iPhone 4S in Südkorea: Wenig Begeisterung wegen fehlendem LTE

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In Südkorea, dem Heimatland von Samsung, hat Apple mit einem schwachen Verkaufsstart des neu vorgestellten iPhone 4S zu kämpfen. Eigentlich sollte man meinen, dass sich das Smartphone in einem Land, welches immer wieder als Technologie-Hochburg proklamiert wird, wie geschnitten Brot verkaufen würde.

Nach Angaben der beiden autorisierten Mobilfunkprovider SK Telecom und KT, die das iPhone verkaufen dürfen, gab es eine Reihe von Stornierungen des neuen iPhone 4S. Zunächst war die Rede davon, dass insgesamt mehr als 300.000 Vorbestellungen bei den Providern eingegangen seien, effektiv sollen es am Ende weniger als 150.000 Verkäufe gewesen sein.

Der Grund: Die Interessenten haben bei beiden Providern gleichzeitig vorbestellt und sich dann für einen der beiden Anbieter entschieden. Konkrete Verkaufszahlen wollten die Sprecher der beiden Unternehmen jedoch nicht nennen.

Glaubt man den Aussagen der Korea Times könnte aber genau der angesprochene hohe technische Anspruch in Südkorea ein Grund sein, warum sich viele potentielle Käufer gegen das iPhone 4S entschieden haben. Die Zeitung nennt unter anderem das Akku-Problem und störende Geräusche beim Telefonieren als Grund für die schwachen Verkäufe.

Einige Kunden beschweren sich darüber hinaus, dass das iPhone 4S dasselbe Design wie der Vorgänger habe und die Spracherkennung Siri die Landessprache derzeit nicht unterstütze. Auch das Fehlen von LTE war für einige der Befragten eine Ursache, zu einem anderen Smartphone zu greifen. Sprecher der SK Telecom und KT sagten, dass einige iPhone-4-Besitzer es bevorzugen, auf das iPhone 5 zu warten.

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