iPhone 4S: Kein Verkaufsverbot in Italien

Holger Eilhard
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Die internationalen Streitigkeiten zwischen Apple und Samsung haben wieder einmal ein Urteil zutage gebracht. Diesmal erreichen uns die Nachrichten aus dem Süden Europas, genauer gesagt aus Italien. Dort hatte Samsung ein Verkaufsverbot des iPhone 4S gefordert – ohne Erfolg, wie das Gericht jetzt entschied.

Damit ist Samsung nach Frankreich auch im zweiten Land gescheitert, den im Oktober gestarteten Versuch eines Verkaufsstopp des iPhone 4S durchzusetzen.

Während sich Apple nicht äußern wollte, sagte Samsung gegenüber den Kollegen von CNET, dass sie von der Entscheidung des Gerichts in Mailand enttäuscht seien. Man wolle sich die Entscheidung jetzt genauer ansehen und dann die weitere Maßnahmen erörtern, um das eigene geistige Eigentum zu schützen.

Samsung hatte Anfang Oktober versucht den Verkaufsstart des iPhone 4S in den beiden Ländern mit einer einstweiligen Verfügung zu stoppen. Zur Begründung griff man – wie mittlerweile auf beiden Seiten üblich – in die Patentkiste und präsentierte die angebliche Verletzung zweier Patente, die mit der drahtlosen Kommunikationstechnologie für 3G-Smartphones zu tun haben.

Apple

  • Florian Matthey 3

    Siri, eines der wichtigsten Verkaufsargumente des iPhone 4S, ist für Kunden in vielen Ländern weniger interessant: Bisher versteht die Software nur Englisch, Deutsch und Französisch. Dennoch scheint auch das neue iPhone zumindest in China ein Verkaufsschlager...

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