iPhone 4S/5: Neue Einträge im Apple- und AT&T-Inventar – angeblich mit HSDPA+

Wenige Tage vor der Vorstellung des neuen iPhones reißen die Gerüchte nicht ab. Auch Apple selbst heizt die Gerüchte durch das Auftauchen eines neuen Modells im eigenen Inventar an. Unklar ist aber immer noch, ob das Gerät nun iPhone 5 oder iPhone 4S heißen wird – oder es doch noch beide Modelle geben wird.

“N94″ im Apple-Inventar

In Apples Inventar ist ein neuer Eintrag für ein Gerät mit dem Codenamen “N94″ aufgetaucht. Der Gerüchteküche ist dieser Name bekannt: Schon vor Monaten soll Apple Geräte mit diesem Codenamen zu Testzwecken an ausgewählte Entwickler verteilt haben, selbst in den Konfigurationsdateien des iOS 4.3 tauchte ein “N94″-Eintrag auf.

Die N94-Prototypen sollen allerdings so ausgesehen haben wie ein iPhone 4, was Hoffnungen auf ein neues Äußeres wie das unseres Design-Prototypen schmälern könnte. Neben dem Codenamen benennt Apple im Inventar derweil auch die Modell-Nummer, die mit MD234 der auf einem vor der Inventar-Änderung aufgetauchten Bild eines mutmaßlichen Labels einer iPhone-Verpackung ähnelt.

Das dortige Modell MD239 soll ein weißes “iPhone 4S” mit 16 Gigabyte Flash-Speicher sein, das Modell MD234 wäre dann wohl eines mit mehr oder wenige Kapazität. Dass die Modellbezeichnungen zueinander passen, könnte allerdings auch Zufall sein.

“iPhone 5″-Schutzhüllen im AT&T-Inventar

Allen, die sich nicht mit einem “iPhone 4S” ohne große Design-Änderung abfinden wollen, schenkt wiederum das Inventar von Apples US-Mobilfunkpartner AT&T Hoffnung. Dort befinden sich mehrere Einträge für “iPhone 5″-Schutzhüllen. Vielleicht steht das zu den oben genannten Überlegungen aber auch gar nicht im Widerspruch – immerhin schien sich die Gerüchteküche zwischenzeitlich recht sicher zu sein, dass es zwei neue iPhone-Modelle geben würde. Selbst Apples Verwaltungsratsmitglied Al Gore kündigte für Oktober immerhin “neue iPhones” (Plural) an. Die meisten Quellen waren sich zuletzt allerdings recht sicher, dass Apple am kommenden Dienstag nur ein neues Modell vorstellen wird.

Neues iPhone mit HSPA+?

Der Vize-Forschungs-Chef des chinesischen Mobilfunkbetreibers China Unicom hat derweil im Rahmen der Macworld Asia bekannt gegeben, dass das “iPhone 5″ die UMTS-Erweiterung HSDPA+ unterstützen werde. Das Gerät werde somit Daten mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde herunterladen können – die UMTS-iPhone-Modelle 3G, 3GS und 4 unterstützen nur bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Apple würde so eine Übergangslösung anbieten können, bis es nächstes Jahr ein 4G-iPhone mit LTE-Unterstützung geben könnte. In den USA bewirbt der Netzbetreiber T-Mobile sein eigenes HSDPA+-Netz sogar – streng genommen irreführend – als “4G”-Netz.


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