iPhone 4S: Guter Start in Hong Kong

Florian Matthey
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Siri, eines der wichtigsten Verkaufsargumente des iPhone 4S, ist für Kunden in vielen Ländern weniger interessant: Bisher versteht die Software nur Englisch, Deutsch und Französisch. Dennoch scheint auch das neue iPhone zumindest in China ein Verkaufsschlager werden zu können: In Hong Kong stellten sich tausende Interessierte zum Verkaufsstart vorm örtlichen Apple Store an.

Dass das Interesse zum iPhone-4S-Verkaufsstart in Hong Kong groß werden würde, war vorab abzusehen: Das Kontingent, für das Apple zuvor Vorbestellungen zugelassen hatte, war bereits nach zehn Minuten ausverkauft. Zum eigentlichen Verkaufsstart gab es jedoch weitere Exemplare, so dass sich die gewohnten Schlangen vor den Eingangstüren der Apple-Händler bildeten.

Vor Apples Retail Store in der chinesischen Stadt bildete sich eine Schlange von 1250 Menschen im dafür vorgesehenen Wartebereich, dahinter stellten sich weitere 2000 Personen an. Ähnliche Schlangen gab es auch bei anderen Händlern. Ein Twitter-Benutzer vermeldete, dass in Apples eigenem Store zur Mittagszeit alle Geräte ausverkauft waren. Auch der Triconderoga-Securities-Analyst Brian White, der den Verkaufsstart des iPhone 4S in Hong Kong beobachtete, spricht von einem Ausverkauf binnen drei Stunden.

Apple hat in letzter Zeit öfters die Bedeutung des chinesischen Marktes für das Unternehmen hervorgehoben. So widmete Apples CEO Tim Cook dem Reich der Mitte, das für das Unternehmen mittlerweile der zweitgrößte Markt nach den USA ist, bei der Präsentation des iPhone 4S einen wichtigen Teil seiner Keynote. Der Erfolg des neuen Gerätes in Hong Kong lässt sich als wichtiges Signal für den Rest des chinesischen Marktes sehen – zumal Siri dem Analyst White zufolge bis März 2012 auch die wichtigste chinesische Sprache Mandarin “lernen” soll.

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