Pro gratis, Update für DVD Ripper Pro
  15. 19.10.2011
    Video: iPhone 4S mit Schusswunde
  16. 14.10.2011
    iPhone 4S-Release: Anstehen mit Woz
  17. 14.10.2011
    iPhone 4S: 14,4 Megabit pro Sekunde nicht immer möglich
  18. 12.10.2011
    iPhone-4S-Benchmarks: Tatsächlich deutlich schneller als iPhone 4 – A5-Chip arbeitet mit rund 800 Megahertz
  19. 10.10.2011
    iPhone 4S: Erste Erfolge [Update]
  20. 05.10.2011
    iPhone 4S: Die wichtigsten Features in drei Apple-Videos
  21. 26.08.2011
    iPhone 4S: Einsteiger-iPhone, kein Homebutton, neue Antenne
  22. 16.05.2011
    iPhone 4S: Neues Kameramodul ohne integrierten Blitz

iPhone im Urlaub: Hohe Roaming-Kosten vermeiden, so geht’s!

Smartphones wie das iPhone laden viele Daten über das Mobilfunknetz. Einerseits zum Surfen, Download von Apps oder Mails, aber auch versteckt in Apps, für Aktualisierungen oder die Push-Benachrichtigung. Im Ausland kann das schnell sehr teuer werden. Wir geben sieben Tipps, wie man Kostenfallen vermeiden kann. Das iPhone im Urlaub:

Teuere Datenverbindungen auf dem iPhone kappen

1. Flugmodus einschalten

Während des Flugs müssen wir zwangsläufig den Flugmodus einschalten (Einstellungen -> Flugmodus). Die Mobilfunkverbindung ist gekappt, es können folglich keine zusätzlichen Kosten anfallen. Telefonieren ist allerdings nicht möglich.

2. Datenverbindung ausschalten

Um telefonisch erreichbar zu bleiben, können wir auf dem Boden die Datenverbindung über Mobilfunk ausschalten: Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk -> Mobile Daten. Das WLAN-Netz des Hotels o.ä. kann trotzdem noch erreicht werden.

3. Daten-Roaming ausschalten (Empfehlung!)

Als Dauereinstellung kann in Einstellungen -> Allgemein -> Netzwerk das Daten-Roaming ausgeschaltet bleiben. So ist die Datenverbindung im Ausland gesperrt, in der Heimat können wir dagegen über unseren Mobilfunkvertrag surfen. Punkt 1 und 2 werden überflüssig.

Auf günstige WiFi-Verbindungen zurückgreifen

4. Öffentliche Netzwerke nutzen (Empfehlung!)

Viele Hotels, Cafés, Fast-Food-Restaurants und andere Einrichtungen bieten kostenloses (manchmal auch unverschämt teueres) WLAN an. Die App zeigt einige öffentliche Hotspots an.

Die Verbindung wird in den Einstellungen -> WLAN gewählt, meistens benötigt man von der Rezeption ein Passwort.

Manche Netzwerke arbeiten mit einem individuellen Gäste-Account.

Die Verbindung von iPhone, iPod touch und iPad läuft wie folgt:

  1. In das betreffende WiFi-Netz einloggen. Oft ist es ungeschützt, selten geschützt – Netzwerkpasswort erfragen und eingeben.
  2. In einen Browser wechseln. Die Login-Seite erscheint.
  3. Zugangsdaten des persönlichen Gast-Accounts eingeben.

Nun können wir die Internetverbindung nicht nur im Browser, sondern auch für andere Apps verwenden.

5. Skype WiFi nutzen

Wer nur kurz Mails abrufen will und nicht zahllosen Anbietern seine Kreditkartennummer überlassen möchte, kann auf Skype WiFi zurückgreifen. Der Dienst ist über WiFi-Hotspots an Flughäfen, Hotels etc. verfügbar – eine Million Standorte gibt es laut Anbieter.

To do's vor dem Urlaub:

  1. App (kostenlos).
  2. Skype-Konto mit Geld aufladen.

Im Ausland erfolgt die Verbindung über die App. Vorteil gegenüber vielen Hotelangeboten: Die Abrechnung erfolgt Minutengenau. Die Preise liegen meist zwischen 10 und 18 Cent pro Minute.

Mit Mobilfunktarifen günstiger im Ausland surfen

6. Auslands-Optionen verwenden

Wer über seinen heimischen Mobilfunktarif telefonieren und surfen möchte (oder muss), sollte sich vor dem Urlaub informieren: Kann ich bei meinem Anbieter ein Zusatzpack für günstigere Auslandsgespräche dazubuchen? Beispiele:

7. Datenverbrauch senken

Auch mit den eben genannten Auslands-Paketen wird die Telefonrechung schnell hoch. Neben sparsamen Surfen können wir Kosten pro Megabyte geringer halten, wenn wir auf Apps mit Datenkompression zurückgreifen.

  • Die Browser-App reduziert den Datenverkehr bei dem Aufrufen von Webseiten.
  • komprimiert alle Daten, die das iPhone empfängt.
  • protokolliert den Verbrauch mit und gibt eine Warnung aus, bevor eine festgelegte Datenmenge überschritten wird.
  • Bessere Stadtführer und Karten-Apps (Beispiel: speichern Informationen auf dem iOS-Gerät. Somit können wir uns vor dem Urlaub die Daten auf iPhone und iPad laden.

 Und zu guter Letzt...

...unser Special-Tipp: iPhone komplett ausschalten – Schluss! Aus! Du bist im Urlaub, Kruzifix.

Wir wünschen schöne Pfingstfeiertage.

Tipps für Reisende:

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So funktioniert der Beschleunigungssensor in Deinem Smartphone

Beschleunigungssensoren sind heutzutage omnipräsent. In jedem Smartphone und den meisten eBook-Readern findet man sie. Unter anderem sorgen sie dafür, dass sich das Display dreht, wenn man das Gerät auf die Seite stellt. Aber wie genau funktioniert das eigentlich?

Den Mythos vom kleinen Kobold, der bei jeder Bewegung aus dem Bett kullert und wütend das Bild dreht, widerlegt ein kurzes Erklärungsvideo des „EngineerGuy“. Sein bürgerlicher Name lautet Bill Hammack und er ist Dozent für chemische und biomolekulare Ingenieurwissenschaften an der Universität von Illinois.

Bill erklärt regelmäßig interessante Phänomene und Geräte unserer Zeit. Diese Woche geht es um den Beschleunigungssensor in Smartphones und anderen mobilen Geräten. Eigentlich ist das Prinzip denkbar einfach. Für einen eindimensionalen „B-Messer“ benötigt man kaum mehr als eine Feder und eine träge Masse.

Die Feder wird sich bei jeder Bewegung senkrecht zur Erdanziehungskraft zusammenziehen und ausdehnen. Misst man diese Veränderungen, lässt dies Rückschlüsse auf die Bewegung zu. Ordnet man je einen solchen Sensor in jeder der drei Achsen des Raumes an, kann die Bewegung eines Gegenstandes in drei Dimensionen gemessen werden.

Nun ist in einem Mobiltelefon, sei es nun ein iPhone 4S oder ein Galaxy S3, bekanntermaßen kein Platz für dicke Röhren und schwere Kugeln. Schließlich werden die i- und sonstige Devices dünner und dünner.

Darum bedienen sich die Konstrukteure sehr viel filigranerer Technik. Grundsätzlich bildet auch die komplexe Silizium-Konstruktion nur das Prinzip aus träger Masse und Feder ab. In dem winzigen Chip befinden sich drei federnd gelagerte, Kamm-artige Strukturen aus Silizium.

Jeder der „Zinken“ dieses Kamms bildet mit zwei weiteren Bauteilen einen Differenzialkondensator. Klingt kompliziert, bedeutet aber nur, dass bei Bewegung des “Kammes” Strom fließt. Aus der Stärke des Stromflusses wiederum lässt sich die Bewegung errechnen.

Wenn das noch nicht interessant genug ist, bleibt die Frage: Wie wird so ein Teil gebaut, das gerade einmal 0,05 Millimeter breit ist? Dabei machen sich die Ingenieure eine der besonderen Eigenschaften des Elementes Silizium zu Nutze. In diesen Größenordnungen wäre jedes mechanische Werkzeug überdimensioniert, also muss die Chemie helfen.

Mithilfe von Kaliumhydroxid, das in Wasser zu Kalilauge gelöst wird, ätzt man sozusagen die nicht benötigten Strukturen aus einem Siliziumblock, so dass nur noch das gewünschte Bauteil übrig bleibt. Kontrollieren lässt sich der Vorgang aufgrund der besonderen Kristallstruktur des Silizium. Sie bewirkt, dass die Kalilauge „umgekehrte Pyramiden“ in das Material wäscht.

Ist das Ganze einmal präzise ausgerechnet, kann die Herstellung der Sensoren sehr leicht automatisiert werden, was natürlich die Kosten enorm senkt.

Manchmal mag es ganz heilsam sein, sich die Komplexität und den Fortschritt zu vergegenwärtigen, der inzwischen in unseren Alltag eingezogen ist. Wenn also das Smartphone mal wieder abstürzt oder nicht so recht will, wie sein Benutzer — einfach mal einen Schritt Abstand nehmen. Einfach mal einen Moment darüber nachdenken, dass da gerade auf unvorstellbar kleinem Raum Bauteile zum Einsatz kommen, von denen wir bis vor wenigen Jahren nur träumen konnten.

So bewahrt man sich die Ehrfurcht, aber auch das Staunen über die Technik, die wir eigentlich als selbstverständlich hinnehmen.

(via CultOfMac, Bild: iFixit.com)

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iPhone-Ladegerät: Überraschend viel Technik auf kleinem Raum

Apple ist bekannt dafür, sich beim Produktdesign auch um das kleinste Detail zu kümmern. Ein Blogger hat sich nun das aktuelle iPhone-Ladegerät genauer angesehen – und festgestellt, dass sich Apple mehr um Sicherheit und störungsfreien Betrieb kümmert als andere.

Ken Shirriff hat das Innenleben des iPhone-Ladegeräts mit denen anderer Smartphone-Hersteller wie Samsung verglichen. Zum einen falle auf, dass Apple die Stecker besonders stabil integriert hat: Durch eine zusätzliche Metallverbindung bestehe eine deutlich geringere Gefahr, dass sich diese beispielsweise aufgrund von Hitzeentwicklung aus dem Gehäuse lösen könnten. Eben eine solche – wenn auch geringe – Gefahr bestand beim Ladegerät des iPhone 3G.

Hinzu komme ein komplexes System, das ein Abschalten des Netzgeräts bei Überhitzung oder zu hoher Spannung ermögliche. Darüber hinaus habe sich Apple darum gekümmert, elektromagnetische Störungen so weit wie möglich zu vermeiden – wahrscheinlich, um eine Beeinflussung des Touchscreens zu vermeiden. Filter-Vorrichtungen, die sich sonst eigentlich nur in Netzgeräten für Audio-Hardware finden lassen, scheinen wiederum ein Brummen beim Abspielen von Musik zu verhindern.

Bemerkenswert sei, dass Apple all diese Technik auf extrem kleinen Raum untergebracht habe. Ein Großteil befinde sich auf einer Leiterplatte, deren Flächer kleiner als der einer 25-US-Cent-Münze ist.

Der Gedanke liegt nahe, dass die zusätzliche Technik den vergleichsweise hohen Preis des Netzgerätes rechtfertigt – der * kostet separat 29 Euro beziehungsweise 29 Dollar in den USA. Sherriff glaubt, dass die Komponenten im Adapter selbst allerdings nur rund einen Dollar mehr kosten, als die eines Samsung-Netzgeräts – das es schon für unter 10 Dollar gibt. Der Apple-Kunde zahlt also doch auch zusätzlich für die Marke, wobei natürlich auch die Entwicklungskosten zu berücksichtigen sind.

Zu beachten ist, dass das von Shirriff auseinander genommene US-Netzgerät anders aussieht als das von Apple in Europa verkaufte Modell. Die Komponenten im Inneren dürften allerdings ähnlich sein.

Bild: Ken Shirriff

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iPhone-Code: Tool kann Sperre binnen kürzester Zeit knacken

Ein iPhone ist durch einen mehrstelligen PIN-Code vor dem schnellen Zugriff unbefugter geschützt – wirklich sicher sind die Daten auf dem Gerät aber nicht. Das verdeutlicht ein Video des schwedischen Unternehmens Micro Systemation, das mit einem Tool den Code binnen kürzester Zeit knacken und auf zahlreiche Informationen zugreifen kann.

Micro Systemation verkauft seine Software an Behörden in aller Welt. Der wichtigste Abnehmer ist das US-Militär, zu den Kunden gehören aber auch britische und amerikanische Polizeibehörden. Das Tool, das das Unternehmen im Video zeigt, arbeitet nach der “Brute Force”-Methode, indem es alle denkbaren vierstelligen Zahlenkombinationen ausprobiert. Je komplizierter ein Code ist, desto schwieriger ist es, ihn so zu knacken – das iOS setzt standardmäßig nur auf vierstellige Zahlencodes, der Benutzer kann aber auch längere, Buchstaben enthaltende Codes verwenden.

Dem Entwickler zufolge setzt die Software auf ähnliche Schwachstellen im System wie diejenigen, die auch Entwickler eines Jailbreaks ausnutzen. Ist der Code erst einmal geknackt, lasse sich auf zahlreiche Informationen wie GPS-Daten, Dateien, Anruflisten, das Adressbuch, Nachrichten und selbst auf Eingabe-Logs zugreifen.

Allerdings ist die mangelnde Datensicherheit kein Problem, das sich aufs iPhone beschränkt – Micro Systemation bietet ähnliche Tools auch für Android-Geräte an. Wer seine Daten wirklich sicher wissen will, sollte sich daher nicht darauf beschränken, sie mit einem – recht leicht zu knackenden – Passwort wie einem vierstelligen Zahlencode zu sichern.

Update: In dem Artikel hieß es zunächst, dass das iOS nur vierstellige Zahlencodes erlaube. In den Einstellungen des Betriebssystems lässt sich aber auch die Möglichkeit auswählen, längere Codes aus Buchstaben und Zahlen zu verwenden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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PayPal-App QRShopping: Einkaufen mit der iPhone-Kamera

Im Smartphone-Zeitalter sind so genannte QR-Codes allgegenwärtig: Vor allem auf Werbeplakaten befinden sich quadratischen Code-Flächen, die sich mit Hilfe einer App dekodieren lassen, um weitere Informationen zu erhalten. Die PayPal-QRShopping-App bietet die Möglichkeit, so noch schneller und einfacher einzukaufen.

Mit der neuen * lassen sich QR-Codes in Schaufenster, auf Plakaten, in Katalogen oder auch auf Monitoren mit Hilfe der Handy-Kamera einscannen, um die so “verlinkte” Ware direkt einzukaufen. Die Bezahlung erfolgt über den PayPal-Account, die Sicherheit soll eine vierstellige PIN gewährleisten. Für die Zahlung fallen keine Gebühren an, dem Schutz der Kunden dient der bekannte PayPal-Käuferschutz.

Die Einsatzmöglichkeiten der App hängen natürlich davon ab, wie viele Händler ihre Ware letztendlich mit Hilfe der QR-Codes verkaufen werden. Einer der ersten deutschen Partner für PayPals neues Projekt ist dem M-Magazin zufolge der deutsche Apple-Händler mStore, der in seinem “Trendshop” in der Berliner “Zukunftsfiliale der Deutschen Bank”, Q110, in einem Pilotprojekt erstmals Artikel über PayPal-QR-Codes verkauft.

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Giulietta on Ice: Alfa Romeos Promovideo mit iPhone 4S gedreht

Erneut muss ein iPhone als Werkzeug für Aufmerksamkeit herhalten. Alfa Romeo lässt in “Giulietta on Ice” das gleichnamige Fahrzeug gegen einen Eishockeyspieler antreten und filmt das Ganze mit dem iPhone 4S.

Auch in diesem Fall scheint es so, dass wenn die “ach so tolle Marketing-Idee” in Wirklichkeit langweilig ist und dementsprechend nicht viel Aufmerksamkeit erregen würde, man einfach den Faktor des aktuell populärsten Smartphones mit einkalkuliert – oder anders gesagt das Viral-Video mit einem iPhone 4S filmt. Schließlich berichten Blogs gerne über solche iPhone-Filmchen, richtig? Ja, leider – erwischt.

Mehr Aufmerksamkeit hätte Alfa Romeo jedoch ergattert, wenn man jene Szenen im Video gelassen hätte, in denen der Alfa nach seinen “Drift-Stunts” in die Bande kracht. Das hätte aber leider die Aussage dieses Werbepots “Great on the ice, even better on the Road” zumindest in Frage gestellt.


Keine Bange, wir widmen diesen Artikel nicht dem italienischen Automobil, sondern der Technik hinter dem Werbespot.

GIULIETTA ON ICE

Auf den verwendeten iPhones nutzte man die hier bereits vorgestellte Video-App FiLMiC Pro. Darüber hinaus kam allerhand Hardware-Zubehör zum Einsatz.

GIULIETTA ON ICE
So wurden die iPhone 4S zunächst in Diff-Cases gesteckt, die nicht nur vor etwaigen Stürzen aufs harte Eis schützten, sondern auch das Montieren der iPhones auf verschiedenste Tripods ermöglichte. Im Gepäck hatte man aber auch The Glif.

Jobys Gorillapod Magnetic war einer der verwendeten Tripods. Dank der magnetischen Standbeine ließen sich die iPhones relativ unkompliziert ans Fahrzeug heften.

Für den etwas anderen Blickwinkel setzte man auf Fisheye-Linsen von olloclip.

Kleinere “Kamerafahrten” realisierte man mit hier gezeigten Mobislyder.

Da das relativ kleine Mikrofon des iPhone 4S nicht unbedingt die benötige Audioqualität liefern kann, vertraute man auf das AR-4i. Gerade einmal so groß wie eine Mophie Juice Pack ermöglicht das mit drei Stereo-Eingängen und zwei Kondensatormikrofonen ausgestattete AR-4i-Audiomodul Tonaufzeichnungen in hoher Qualität.

Als Steadicam für das iPhone 4S kam eine zum Einsatz.

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iPhone 4S: Doppelt so hoher Datenverbrauch wie der Vorgänger

Eigentlich sollte man meinen, dass sich die Nutzung der Datendienste zwischen iPhone 4 und iPhone 4S nicht großartig geändert haben. Laut einer neuen Studie ist der Datenverbrauch des neuen iPhone hingegen geradezu explodiert. Die Schuld daran soll unter anderem Apples Sprachassistent Siri tragen.

Die Studie des US-Konzerns Arieso zeigt, dass die mobile Internet-Nutzung in den vergangenen Monaten auf der ganzen Front drastisch zugenommen hat. Arieso gibt unter anderem Mobilfunkanbietern wie Vodafone oder Telefonica Empfehlungen für das Management ihrer Netze.

Der Studie zufolge verbrauchen die Nutzer des iPhone 4S doppelt so viele Bits wie iPhone-4-Besitzer. Damit reiht sich das iPhone 4S als Nachfolger des iPhone 4 ein, dessen Nutzer bereits im Jahr 2010 den Titel für die hungrigsten Surfer erhielten. Im Vergleich zum iPhone 3G wurde eine dreifache Steigerung festgestellt. Die Hälfte der gesamten Download-Bandbreite soll von nur einem Prozent der Konsumenten genutzt werden.

Aber natürlich haben nicht nur iPhone-Nutzer ihren Teil an der Nutzung der mobilen Datendienste. Auch Android-Handys wie das HTC [link id=1207419]Desire S, Samsung Galaxy S und Nexus One finden sich an prominenten Positionen der Studie.

Als mögliche Ursache für den drastischen Anstieg beim iPhone 4S wird Siri vermutet. In einem früheren Versuch hatten die Kollegen von Ars Technica aber herausgefunden, dass Siri selbst bei häufiger täglicher Nutzung nur einen Verbrauch von rund 22 Megabyte pro Monat verursache.

Denkbar wäre aber auch die Aktivierung von Cloud-Diensten wie iCloud oder iTunes Match. Der Datenaustausch wie beispielsweise das Laden von Musikstücken über das Mobilfunknetz sind aber nicht nur für das iPhone 4S verfügbar, sondern für alle Geräte mit iOS 5.

Eventuell ist es einfach mit den sich verändernden Nutzungsprofilen der Smartphone-Besitzer zu erklären, die schlicht immer häufiger zum Mobiltelefon greifen, um mal schnell etwas nachzuschauen. Dazu kommen in Zukunft die dank LTE und Co. immer schnelleren Datennetze, die das mobile Surfen im Netz bequemer machen als je zuvor.

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iPhone 4S: 96 Prozent der Kunden zufrieden

Das iPhone 4S schlägt in Sachen Kundenzufriedenheit alle seine Vorgänger: In der Umfrage des US-Marktforschungsinstituts ChangeWave zeigten sich 96 Prozent der Kunden mit dem jüngsten Apple-Smartphone “sehr zufrieden” oder “zufrieden”. Beim iPhone 4 waren es seinerzeit “nur” 93 Prozent.

77 Prozent gaben bei der im November durchgeführten Umfrage an, “sehr zufrieden” zu sein, 19 Prozent sind “zufrieden”. Jeweils ein Prozent der Befragten sind “unzufrieden” oder “sehr unzufrieden”. Beim iPhone 4 waren bei einer Umfrage im Juli 2010 72 Prozent “sehr zufrieden”, 21 Prozent zeigten sich “zufrieden”.

Die meisten Benutzer – 49 Prozent – nannten Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri als das Feature, das ihnen am iPhone 4S am besten gefällt. 39 Prozent gefällt die einfache Bedienbarkeit, 33 Prozent die Kamera am besten. 24 und 23 Prozent freuen sich am meisten über das schnellere Web-Browsing und die hohe Auflösung des Retina Displays, 19 Prozent nennen Apples Cloud-Computing-Angebot iCloud als ihr Lieblings-Feature.

38 Prozent ärgern sich wiederum am meisten über die in ihren Augen zu kurze Batterielaufzeit des Geräts. Allerdings halten nur 8 Prozent die Batterielaufzeit für ein “sehr großes Problem”. 30 Prozent meinen, dass ihnen ein LTE-/4G-Chip am meisten fehlt, 11 Prozent wünschen sich als Verbesserung am meisten ein größeres Display. Mit Verbindungsproblemen haben wiederum nur sehr wenige Kunden zu kämpfen: Nur 2,5 Prozent beklagen sich über unterbrochene Gespräche, beim iPhone 4 waren es noch 5,2 Prozent.

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iPhone 4S auf Platz 2 bei der Kamera-Nutzung

Bei mindestens zwei Events hat Apple auf die große Beliebtheit der iPhone 4-Kamera hingewiesen. Das iPhone 4S tritt schon jetzt, wenige Wochen nach Verkaufsstart, das Erbe an. Kein Wunder, bei dem Potential.

Gut, das Fotoportal Flickr ist nicht repräsentativ für alle Kamerabesitzer. Es macht aber trotzdem schön deutlich, welche Kameras aktuell besonders populär sind. Auf der WWDC 2011 hat Apple gezeigt, wie die iPhone 4-Kamera auf dem Portal seinen Siegeszug antrat:

Im Oktober, bei der Vorstellung des iPhone 4S, hat das Smartphone alle anderen Kameras überholt, wenn es darum geht, wie viele Fotos mit einem Gerät auf Flickr geladen wurden.

Schon jetzt steht das iPhone 4S unter den Fotohandys an zweiter Stelle – das ging richtig, richtig schnell (Entdeckung von MacRumors).

Die Werte nennen die Anzahl der Flickr-Mitglieder, die “an einem bestimmten Tag im letzten Jahr mindestens ein Foto oder Video mit einer bestimmten Kamera aufgenommen haben”.

Unter den Fotohandys hat sich das iPhone 4S also schon einen Platz auf dem Podest erarbeitet. Bei den Top 5-Kameras aller Klassen…

…ist es dagegen noch nicht zu sehen.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Das Smartphone hat man natürlich immer in der Tasche, die Digitalkamera dagegen nicht. Zudem brachte iOS 5 ein paar Funktionen mit, die das Fotografieren mit dem iPhone noch bequemer machen. Und die Kamera des Handys hat Apple im Gegensatz zum Vorgänger noch weiter verbessert. Wir haben in einem Test das iPhone 4S gegen eine gute Kompaktkamera antreten lassen. Und es schlägt sich vernünftigen Lichtverhältnissen nicht schlecht.

Apps tun ihr Übriges: es macht Spaß, die Fotos gleich auf dem iPhone zu bearbeiten. Die folgenden Fotos wurden mit dem iPhone geschossen und modifiziert:

Mehr iPhone-Fotos aus dem Ruhrgebiet zeigt der macnews.de-Artikel zum Fotografieren mit dem iPhone 4(S).

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iPhone 4S: Auf Platz zwei der beliebtesten Flicker-Handy-Kameras

Der Erfolg des iPhone 4S hinterlässt seine Spuren im Netz: Unter den Benutzern der Foto-Websites Flickr ist das Gerät bereits das zweitbeliebteste aller Kamera-Handys – hinter dem iPhone 4.

Die Benutzerstatistiken von Flickr, auf die Mac Rumors verweist, zeigen das iPhone 4 unter den Kamera-Handys immer noch deutlich an der Spitze. Das iPhone 4S konnte sich binnen Wochen jedoch an allen anderen Smartphones vorbei auf den zweiten Platz katapultieren.

Hinter dem iPhone 4S liegen zwei weitere Apple-Smartphones: Das iPhone 3G und das iPhone 3GS. Erst auf Platz fünf folgt abgeschlagen das erste Gerät eines anderen Herstellers: Das Android-Smartphone HTC EVO 4G.

Wie weit das iPhone 4 aber noch vor seinem Nachfolger liegt, verdeutlicht ein Blick auf die Liste der beliebtesten Kamera – egal ob alleinstehend oder in einem Smartphone. In dieser Kategorie führt das iPhone vor Nikon- und Canon-Kameras auf den Plätzen zwei bis fünf. Genaue Prozentzahlen benennt Flickr in seiner Kamera-Übersicht leider nicht.

Eine der wichtigsten Neuerungen des iPhone 4S ist die Integration einer Acht-Megapixel-Kamera. Apple bewirbt das Smartphone dank dieser Neuerung auch gerne als vollwertige Alternative zu einer Kompaktkamera. In einem Test haben wir das iPhone 4S gegen die Nikon P7000 antreten lassen.

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iPhone 4S: 20 Prozent längere Standby-Zeit dank iOS 5.0.1

Das letzte Update des iPhone-Betriebssystems iOS 5.0.1 steigert die Standby-Laufzeit des Smartphones deutlich. Das ergab eine Messung der Stiftung Warentest. Allerdings liegt damit das iPhone 4S immer noch weit, weit hinter seinem Vorgänger, dem iPhone 4.

20 Tage im Standby lief das iPhone 4 bei dem Labortest der Stiftung Warentest. Der Nachfolger, der im Oktober auf dem Markt kam, schaffte zunächst nur 7 Tage. Mit dem Update auf iOS 5.0.1, das Apple vor rund einer Woche veröffentlichte, kann der Besitzer die Laufzeit seines Handys den unabhängigen Messungen zufolge um immerhin 1,5 Tage steigern, auf achteinhalb Tage.

Die Stiftung Warentest bestätigt damit für iOS 5 in der aktuellen Version indirekt die Herstellerangaben zum iPhone 4S. Bei Veröffentlichung des iPhone 4S gab Apple eine Standbydauer von 200 Stunden an, also 8,3 Tage.

Beim Vorgängermodell waren es laut Herstellerangaben bis zu 300 Stunden. Einer der Hauptgründe für die kürzere Laufzeit des iPhone 4S ist, dass dieses Gerät für das Telefonnetz immer eine UMTS-Verbindung (3G) verwendet. Bei bisherigen Modellen konnte dieser Stromfresser abgestellt werden und stattdessen auf das (langsamere) 2G-Netz zurückgegriffen werden.

Im Betrieb ist die Laufzeit natürlich deutlich kürzer als im Standby. Wer die Nutzungsdauer seines Handys optimieren möchte, kann unsere Tipps für eine längere iPhone-Akkulaufzeit berücksichtigen.

iOS 5.0.1 installieren

Für die Installation des Updates, das das Batteriemanagement verbessert, ist natürlich zunächst einmal iOS 5 notwendig. Wir haben bereits beschrieben, wie Du Dein iPhone oder iPad auf iOS 5 aktualisierst. Es lohnt sich, schließlich bietet das Betriebssystem damit interessante neue Funktionen (hier unsere Top 10 zu iOS 5).

Um iOS 5.0 auf 5.0.1 zu aktualisieren, ist kein Rechner notwendig. Ist das Gerät in einem WLAN angemeldet, reicht es, in die Einstellungen -> Allgemein -> Softwareaktualisierung zu gehen und iOS 5.0.1 Jetzt installieren klicken. Installationsdauer: rund 4 Minuten.

Das Update beseitigt also ein Batterieproblem, ist aber selbst nicht fehlerfrei. Nutzerberichten zufolge soll es in manchen Fällen Probleme mit Funknetzen und dem Mikrofon geben. Wir konnten nichts dergleichen auf unseren Geräten feststellen.

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Fotografieren mit iPhone 4S und Vorgänger

Für das iPhone 4S hat Apple die eingebaute Kamera überarbeitet – obwohl schon das Vorgängermodell gute Noten bekam. Aber nicht nur bei dem neuesten Modell, sondern bei allen Apple-Smartphones macht das Fotografieren seit ein paar Wochen mehr Spaß, dem neuen Betriebssystem iOS 5 sei Dank. Wir geben einen Überblick über die Neuerungen, schauen uns die Bildqualität an und geben ein paar Tipps zu guten Apps.

Apple betonte schon auf mindestens zwei Events die Popularität der iPhone-Kamera: Auf dem großen Foto-Portal Flickr führen iPhone-Bilder die Spitze der Kamera-Charts an.

Kein Wunder – das Smartphone hat man immer dabei, die Kamera ist schnell zur Hand, die Qualität ist ordentlich und die Bildbearbeitung mit Apps macht Spaß. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

In die Mitte klicken für eine größere Ansicht, an den rechten Bildrand klicken für die weiteren Fotos.

Die Bilder habe ich nicht nur mit dem iPhone 4S aufgenommen, sondern – ausschließlich – auf dem kleinen Gerät bearbeitet. Zu meiner Lieblings-App hat sich für diese Zwecke Snapseed (Test) gemausert. Hinter dieser Anwendung steht der Bildbearbeitungsprofi Nik Software – das Unternehmen ist für seine (kostspieligen) Photoshop-Plugins* bekannt. Die App kostet 3,99 Euro im App Store*.

Sie eignet sich aber nicht nur für Effekthascherei, sondern auch für vernünftige Bildkorrekturen auf iPhone und iPad, wie ein Tutorial zeigt. Updates haben die Anwendung mit Detailzeichnung und Tilt Shift nachgerüstet.

Effekte können natürlich mangelnde Qualität etwas übertünchen. Noch besser ist es aber, wenn die Bilder von vornherein ordentlich aussehen. Auf der nächsten Seite nehmen wir iPhone 4S-Bilder genauer unter die Lupe, bevor wir über die Fotofunktion allgemein auf iPhones sprechen:

Kommt das Telefon damit qualitativ schon an Kompaktkameras heran? Oder schaden die 8 Megapixel gequetscht auf einem mini Smartphone-Sensor mehr, als sie nützen?

Vergleichsbilder der verschiedenen iPhone-Generationen in den letzten Wochen zeigten bereits, dass Apple die Bildqualität in der Tat weiter verbessern konnte. Das iPhone 4S ist besser als zum Beispiel das HTC Radar, das allerdings auch preislich in einer anderen Liga spielt. Hier der 100-Prozent-Ausschnitt eines Radar-Fotos…

…darunter der des iPhones. Unser Fazit hierzu: Bei dem Radar wirkt die Auflösung deutlich weniger detailliert, und gleichzeitig ist die Scharfzeichung viel zu übertrieben. Auf benm.at finden sich weitere Vergleichsbilder HTC Radar und iPhone 4S.

Das iPhone 4S schlägt sich in dem gezeigten Beispiel gut. Grund genug, um es mal gegen eine Kompaktkamera antreten zu lassen, nämlich gegen die Nikon P7000. Sie gilt laut Tests von Fotozeitschriften als eine der besten Kompaktkameras überhaupt, und wird jetzt von der P7100 abgelöst.

Bei dem iPhone 4S fällt schon tagsüber ein leichtes Bildrauschen auf, das in der Nacht (natürlich) wesentlich stärker ist als bei der Nikon. Die Kompaktkamera kann auch nachts glänzen: Die ISO-Zahl kann ich zu diesem Zwecke herunterregeln, die Belichtungszeit verlängern (was bei Autos schöne Wisch-Effekte ergibt). Um möglichst nicht zu verwackeln, habe ich die Kameras mit den Joby-Stativen Gorillapod* beziehungsweise Gorillamobile für iPhone 4* (passt trotz Rahmen auch auf das 4S) an einer Laterne befestigt.

In kleiner Auflösung lässt sich über das iPhone 4S-Foto (oben) nicht meckern! Schaut man genauer hin, werden die Unterschiede zur Nikon deutlich. Hier 100-Prozent-Ansichten. Beim Foto mit der P7000 war das Brandenburger Tor leider rosa beleuchtet:

Oben Nikon P7000, darunter iPhone 4S.

Das iPhone belichtet längstens mit 1/15 Sekunde, hohe ISO-Zahlen werden zwangsläufig notwendig (genaue Werte sind in den Bilddaten leider nicht aufgeführt). Das Bildrauschen steigt ins unermessliche.

Neben weiteren Testbildern zwischen iPhone 4S und Kompaktkamera können sich Interessierte die klassenübergreifenden Kameravergleich Nikon P7000, Spiegelreflex D300 und Leica X1 ansehen.

Fazit:
Das iPhone 4S ersetzt keine vernünftige Kompaktkamera, schon alleine mangels Einstellmöglichkeiten. Besonders bei ordentlichen Lichtverhältnissen schlägt sich das Smartphone aber wirklich gut. Als Immer-Dabei-Knipse ist sie gut geeignet.

Was hat sich mit iOS 5 nun für alle iPhones verbessert?

Mit iOS 5 wird zudem der Lautstärke-Knopf zum Auslöser. Ist die Kamera aktiviert, kannst Du einfach mit “lauter” ein Foto schießen. Hier kommt die eckige Form des iPhones 4(S) zur Geltung: das Smartphone lässt sich wie eine kleine Kompaktkamera halten.

Neu ist außerdem eine Autofokus-Sperre: In der Kamera-App auf das zu fokussierende Objekt lange klicken, dann wird die Schärfen- und Belichtungseinstellung nicht verändert, selbst wenn man die Kamera neu ausrichtet. Im Bildschirm wird der Hinweis “AE/AF-Sperre” eingeblendet.

Apple hat zudem jetzt direkt in die Kamera-App ein paar Bildbearbeitungsfunktionen integriert. Dabei werden die originalen Bilder zwar nicht in der App angezeigt, aber trotzdem behalten.

Erwartet, aber nicht veröffentlicht hat Apple eine Panorama-Funktion. Sie ist zwar in iOS 5 integriert, aber nicht offiziell freigeschaltet – vielleicht, weil sie noch nicht ausgereift ist. Einfachste Alternative: Auf die App Photosynth von Microsoft zurückgreifen.

Einen eigenwilligeren Panorama-Stil zeigt You Gotta See This von Boinx Software (aktuell reduziert: 79 Cent):

Wo wir schon beim Thema Apps sind, noch ein Tipp zum Schluss: Frame X Frame von Joby (kostenlos im App Store*) hat nicht nur einen Selbstauslöser und Intervall-Modus, sondern sogar eine Stop-Motion-Funktion. Als Beispiel unser Aufbau des iPad-Ständers aus Bleistiften, aufgezeichnet mit der genannten App:

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App-Entwicklung mit Baukastensystem

Viele verschiedene Wege führen zur eigenen App. Wer möglichst schnell, unkompliziert und vor allem günstig ans Ziel kommen möchte, der kann auf sogenannte App-Baukästen zurückgreifen. Einen solchen bietet der Dienstleister Milosys an, mit dem unsere Kollegen von Sparwelt.de für ihre neue App zusammengearbeitet haben. Die App zeigt, was mit einem Baukastensystem alles machbar ist.

Mit ihrer App wollen die Kollegen natürlich in erster Linie die Angebote ihres Schnäppchenportals auch auf das iPhone bringen. So berichtet Daniel Engelbarts von Sparwelt.de: “Einen riesigen Funktionsumfang sollte unsere App nicht bieten, deshalb haben wir nach einer möglichst einfachen und preisgünstigen Lösung gesucht, um unsere Inhalte ins App-Format zu bekommen. Dabei sind wir auf das Baukastensystem von Milosys gestoßen, das für unsere Zwecke vollkommen ausreichend schien.”

Während man schon bei der Entwicklung einer simplen Anwendung normalerweise mit durchschnittlichen Kosten von mindestens 16.500 Euro rechnen muss, können Baukastensysteme, wie das von Milosys oder der Firma Glanzkinder, die Kosten erheblich minimieren. Die Systeme stellen fertige Module bereit, wie sie häufig für Apps verwendet werden. Das wären zum Beispiel eine Startseite mit Navigation, Infoseiten, Bildergalerien oder auch Video-Player. Die Module lassen sich mit relativ wenig Aufwand, und dadurch kostengünstig, zusammenstellen und im Design anpassen. Bisher geschieht diese Zusammenstellung bei Milosys noch vollständig durch den Dienstleister selbst. In Zukunft soll das Prinzip noch weiter vereinfacht werden. Der Kunde kann seine App dann selbst konfigurieren und gestalten. Entwicklerkenntnisse braucht es dafür nicht. Das Konzept wird anschließend abgeschickt und Milosys übernimmt die Fertigstellung und das Einreichen der App in den App Store. Eine einfache Anwendung mit Startseite, Infoseiten und zwei zusätzlichen Modulen ist damit schon zu einem Preis von 500 Euro machbar.

Dass immer mehr Firmen auf solche Modulsysteme setzen, um schnell und kostengünstig an eine Firmenpräsentation in App-Form zu kommen, wurde in der Vergangenheit auch kritisiert. Apple soll die Einreichung entsprechender, meist funktionsarmer Apps in den Store sogar vermehrt abgelehnt haben. Die Anbieter haben reagiert und statten ihre Baukastensysteme mit immer mehr Funktionalitäten aus.

Die Sparwelt-App hat an Extra-Funktionen unter anderem einen Barcode-Scanner integriert. Mit dem Scanner kann der Nutzer auch beim Einkauf im Laden schnell die Preise mit denen im Internet vergleichen. Weiterhin gibt es die Funktion “In der Nähe”, die auf den aktuellen Standort des Nutzers zugreift und ihm dadurch aktuelle Deals in der näheren Umgebung anzeigen kann. Die Push-Benachrichtigung ist vom Nutzer individuell einstellbar, hier lässt sich sogar eine Nachtruhe einstellen. Mit dem Ergebnis sind die Kollegen durchaus zufrieden: “Eine App, die lediglich unsere Startseite im Mini-Format darstellt, das war uns dann doch zu wenig. Das hätten wir auch mit einer Web-App machen können. Mit den integrierten Funktionen, wie dem Barcode-Scanner, erhalten iPhone-Nutzer jedoch einen zusätzlichen Service.”

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, der kann die App jetzt installieren und testen. Wer sie danach noch mit einer kurzen Rezension im Store bewertet, der kann im Rahmen eines Gewinnspiels bis zum 13. November eines von vier SIM-Lock-freien iPhone 4S gewinnen. Dafür muss man sich kostenlos bei der Sparwelt anmelden und seinen iTunes-Benutzernamen hier eintragen.

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MacX Video Converter Pro gratis, Update für DVD Ripper Pro

Es ist wieder einmal soweit: Der Software-Hersteller Digiarty bietet seine MacX-Produkte mit beruhigender Regelmäßigkeit kostenlos feil und zu Halloween, der US-amerikanischen Version von Allerheiligen, ist MacX Video Converter Pro gratis erhältlich. Außerdem erhielt die DVD-Ripper-Lösung MacX DVD Ripper Pro ein Update.

Mit MacX DVD Ripper Pro* kann der Anwender Sicherheitskopien der eigenen DVD-Sammlung anlegen und für mobile Geräte oder die Verarbeitung in iMovie exportieren. Die Alternative zu dem weit verbreiteten Programm Handbrake unterstützt in der aktuellen Version auch die optimierte Videoausgabe für das iPhone 4S und ISO-Image-Dateien als DVD-Quellen. Aktuell ist die Software für knapp 30 Euro statt 39,95 Euro erhältlich. Hierfür muss bei der Bestellung der Gutschein-Code HALLOWEENMDRP eingegeben werden.

Darüber hinaus hat der Entwickler Digiarty für die Zeit um Allerheiligen ein weiteres Angebot in petto: Die aktuelle Version von MacX Video Converter gibt es zwischen dem 27. Oktober und dem 6. November kostenlos. Neben der Möglichkeit, Video- und Audio-Daten mit mehr als 420 Codecs zu verarbeiten, können auch Clips von YouTube, Metacafe und ähnlichen Plattformen heruntergeladen werden.

Regulär kostet MacX Video Converter Pro* 39,95 Euro. Dieser Preis reduziert sich jedoch auf Null, wenn man das Programm innerhalb des Aktionszeitraumes (!) mithilfe des Lizenzschlüssels AY-TNTHTHYY-QMSFEQ aktiviert. Dann kann es so lange genutzt werden, bis das System neu installiert werden muss. Allerdings gelten für die kostenlose Version die üblichen Einschränkungen: Keine kostenfreien Upgrades und kein Support.

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Video: iPhone 4S mit Schusswunde

Es gibt einfach zu viele Leute, die mutwillig alles zerstören müssen. Zum Beispiel ihr iPhone 4S. Natürlich ist die “Schusswunde” oben nicht zufällig entstanden. Umweltschützer werden nicht begeistert sein, und auch das Geld könnte sich sinnvoller einsetzen lassen. Ok, für manch einen ist so etwas eine gute (?) Werbung. Das Video mit Zeitlupe und verschiedenen Ansichten ist aber doch recht beeindruckend, das muss man leider zugeben.

Man kann von dem Video nicht einmal behaupten, dass es die Robustheit des Gehäuses belegt oder widerlegt. Schließlich gibt es (hoffentlich) keine Vergleichsvideos…

Gleich zu Verkaufsstart des iPhone 4S hat ein Reparaturservice als “PR-Aktion” ein nagelneues Gerät vor anstehenden iPhone-Käufern auf den Asphalt geworfen. Ob so etwas gegenüber den Apple-Freunden sympatisch stimmt, darf bezweifelt werden.

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iPhone 4S-Release: Anstehen mit Woz

Das iPhone 4S will keiner haben? Denkste. Heute war offizieller Verkaufsstart unter anderem in den USA und in Deutschland. Wie uns einige Leser mitteilten, bildeten sich (natürlich) vor den Apple Stores Schlangen. In den USA gab es einen besonders prominenten Wartenden: Apple-Mitgründer Steve Wozniak.

Einige unserer Leser konnten sich über Paketpost freuen. “Danke Apple! Das ging schnell,” fand tricade, und Christian lieferte gleich einen fotografischen Beweis mit (rechts).

Bei Gravis, so wurde es uns vermeldet, war ordentlich was los. Dort gibt es das iPhone 4S mit Vertrag, freenet ist nämlich seit kurzem ein Partner der Ladenkette.

Doch der meiste Andrang herrschte wahrscheinlich wieder bei den Apple Stores. Matthias hat das Treiben am Jungfernstieg in Hamburg mitverfolgt und Fotos geschossen. Noch mehr Bilder von ihm gibt es auf Twitter.

Die Medien waren natürlich stark an dem Thema interessiert. Übrigens hat mich n24 als Vertreter des GIGA-Netzwerks schon letzte Woche zum neuen iPhone 4S und dem Apple Event befragt, direkt im Studio:

Nach der Apple-Präsentation gab es ja zunächst lange Gesichter, weil noch kein iPhone 5 kam, sondern “nur” ein iPhone 4S im (fast) gleichen Gehäuse wie der Vorgänger. Doch es hat sich schon gezeigt: Das Interesse ist auch an diesem Modell sehr groß. Die Vorbestellungen waren diesmal zahlreich wie nie zuvor – 1 Million Exemplare wurden laut Apple geordert.

In den USA wartete ein ganz besonderer Prominenter der Apple-Szene: Steve Wozniak. Das Computer-Urgestein hat Apple mitbegründet, arbeitet aber schon seit Anfang der 80er Jahre nicht mehr in dem Unternehmen. Fan von den Produkten ist er selbstverständlich immer noch.

Um sicher ein iPhone 4S zu bekommen, hat Woz schon Stunden vor Ladenöffnung vor dem Apple Store in Los Gatos (Kalifornien) Stellung bezogen und stolz über Twitter verkündet, dass er der Erste in der Schlage ist.

In einem Video philosophiert er über die Zukunft von Apple:

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iPhone 4S: 14,4 Megabit pro Sekunde nicht immer möglich

Viel wurde über einen LTE-Chip im neuen iPhone vorab spekuliert. Mal sollte die 4G-Technologie noch in diesem Jahr, mal erst im folgenden bei Apple Einzug halten. Letztlich muss das iPhone 4S ohne den neuen mobilen Netzstandard auskommen, bietet dafür aber mit zwei Antennen die Möglichkeit, dennoch bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde zu erreichen. Doch mit welchem Anbieter und welchem Tarif ist dieser Wert eigentlich erreichbar?

Wie wir wissen, gibt es eine Reihe von Anbietern mit diversen Tarif-Varianten für das iPhone 4S mit Vertrag. Welches Angebot man wahrnimmt, hängt zum einen stark davon ab, ob man gerade die Möglichkeit hat, den Anbieter zu wechseln oder wo man die besten Erfahrungen als Kunde sammeln konnte.

Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt, den man bei der Wahl seines künftigen Mobilfunkpartners bedenken sollte. Apple hebt unter den diversen Neuerungen des neuen Smartphone aus Cupertino auch die zweite Antenne hervor, durch die sich die theoretische Download-Geschwindigkeit via HSDPA auf 14,4 Megabit pro Sekunde erhöht. Der Hersteller weist jedoch in einer Fußnote sogleich darauf hin, dass die tatsächlich mögliche Transferrate vom Netz des Mobilfunkanbieters abhängt.

Und hier liegt der Knackpunkt: Nur in einigen Tarifen ist diese erhöhte Surf-Geschwindigkeit bei hiesigen Anbietern überhaupt möglich. Die Telekom* bietet hierfür die “Speed Option”, die einerseits mit zusätzlichen 9,95 Euro pro Monat zu Buche schlägt und andererseits nur in den Tarifen Complete Mobil L und Complete mobil XL verfügbar ist.

Bei * kommt der Tarif “SuperFlat Internet Allnet” augenscheinlich als einziger in Betracht, will man die Hardware vollends auskosten. Auf Nachfrage durch giga.de wurde uns allerdings empfohlen, im Shop oder bei der Hotline nach den “MobileInternet”-Zusatzoptionen zu fragen, mit denen sich die anderen Tarif-Optionen ergänzen lassen um auch dort 14,4 Megabit pro Sekunde zu erreichen. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Netzabdeckungskarte. Sie zeigt, wählt man in der Legende “HSDPA”, wo in Deutschland schnell heruntergeladen werden kann.

Nach Aussage von O2* heißt es dort jeweils in allen iPhone-tauglichen Tarifen: Maximale Surf-Geschwindigkeit: 7,2 Megabit pro Sekunde. Man arbeite aber an dem Ausbau des Mobilfunknetzes, so dass bald auch hier 14,4 Megabit pro Sekunde möglich werden. Wann es soweit sein wird, konnte man uns jedoch noch nicht sagen.

Wer also darüber nachdenkt, von einem Vorgänger oder gar einem anderen Smartphone auf das neue iPhone 4S umzusteigen, sollte bedenken, dass die von Apple gepriesene Doppel-Antenne nur in manchen Fällen überhaupt einen Vorteil bringt.

Bild: engadget.com

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iPhone-4S-Benchmarks: Tatsächlich deutlich schneller als iPhone 4 – A5-Chip arbeitet mit rund 800 Megahertz

“Bis zu 2x mehr Leistung und bis zu 7x schnellere Grafik” verspricht Apple iPhone-4S-Interessenten. Möglich macht das der Apple-A5-Chip, zu dessen technischen Details sich Apple allerdings ausschweigt. Erste Benchmarks lassen vermuten, dass der Chip im neuen iPhone mit 800 Megahertz arbeitet – also etwas weniger als der A5-Prozessor im iPad 2.

Beim iPad 2 verrät Apple ganz offiziell, dass der Dual-Core-Prozessor Apple A5 mit einem Gigahertz arbeitet – beim iPhone 4S fehlen in den technischen Daten wiederum die Angaben zur Taktfrequenz.

Dafür gibt es vom iPhone 4S nun erste GeekBench-Testergebnisse. In dem Benchmark erreichte das neue iPhone einen Wert in Höhe von 622 und liegt damit knapp hinter dem iPad 2, das 749 Punkte erreicht – rund 17 Prozent mehr, was vermuten lässt, dass der A5-Chip im iPhone 4S zugunsten längerer Batterielaufzeit etwas niedriger getaktet ist. Das Verhältnis der GeekBench-Punktzahlen zueinander lässt eine Taktfrequenz in Höhe von rund 800 Megahertz vermuten.

Das iPhone 4 schafft es im GeekBench-Test übrigens nur auf einen Wert in Höhe von 370. Die Taktfrequenz des iPhone-4-Prozessors ist nicht bekannt, allerdings lässt sich der Single-Core-A4-Chip auch kaum mit seinem Nachfolger vergleichen: Der A4-Chip im ersten iPad arbeitete ebenfalls mit einem Gigahertz, ist aber trotzdem deutlich langsamer als der Prozessor des iPad 2. Schätzungen zufolge soll der iPhone-4-Chip auch mit rund 800 Megahertz arbeiten.

Der OpenGL-Test GLBenchmark 2.1 bestätigt derweil Apples Angaben zur Grafikleistung des iPhone 4S: Mit einem Wert von 73,1 Punkten liegt das neue iPhone tatsächlich um ein Siebenfaches vor seinem Vorgänger, der 11,2 Punkte erreicht. Das iPad 2 liegt auch hier mit 85,7 Prozent an der Spitze. Die beiden Apple-A5-Geräte lassen derweil auch die Android-Geräte Samsung Galaxy S2, Samsung Infuse 4G, das Motorola Droid Bionic, das Galaxy Tab 10.1, das LG Optimus 3D und das Nexus S in Sachen Grafik-Leistung deutlich hinter sich.

In Sachen Arbeitsspeicher hat sich beim iPhone 4S übrigens im Vergleich zum Vorgänger nichts verändert: Ebenso wie das iPhone 4 und das iPad 2 verfügt das Gerät “nur” über 512 Megabyte RAM. Zuvor gab es noch Gerüchte, dass Apple den Arbeitsspeicher erneut verdoppelt hätte.

Bild: AnandTech

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iPhone 4S: Erste Erfolge [Update]


Nach dem Apple Event vergangene Woche gab es lange Gesichter: Kein iPhone 5 in Sicht, nur ein iPhone 4 mit “S” hinten dran. Die zahlreichen Vorbestellungen zeigen jedoch: Das iPhone 4S steuert auf Erfolgskurs. Bei der Telekom legte der Besucheransturm sogar die Server lahm.

Für das neue Apple-Telefon gibt es viele Interessenten: “Wir haben bereits einige Zehntausend Vorbestellungen“, sagte Telekom-Chef René Obermann der BAMS in einem Interview, “Aufgrund der hohen Nachfrage kommt es sogar zu Verzögerungen im Bestellprozess.”Am Wochenende war zeitweise sogar deren Server überlastet.

Für den amerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T war der Start des iPhone 4S der erfolgreichste erste Tag eines neuen iPhone-Models. Aufmerksamen Kunden ist auch für den Apple Online Store aufgefallen: Die Lieferzeit wird nun mit 1-2 Wochen angegeben, während es vorher noch der 14.10. gewesen sein soll. Die erste Ladung des iPhone 4S scheint somit schon verkauft zu sein.

Beim iPad 2 war das fast selbstverständlich, beim iPhone 4S keineswegs. Zu oft waren enttäuschte Apple-Fans zu hören, die sich mehr vom neuen Apple-Handy erwarteten. Kein Wunder, deuteten doch im Vorfeld vor allem Schutzhüllen auf ein schlankes, handliches iPhone 5 mit größerem Display hin. Das kam (dieses Jahr) nicht.

Im Inneren ist es aber trotzdem fast ein “neues iPhone” geworden: Chip, Antenne, Kamera sind wirklich grundlegend überarbeitet worden. Nicht zu vergessen zudem der sprachgesteuerte Assistent Siri.

Apple setzte wieder auf das gleiche Gehäuse, da es das mit Abstand erfolgreichste iPhone in der kurzen Geschichte des Smartphones ist. Wir erinnern uns: Schon bei dem iPhone 3GS orientierte sich Apple am Vorgänger 3G, wertete die Leistung aber deutlich auf.

Wahrscheinlich werden recht wenige iPhone 4-Besitzer auf das neue Modell umsteigen. Für die Nutzer eines älteren Apple-Smartphones ist der Wechsel aber durchaus attraktiv.

Weitere Informationen:

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iPhone 4S: Einsteiger-iPhone, kein Homebutton, neue Antenne

iPhone 4S
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Apple in knapp 2 Wochen neben einem iPhone 5 auch eine leicht veränderte Version des aktuellen iPhone 4 präsentieren wird. Das “iPhone 4S” soll als Einsteiger-Modell primär auf den US-amerikanischen Prepaid-Markt ausgerichtet sein.

Zu den Neuerungen beim iPhone 4S zählen angeblich der bereits hier erwähnte World-Chip sowie ein neues Antennen-Design. So präsentierte MacRumors heute einen neuartigen Rahmen eines “iPhone 4S”. Dieser unterscheidet auf den ersten Blick nicht großartig von jenem des iPhone 4, weist aber mehrere kleine Neuerungen wie beispielsweise eben eine neue Antennen-Struktur auf.

iPhone 4S Antennen-Rahmen

Wie iFixit hervorhebt, scheint bei diesem Rahmen ein mechanischer Homebutton nicht vorgesehen zu sein. Gerüchte (unter anderem hier, hier und hier) wonach Apple bei künftigen iDevices auf einen mechanischen Homebutton verzichten will, da dieser schlicht zuviel Platz einnimmt, gibt es schon seit grob einem Jahr.

iPhone 4S Rahmen ohne Homebutton

Weiters soll das iPhone 4s nur mit 8GB Speicher zu haben sein. Das iPhone 4 wird mit 16GB oder 32GB angeboten.

Auch dürfte man den neuen Apple A5, der schon im iPad 2 zum Einsatz kommt, beim iPhone 4S vergebens suchen.

Plausibel hingegen scheint NFC im Einsteiger-iPhone. Das primäre Einsatzgebiet von Near Field Communication ist das “Bezahlen mit dem Handy“. Damit sich dieses, von vielen Analysten als Goldgrube bezeichnete, Feature durchsetzen kann, müssen schnellstmöglich soviele Geräte wie möglich NFC unterstützen.

Schließlich investieren nur dann Supermärkte und Geschäfte in neue NFC-Kassen, wenn genügend Kunden dieses Feature auch nutzen können. Ein Teufelskreis, der erst einmal durchbrochen werden will.

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iPhone 4S: Neues Kameramodul ohne integrierten Blitz

Puzzlespielchen um das iPhone 5 (beziehungsweise iPhone 4S, wie es heißen könnte): Ein weiteres Teil ist aufgetaucht, das Indizien auf die nächste Version des Apple-Telefons liefern soll. Das Kameramodul hat keine LED, wie es bei dem iPhone 4 der Fall ist.

Keine LED im Kameramodul bedeutet nicht, Apple hat den Blitz gestrichen. Vielmehr unterstützt es die Vermutungen, dass die LED weiter von der Linse entfernt ist. Erst am Wochenende wurde von einer iPhone-Hülle berichtet, die auf der Rückseite eine zusätzliche Aussparung hat – wohl für einen versetzten Blitz.

Die chinesische Webseite Apple.pro hat die Infos per Mail zugespielt bekommen und das Foto der Module von iPhone 4 und Nachfolger veröffentlicht. Dieses Portal hat übrigens schon den kleinen Touchscreen für den iPod nano entdeckt, wie Appleinsider erinnert. Dies war damals eine recht unglaubwürdige Information, die sich als wahr herausgestellt hat.

Das kleine Teilchen für das iPhone ist weit weniger spektakulär, aber für die vielen Gerüchte-Interessierten durchaus von Bedeutung. Hinter dem Informations-Puzzle am iPhone 4S beziehungsweise iPhone 5 verbirgt sich aktuell die Frage, ob Apple 2011 ein neues Handy herausbringt, oder nur kleine Modifikationen am aktuellen Modell durchführt. Schon die beiden Namensvarianten deuten auf diese “Diskussion” hin.

Aktuell erscheint ein kleines Update des iPhone 4 wahrscheinlicher. Warum könnte sich Apple bei den Verbesserungen die Kamera vornehmen? Beim weißen iPhone 4 gab es technische Probleme mit dem Blitz, wahrscheinlich verursacht durch die Nähe von Linse und LED in Verbindung mit dem lichtdurchlässigeren Material im Vergleich zum schwarzen iPhone. Eine größere Distanz zwischen den beiden Komponenten hilft demnach einerseits im entwicklungstechnischen Bereich. Andererseits könnte es die Bildqualität verbessern – wenngleich dieses Argument bei den geringen Abmessungen nur marginal ausfallen dürfte. Ist nämlich die Lichtquelle weiter vom Objektiv entfernt (bei Spiegelreflexkameras mit aufgesetztem Blitz 15 bis 20 Zentimeter), ergibt das einen besseren Bildeindruck und vermeidet rote Augen – ohne Vorblitz oder Software-Lösung. Rote Augen wird es bei 4 bis 5 Zentimetern Abstand weiterhin geben.

Bereits am Wochenende äußerte sich ein Analyst, dass die Kameraqualität für das zukünftige iPhone weiter verbessert werden soll. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich wird schon das iPhone 4 für seine Optik gelobt, die Kamera des neueren iPad 2 dagegen liegt auf einem extrem niedrigen Qualitätslevel.

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