iPhone 4S: Eine Million in 24 Stunden - Demo-Video zeigt Siri-Einstellungen und Benchmark

Florian Matthey

Seit letztem Freitag lässt sich das iPhone 4S vorbestellen. Schon in den ersten 24 Stunden hat es einen Rekord gebrochen: Mit einer Million Vorbestellungen alleine am ersten Tag liegt das neue iPhone deutlich vor seinem Vorgänger. Vor dem 14. Oktober sollte eigentlich niemand ein eigenes Gerät in seinen Händen halten können – doch gibt es aus Asien bereits ein Demonstrationsvideo, das unter anderem die Einstellungsmöglichkeiten für Siri zeigt.

iPhone 4S bricht iPhone-4-Rekord

Eine Million Vorbestellungen in den ersten 24 Stunden – damit hat sich das iPhone 4S am ersten Tag besser als jedes andere Apple-Produkt in der Geschichte des Unternehmens verkauft, wie Apples Produktmarketing-Chef Phil Schiller in einer Pressemitteilung verkündet. Zuvor hatte bereits Apples amerikanischer Mobilfunkpartner AT&T allein 200.000 Vorbestellungen innerhalb der ersten zwölf Stunden vermeldet, was neue Rekordwerte auch bei anderen Netzbetreibern und bei Apple selbst vermuten ließ.

Letztes Jahr vermeldete Apple 600.000 iPhone-4-Vorbestellungen binnen eines Tages – bis dahin der absolute Rekordwert. Die Börse schien sich zu freuen: Nach Apples Bekanntgabe legte die Aktie um über fünf Prozent zu und nähert sich nun wieder der 400-US-Dollar-Marke.

Erstes Demo-Video aufgetaucht

In China hat jemand derweil bereits ein iPhone 4S ausprobieren können und ein kurzes Demonstrations-Video veröffentlicht. Wahrscheinlich hat diese Person allerdings kein vorbestelltes Gerät zugeschickt bekommen, sondern auf einem inoffiziellem Weg aus einem Werk eines Apple-Zulieferers erhalten – zumal das Gerät in China am 14. Oktober noch nicht erhältlich sein wird.

Das Interessanteste an dem Video sind die Einstellungen für Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri. Zum einen lässt sich einstellen, dass sich Siri nicht nur durch das lange Drücken der Home-Taste, sondern auch dadurch aktivieren lässt, dass der Benutzer das iPhone ans Ohr hält. Letzteres soll das Gerät nicht nur durch den Umgebungssensor, sondern auch durch den Bewegungssensor merken.

Außerdem lässt sich Siri in den Einstellungen systemweit deaktivieren und wieder aktivieren, auf Wunsch kann der Benutzer auch die Sprachausgabe einzeln ausschalten. Darüber hinaus gibt es ein Einstellungsfeld namens “My Info”. Auch lässt sich in den Einstellungen zwischen Englisch (in den Varianten australisch, britisch und amerikanisch), Deutsch und Französisch als zunächst unterstützte Sprachen wechseln. Spannend wäre es gewesen, wenn Siri Sprachen ad hoc erkennen, der Benutzer also im deutschen Modus auch englische SMS hätte diktieren können oder umgekehrt – das wäre allerdings wohl etwas zu viel verlangt gewesen.

Auch hat der chinesischen iPhone-4S-Benutzer einen Benchmark-Test mit dem Gerät durchgeführt. Der Wert des Benchmark-Tests Sunspider liegt bei 2222,1 Millisekunden, im BrowserMark-Test erhält das iPhone 4S 89567 Punkte. Das iPhone 4 schafft es in diesem Test mit dem iOS 5 auf 44856 Punkte. Apple hat also mit der Aussage, dass das iPhone 4S dank Apple-A5-Chip doppelt so schnell wie sein Vorgänger sei, nicht zu viel versprochen. Derweil soll das neue iPhone entgegen früherer Berichte doch nicht mit mehr Arbeitsspeicher ausgestattet sein als sein Vorgänger: Auch das iPhone 4S hat angeblich “nur” 512 Megabyte RAM. Das iPhone 4 und das iPad 2 bleiben diesbezüglich also auf Augenhöhe.

Weitere Themen: Siri, Benchmark, iPhone, Apple

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz