iPhone 4S: Apple packt Akkuprobleme an

Sebastian Trepesch
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Vor knapp zwei Wochen haben wir bereits darüber berichtet: Die Akkulaufzeit des iPhone 4S ist zumindest in manchen Tests sehr kurz, sogar nur maximal 20 Stunden beträgt sie bei der FAZ. Dem Bericht einer britischen Zeitung beschäftigt sich Apple jetzt mit dem Problem und soll dafür einen privaten Nutzer kontaktiert haben, dessen Akku nicht lange hielt.

Laut Guardian hat sich Apple an einen iPhone 4S-Besitzer gewandt, der sein Problem in einem Forum beschrieb. Seine Akkulaufzeit war dem Bericht zufolge extrem kurz, 10 Prozent hat das Smartphone jede Stunde verbraten – ungenutzt, im Standby. Auch das Ausschalten der Ortung und von Apps brachte keinen nennenswerten Erfolg.

Ein Apple-Ingenieur hat dem Anwender eine lange Liste an Fragen gestellt, um dem Problem auf die Schliche zu kommen. Sogar ein Testprogramm des Entwicklers sollte der Nutzer auf seinem iPhone 4S installieren.

Apple sucht also die Ursache und Lösung des Problems. Ein Softwareupdate müsste zu gegebener Zeit diesen Fehler ausmerzen können. Guardian selbst vermutet, dass es mit einem Bug in der Ortungsfunktion zusammenhängt. Die automatische Einstellung der Zeitzone soll ständig die Position abfragen, und das könnte das Problem sein. Wie wir vor zwei Wochen berichtet haben, zieht die Ortung generell sehr viel Saft.

Uns ist dieses Problem der Zeitzone noch nicht aufgefallen, und theoretisch könnte es bei allen iOS-Geräten auftreten – wenn es nämlich nicht gerätespezifisch, sondern ein Bug in iOS 5 ist. Wenn sich der Akku leert, obwohl das Gerät nicht groß genutzt wird oder Apps laufen, der kann unter Einstellungen -> Ortungsdienste -> Systemdienste -> Zeitzone einstellen den Zugriff auf die Ortung verhindern und testen, ob sich damit eine Besserung ergibt. Ansonsten müssen wir hoffen, dass Apple den Fehler bald an anderer Stelle findet.

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