China: iPhone schwächelt im Reich der MItte

Florian Matthey
4

China ist für Apple nach den USA mittlerweile der zweitgrößte Markt, Apples CEO Tim Cook betont häufig, wie wichtig das Reich der Mitte für Apple ist. Mit dem iPhone scheint das Unternehmen dort aber nicht wirklich Fuß fassen zu können: In der ersten Jahreshälfte stammten nur 7,5 Prozent aller verkauften Smartphones von Apple.

China: iPhone schwächelt im Reich der MItte

Den Wert für die ersten sechs Monate des Jahres 2012 haben die Marktforscher von IHS iSuppli ermittelt. Ihnen zufolge liegt Apple nur auf dem siebten Platz hinter dem Marktführer Samsung, Nokia und diverse chinesische Marken wie Lenovo, Coolpad, Huawei und ZTE. Auch wenn Apple im Gegensatz zur Konkurrenz immer nur ein aktuelles Modell im Angebot hat, dürfte das nicht dem entsprechen, was sich die Verantwortlichen in Cupertino erhoffen.

Das iPhone gibt es in China aktuell nur über den Netzbetreiber China Unicom, der größte Betreiber des Landes, China Mobile, hat das Apple-Gerät noch nicht im Angebot. Allerdings soll es entsprechende Verhandlungen zwischen Apple und China Mobile geben. Ein entsprechender Deal könnte die Verkaufszahlen des iPhones in China stärken.

Was viele Chinesen aber weiterhin vom Kauf eines iPhones abhält und eher in die Arme der Konkurrenz treibt, ist der hohe Preis. Dieser wiegt vor allem angesichts dessen schwer, dass die Kunden im dem Land eher zu Prepaid-Geräten greifen – auch wenn Tim Cook im Februar darauf verwies, dass subventionierte Geräte in Verbindung mit Laufzeitverträgen in China beliebter würden.

Letztendlich stellen viele Beobachter aber weiterhin die Forderung nach einem “Billig-iPhone” für Entwicklungs- und Schwellenländer, der Apple bisher noch nicht wirklich nachgekommen ist. Das Unternehmen verkauft zwar weiterhin das mittlerweile drei Jahre alte Modell iPhone 3GS, das aber mit 369 Euro – – angesichts der veralteten Hardware auch nicht wirklich günstig ist.

Weitere Themen: Apple

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz