GIGA Apple

Aktuell. Mit Leidenschaft.

    Mit Siri erhielt das iPhone 4S erstmals einen Sprachassistenten. Wie funktioniert der Sprachassistent Siri im iPhone 4S? Was kann Siri und wobei hat Siri noch Probleme?

    Inhaltsverzeichnis

    1. 28.05.2012
      Kritik an Siri: “Steve Jobs wäre verrückt geworden”
    2. 24.05.2012
      iPhone 4S: Neue Siri-Werbespots – mit John Malkovich
    3. 27.03.2012
      iPhone 4S: 87 Prozent benutzen Siri zumindest sporadisch
    4. 08.02.2012
      Wolfram Alpha: Ein Viertel aller Suchanfragen stammen von Siri
    5. 06.02.2012
      iPhone 4S: Neuartiger Rauschunterdrückungs-Chip hilft Siri
    6. 19.12.2011
      iPhone-4S-Werbespot: Siri hilft dem Weihnachtsmann
    7. 05.11.2011
      iPhone 4S: Unsere Top 5 Siri-Missverständnisse
    8. 31.10.2011
      iPhone 4S: Drei neue Werbespots für Siri, Kamera und iCloud
    9. 31.10.2011
      iPhone 4S: Neue Werbespots zeigen iCloud, die neue Kamera und Siri
    10. 29.10.2011
      iPhone 4S: Siri ist langweilig, aber nützlich
    11. 18.10.2011
      iPhone 4S: Erste Probleme mit Siri und Display
    12. 14.10.2011
      iPhone 4S: Siri hat Probleme mit Dialekten und Akzenten
    13. 13.10.2011
      Teardown: iPhone 4S unter der Lupe
    14. 11.10.2011
      iPhone 4S: Eine Million in 24 Stunden – Demo-Video zeigt Siri-Einstellungen und Benchmark
    15. 04.10.2011
      Apple Event Zusammenfassung: iPhone 4S mit Sprachassistent und neue iPods – 4. Oktober 2011
    16. 04.10.2011
      Keynote-Zusammenfassung: iPhone 4S, Siri, iPods und kein iPhone 5

    Kritik an Siri: “Steve Jobs wäre verrückt geworden”

    Apple bewirbt Siri als wichtigste Neuerung des iPhone 4S – unter anderem in Werbespots mit Prominenten. Doch nicht alle sind vom Spracherkennungs-Assistenten begeistert: Einem “Insider” zufolge “schämen” sich viele Apple-Mitarbeiter für die Qualität des Produkts – und Steve Jobs wäre “verrückt geworden”.

    Siri ist nicht für jeden die beste Freundin

    Siri mag gerade im Vergleich mit Konkurrenzprodukten gut zu funktionieren. Viele halten die Spracherkennung dann aber doch zu ungenau und störanfällig, um sie wirklich sinnvoll nutzen zu können. Der Autor dieser Zeilen besitzt beispielsweise eine iPhone 4S, benutzt Siri aber so gut wie nie. Zugegebenermaßen soll er sich damit aber einer Umfrage zufolge in der Minderheit befinden.

    Werbespots zeichnen verzerrtes Bild

    Wie dem auch sei – auch Apple verweist oft darauf, dass sich Siri noch in einer “Beta”-Phase befinde. Und eines ist klar: So gut, wie Apple Siri in seinen Werbespots darstellt, funktioniert die Software nicht. Einige iPhone-4S-Kunden ärgern sich darüber sogar so sehr, dass sie Apple wegen mutmaßlich irreführender Werbung verklagt haben. Ein Blogger hat zu Testzwecken versucht, ähnlich wie Samuel L. Jackson in dessen iPhone-4S-Werbespot mit Siri zu kommunizieren.

    Vor allem Jacksons Bitte an Siri, eine Erinnerung zu erstellen, dass er Gapzacho auf Eis legen möchte, dürfte viele echte Siri-Benutzer verblüfft haben: Soll Siri das wirklich beim ersten Versuch verstanden haben? Der Blogger versuchte mehrere Male, sein Siri das gleiche Kommando verstehen zu lassen, Siri verstand aber nur Sätze wie “Put the spot show on ice”, “Put the spots on Icenhour” oder “Put tickets botulinum”. Selbst die Aufnahme aus dem Werbespot selbst konnte Siri auch nach mehreren Versuchen nicht verstehen.

    Tim Cook: Bruch mit Steve Jobs’ Qualitäts-Vorstellungen?

    Nun hat Apple eigentlich den Ruf, Funktionen nur dann in die eigenen Produkte zu integrieren, wenn sie auch wirklich gut funktionieren. Eine “Beta”-Version lässt Apple die Endkunden eigentlich fast nie testen. In einem Artikel über Apples neuen CEO Tim Cook stellt der Fortune-Redakteur Adam Lashinsky die These auf, dass Steve Jobs das iPhone 4S in dieser Form mit dieser Siri-Version vielleicht nicht veröffentlicht hätte – und zitiert einen “früheren Insider” mit den Worten, dass “die Leute sich für Siri schämen. Steve wäre mit Siri verrückt geworden”.

    Laut Lashinsky werde die Bewertung von Cooks Leistung entscheidend von der Qualität zukünftiger Apple-Produkte abhängen. Insgesamt zeichnet Lashinsky in dem Artikel aber ein positives Bild über Cooks bisherige Führung: Der neue CEO versuche, Apples “Magie” weiter leben zu lassen und zeige sich in dieser Position zunehmend selbstbewusster.

    Überhaupt stellt sich die Frage, ob Jobs selbst nicht noch in die Entscheidung, das iPhone 4S mit der Siri-Beta zu veröffentlichen, involviert war: Als Apple die Firma Siri im April 2010 übernommen hatte, war Steve Jobs noch in vollem Umfang aktiver CEO des iPhone-Herstellers. Und ein iPhone 4S ohne Siri hätte vielleicht zu wenige Neuerungen gebracht, um Kunden zu überzeugen.

    Hinzu kommt, dass es auch unter Jobs immer wieder neue Produkte gab, die mit Qualitätsproblemen zu kämpfen hatten – in Sachen Hardware sei beispielsweise das iMac-Flimmern der 2009er-Modelle genannt, in Sachen Software beispielsweise das nicht ganz ausgereifte Final Cut Pro X.

    Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Neue Siri-Werbespots – mit John Malkovich

Die iPhone-4S-Werbespots mit Samuel L. Jackson und Zooey Deschanel waren erst der Anfang: Apple hat zwei weitere Werbespots mit einem prominenten Siri-Benutzer veröffentlicht. Dieses Mal ist es der Schauspieler John Malkovich.

John Malkovich macht es sich in den Spots auf einem Sessel mit einem Kaffee gemütlich, hört Opernmusik – und spricht mit Siri. Die Spots zeigen, dass Siri auch einen kurz angebundenen Benutzer versteht, Witze erzählen und sogar philosophisch werden kann.

Siri ist Apples Spracherkennungs-Assistent, den es offiziell bisher nur als Teil der iOS-Version des iPhone 4S gibt. Die Software kann einzelne Sprachkommandos des Benutzers auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Japanisch verstehen, entsprechende Antworten geben oder mit anderen Bestandteilen des Betriebssystems wie dem Terminkalender zusammen arbeiten. Was außerhalb der USA allerdings fehlt ist eine Anbindung an Google Maps.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: 87 Prozent benutzen Siri zumindest sporadisch

Apple bewirbt Siri gerne als wichtigste Neuerung des iPhone 4S. Doch wie viele iPhone-4S-Besitzer benutzen den Spracherkennungs-Assistenten regelmäßig im Alltag? Einer Studie zufolge setzen 87 Prozent der iPhone-4S-Benutzer mindestens einmal monatlich auf Siri – wobei einige Funktionen deutlich beliebter als andere sind.

Die Marktforscher von Parks Associates haben insgesamt 482 Besitzer eines iPhone 4S zu Siri befragt. Zwar benutzen fast 90 Prozent Siri zumindest sporadisch. Die meisten – rund ein Drittel der befragten – benutzen Siri, um Anrufe zu tätigen, SMS zu diktieren oder nach Informationen zu suchen.

Kaum jemand benutze Siri jedoch, um Musik abzuspielen oder Termine anzulegen: Jeweils rund ein Drittel der Befragten haben Siri dafür noch nie eingesetzt. Beim Verfassen von E-Mails fanden sich wiederum 30 Prozent, die Siri dafür noch nie benutzt haben, während 26 Prozent täglich oder fast täglich Mails diktieren.

Die am häufigsten geäußerten Beschwerden über Siri sind die Tatsache, dass sich die Spracherkennung mit Dialekten schwer tut und nur in stillen Umgebungen wirklich gut funktioniert. Einige scheint das weniger zu stören – für sie sei Siri “die beste Erfindung seit dem Toast” -, andere halten die Software deshalb für eine “große Enttäuschung”. Insgesamt sind 55 Prozent der Benutzer mit Siri im Ergebnis zufrieden und 9 Prozent unzufrieden, der Rest äußerte sich zwischen diesen Einschätzungen.

Nur 37 Prozent wünschen sich derweil eine Siri-Steuerung für ihren Fernseher – 20 Prozent halten davon nichts. Der Apple-Fernseher, der seit Jahren in der Gerüchteküche die Runde macht, könnte Siri ins Wohnzimmer bringen.

Zum Thema:

Zum Inhaltsverzeichnis

Wolfram Alpha: Ein Viertel aller Suchanfragen stammen von Siri

Wer Siri nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch nutzt, erweitert Apples Spracherkennungs-Assistenten um eine sehr praktische Funktion: Wolfram Alpha. Das iPhone 4S scheint der “Wissens-Suchmaschine” einen deutlichen Schub verpasst zu haben: Rund ein Viertel aller Wolfram-Alpha-Anfragen sollen mittlerweile von Siri stammen.

Wer Siri auf Deutsch benutzt, kann mit der Software zwar das Web via Google durchsuchen. Wolfram Alpha ist allerdings eine intelligente Suchmaschine: Sie beantwortet Suchanfragen wie “Wie viele Menschen leben in Neu-Delhi?”, “Wie weit ist es nach Freiburg?”, “Wie viel ist eine Meile in Kilometer?” oder “Wie viele Tage bis Ostern?”. Das ist vor allem in Verbindung mit Siri sehr spannend, ohne ein iPhone 4S lässt sich das Angebot immerhin über die * oder die Website der Suchmaschine benutzen.

Die New York Times widmet einen Artikel der intelligenten Suchmaschine des Physikers Stephen Wolfram – und berichtet, wie sich das Angebot seit dem Start im Jahr 2009 stetig verbessert hat. Siri habe die Verbreitung deutlich erhöht: Rund 25 Prozent aller Suchanfragen stammen von der Spracherkennungsfunktion des iPhone 4S, die Mitarbeiterzahl habe sich nicht zuletzt dadurch auf 200 Personen erhöht.

Am heutigen Mittwoch wird Wolfram Alpha das Angebt noch durch eine “Pro”-Version für monatlich 4,99 US-Dollar erweitern; Studenten sollen 2,99 Dollar zahlen. Die wichtigste Neuerung soll ein Umgang mit Bildern und Tabellen werden: Letztere lassen sich automatisch in Grafiken umwandeln, in 3D-Bildern kann Wolfram Alpha Pro beispielsweise erkennen, aus wie vielen Polygone das jeweilige Modell besteht.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Neuartiger Rauschunterdrückungs-Chip hilft Siri

Wenige Wochen nach der Präsentation des iPhone 4S mit Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri war klar, dass sich Siri rein technisch auch auf anderen iOS-Geräten – beispielsweise auf einem iPhone 4 – installieren und betreiben lässt. Apples A5-Prozessor ist also keine zwingende Voraussetzung. Doch scheint er dem A4-Chip doch ein für Siri relevantes Feature voraus zu haben: Die Integration eines Rauschfilter-Chips der jüngsten Generation.

Im A5-Chip, bei dem es sich um einen so genannten “System on a Chip” handelt, arbeitet laut CNet unter anderem ein vom Hersteller Audience entwickelter Rauschunterdrückungs-Chip. Das Unternehmen teilte im Rahmen seines Börsengangs mit, dass Apple “beinahe exklusiv” das geistige Eigentum unter Lizenz in seinen Mobiltelefonen einsetze. Die zweite Generation seiner “earSmart”-Chips liefert Audience seit dem letzten Jahr aus.

Die earSmart-Chips imitieren den Umgang des menschlichen Gehörs mit über die Ohren erfassten Informationen, sollen also dabei helfen, Geräusche als relevant oder irrelevant zu identifizieren. So lassen sich andere Geräusche als die menschliche Stimme besser herausfiltern.

Auch das iPhone 4 arbeitet mit einem Audience-Chip, der sich aber laut iFixit neben dem A4-Prozessor befindet. Dabei handelt es sich allerdings um eine frühere Generation: Seitdem hat Audience die Leistung der Technologie für aus größerer Entfernung aufgenommene Geräusche verbessert. Das hilft dem iPhone 4S und somit Siri beispielsweise dabei, Sprache auch dann zu erkennen, wenn der Benutzer das Gerät nicht an sein Ohr, sondern um eine Armlänge vom Gesicht entfernt in der Hand hält. Möglicherweise ist auch das ein Grund, warum Apple Siri nicht einfach als Software-Upgrade fürs iPhone 4 anbieten möchte.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone-4S-Werbespot: Siri hilft dem Weihnachtsmann

Apples Spracherkennungs-Assistent Siri ist so hilfreich, dass ihn selbst der Weihnachtsmann gut gebrauchen kann. So zumindest Apples jüngster Werbespot zum iPhone 4S.

Siri teilt Santa Claus in dem Werbespot mit, wie er zum nächsten Haus kommt und wie kalt es dort ist, findet die “brav oder böse”-Liste in seinen E-Mails und gibt ihm eine Übersicht über alle Termine, die er an Heiligabend hat.

Bereits im letzten Jahr veröffentlichte Apple kurz vor Weihnachten einen zusätzlichen iPhone-Werbespot für die Feiertage. Damals konzentrierte sich das Unternehmen auf die Videochat-Funktion FaceTime.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Unsere Top 5 Siri-Missverständnisse

Siri ist der Sprachassistent im iPhone, der Aufgaben erledigen kann und manch Frage beantwortet. Manchmal klappt das gut, manchmal nicht. Manchmal ist Siri gewollt lustig. Manchmal auch ungewollt:

Platz 5: Merkwürdige Arbeitsverweigerung

Platz 4: Auf dumme Fragen gibt es eine dumme Antwort

Platz 3: Zum Abendessen der Wetterbericht

Platz 2: Siris Spitzname lautet “Ok.”

Platz 1: Unverständnis und ein ungeborenes Kind

Weitere Informationen zum iPhone-Assistent:

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Drei neue Werbespots für Siri, Kamera und iCloud

In drei neuen US-Werbespots präsentiert Apple die Kamera des iPhone 4S, den Assistenten Siri und die iCloud. httpv://www.youtube.com/watch?v=86LxStLXrf4

httpv://www.youtube.com/watch?v=vSAje0EgYjY

httpv://www.youtube.com/watch?v=5ba0tZ_P5cg

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Neue Werbespots zeigen iCloud, die neue Kamera und Siri

Amerikanische Fernsehzuschauer können in diesen Tagen drei neue Apple-Werbespots für das iPhone 4S bewundern. Während sich ein Spot ebenso wie der erste Werbespot fürs jüngste iPhone-Modell auf Siri konzentriert, stellen die anderen beiden Spots die Integration mit iCloud und die verbesserte Kamera des Smartphones vor.

Die Spots lassen sich wie gewohnt sowohl über Apples YouTube-Kanal als auch über die Website des Unternehmens abspielen.

Der erste Spot erklärt, was das iPhone 4S in Verbindung mit Apples Cloud-Computing-Angebot iCloud so alles kann: Apple erklärt, wie ein Titel aus dem iTunes Store nach dem Download mit dem iPhone direkt auf dem Mac auftaucht – was mit Musik bisher allerdings nur in den USA möglich ist. Außerdem zeigt der Spot den Abgleich von Bookmarks mit einem iPad 2, die Synchronisation von iWork-Dokumenten und das iCloud-Feature Fotostream.

Während es eine iCloud-Anbindung auch für ältere iOS-Geräte als das iPhone 4S gibt, zeigt der zweite Spot eine echte Hardware-Neuerung: Die 8-Megapixel-Kamera des neuen iPhone-Modells. Der Spot hebt außerdem die verbesserten optischen Elemente der Kamera, die Bildbearbeitungsfuntkionen der Kamera-App sowie die Anbindung an Twitter hervor.

Der dritte Spot demonstriert wiederum erneut, was mit Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri möglich ist: Der Spot zeigt die Anbindung an den Terminkalender, an Google Maps (wobei Siri diese bisher nur in den USA bietet), an die Wetter-App und die App für Kurzmitteilungen, die Siri dem Benutzer direkt vorlesen kann.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Siri ist langweilig, aber nützlich

Am Freitag erschien das iPhone 4S in Österreich, in Deutschland ist es schon zwei Wochen auf dem Markt. Einer der Highlights ist der Sprachassistent Siri, der – zumindest solange es keinen Hack gibt – ausschließlich auf dem neuen Apple-Smartphone zu Hause ist. Der Assistent unterstützt den Anwender beim Anlegen von Terminen, Telefonieren SMS schreiben und mehr. Einfach über Spracheingabe diktiert der iPhone 4S-Besitzer seinem Telefon, was zu tun ist. Das Besondere an Siri ist, dass er nicht nur per Spracheingabe einzelne Befehle erkennt, sondern das Gesagte auch interpretieren will. Ich konnte Siri nun einige Tage ausprobieren, und es wird Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen. Die Funktion überrascht zunächst, wird dann aber schnell langweilig. Doch das macht nichts.

Spracherkennung besser als anderswo

Siri wird durch einen langen Druck auf den Homebutton oder einen kurzen Druck auf den Headset-Knopf gestartet. Nach einem Bestätigungston kannst Du Deine Wünsche vortragen.
Siri überrascht, er versteht die Sätze wirklich gut. Natürlich erkennt er nicht jedes Wort richtig, besonders Namen nicht. Zudem stört manchmal eine Art Autokorrektur: “Steff” wird “Steffi” – und wenn Siri diesen Namen in den Kontakten sucht, findet er folglich nicht den gewünschten.
Insgesamt funtkioniert die Spracheingabe vergleichbar wie die Texteingabe per Tastatur – also recht gut. Ärgernisse wie bei Computer-Call-Centern gibt es nicht. Flüssig sprechen ist allerdings eine Voraussetzung. Stockt man zu lange, sieht Siri den Text als beendet an. Nochmal ansetzen und eine Notiz weiterdiktieren ist leider nicht möglich.

Interpretation und Antworten “ausbaufähig”

Jetzt muss Siri nur noch einen Sinn in dem Gesagten erkennen – eine Herkulesaufgabe. Das wahre Potential wird sich wahrscheinlich erst in den nächsten Jahren zeigen. Was steckt wirklich in Siri?
Die Beispiele in den ersten Medienberichten lassen den Assistenten wirklich zu einer Person werden, mit der man ganz normal kommunizieren kann. Relativ schnell entlarvt man einige der Dialoge allerdings als

Easter Eggs, als eingespeicherte Sätze, die sich immer wieder wiederholen.

Aus der anfänglichen Begeisterung wird schnell Langeweile. Zum Unterhalten sollte man sich doch lieber wieder mit den Freunden treffen.

Aber Siri ist dafür ja nicht gemacht worden. Siri soll Aufgaben verstehen und ausführen können. Der notwendige Wortschatz muss dafür natürlich gar nicht so groß sein.. Aktuell findet man einige Floskeln, die Siri gut deuten kann. Aber den Satz “Ich verstehe nicht, was Du mit … meinst” höre ich noch zu oft.

Funktionen: Wenige, aber vernünftige

Hierzulande kommen wir noch nicht in den vollen Siri-Genuss. Die Ortssuche ist zum Beispiel aktuell nur in den USA verfügbar. Und ganz generell hat Apple Siri weniger zugetraut, als der Assistent wahrscheinlich jetzt schon können müsste – siehe unseren eigenen Beitrag.

Doch Siri ist ganz offiziell noch in der Testphase, und in den nächsten Monaten und Jahren werden sicher neue Möglichkeiten hinzukommen.

Und für was ist Siri jetzt schon gut? Termine eintragen klappt zum Beispiel wunderbar, SMS schreiben auch. Sicher braucht das nicht jeder, aber ich finde die Funktion sehr, sehr nützlich. Gehe ich zur Arbeit und habe eine Idee, nehme ich einfach das Headset und diktiere Siri eine Notiz, SMS oder einen Termin. Das iPhone bleibt in der Tasche, und die Texteingabe läuft besser als im Gehen zu tippen.

Fazit: Beta-Phase mit großem Potential

Siri ist nicht so unterhaltsam, wie man meinen möchte. Die “lustigen” Sprüche haben sich bald erschöpft, dann langweilen die bekannten Aussagen. Vermutlich wird Apple sogar in diesem Bereich das ein oder andere Bonbon nachreichen.

Stattdessen sehe ich den Assistent

als Werkzeug an, als Hilfsmittel, wenn ich nicht gerade zum Telefon greifen kann oder will. Ein Kontakt aus dem Adressbuch ist mit Siri oft schneller gefunden, als über die Kontakte-App. Großer Nachteil allerdings: eine Internetverbindung ist zwingend erforderlich.

Aktuell wirkt Siri auf den Endverbraucher also noch nicht umwerfend, aber nützlich. Es scheint sehr viel Potential in der Funktion zu stecken. Apple bezeichnet es ja selbst als Beta-Phase, der Sprachassistent ist also noch am Reifen.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Erste Probleme mit Siri und Display

Warme Semmeln, geschnitten Brot – die Bilder sind stets die gleichen, mit denen die Verkaufszahlen eines neuen iPhone beschrieben werden müssen. Auch das iPhone 4S fliegt über die Ladentische. Doch jetzt, wo die Anwender ein wenig Zeit hatten, über die erste Euphorie hinwegzukommen, zeigen sich vereinzelt erste kleine Probleme. Siri mag nicht sprechen und das Display ist vergilbt.

Diverse Beiträge in Apples Diskussionsforen lassen zunächst auf Probleme mit dem neuen sprachgesteuerten Assistenten Siri schließen. “Verbindung zum Netzwerk nicht möglich” – und das bei sonst tadellosem Wi-Fi- oder 3G-Empfang. Es wird spekuliert, dass es an der unerwartet hohen Serverlast für das Rechenzentrum in North Carolina liegen könnte.

Denkbar ist auch, dass Siri noch mit der einen oder anderen Kinderkrankheit zu kämpfen hat. Schließlich befindet sich das System laut Apple noch in einer Beta-Phase. Einen möglichen Lösungsansatz präsentiert idownloadblog.com für diesen Fall. Zunächst sollte man Siri deaktivieren (Systemeinstellungen/Allgemein/Siri) und ein paar Sekunden warten. Nun folgt ein Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen (Systemeinstellungen/Allgemein/Zurücksetzen/Netzwerkeinstellungen) und das iPhone startet neu.

Nach einer erneuten Aktivierung von Siri sollte das Problem behoben sein. Auch die Aktivierung des Daten-Roaming (Systemeinstellungen/Allgemein/Netzwerk) könnte hier Abhilfe schaffen. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass während eines Auslandsaufenthaltes erhebliche Mehrkosten entstehen können.

Ein weiteres Problem, das bei vielen Anwendern aufzutreten scheint, ist eine leicht gelbliche Verfärbung im Display des iPhone 4S. Dieses Phänomen ist bereits vom iPhone 4 bekannt, wie cultofmac.com sich erinnert. Damals waren es ebenfalls die ersten ausgelieferten Geräte, die einen gelben “Schatten” auf dem Display aufwiesen.

Mit der Zeit verschwand die Färbung und nach etwa zwei bis drei Wochen war nichts mehr von ihr übrig. Die Erklärung: Da die Geräte so schnell wie nur irgend möglich von den Fertigungslinien zu den Kunden gelangen sollen, wird zum Teil darauf verzichtet, einen speziellen Kleber komplett austrocknen zu lassen, mit dem die verschiedenen Schichten des Multitouch-Display aufeinander geklebt sind.

Dieser scheint auch beim iPhone 4S für bisweilen fehlenden Kontrast, störenden Gelbstich und den Eindruck “verwaschener” Farben verantwortlich zu sein. In beiden Fällen, dem stummen Sprachassistenten und dem farbstichigen Display, ist also Geduld gefragt. Apple arbeitet vermutlich an einer Lösung des einen, die Zeit an der des anderen Problems.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Siri hat Probleme mit Dialekten und Akzenten

Apples Spracherkennungs-Assistent Siri versteht zum Start erst einmal nur Englisch, Französisch und Deutsch – bietet in den Einstellungen aber gleich fünf “Sprachen”, da sich das Englische ins Amerikanische, Britische und Australische aufteilt. Das scheint auch nötig zu sein – denn wie ein Video zeigt, hat die Software ihre Probleme mit Akzenten.

Video Nummer eins: Ein Japaner, der bereits ein iPhone 4S mit Siri in seinen Händen halten konnte, möchte von Siri gerne Informationen zum aktuellen Wetter haben. Wieder und wieder stellt er die Frage “What weather for today?”, was Siri aber nicht versteht – entweder vermeldet die Software, dass sie nicht verstanden habe, oder fragt den Benutzer, welche Linda er denn nun anrufen möchte.

Ganz anders ein Australier, der Siri in den Einstellungen auf seinen Dialekt vorbereiten kann: Die Software und der ozeanische Benutzer verstehen sich prächtig, auch wenn die Software in Australien keine Pubs finden oder “Knock, knock”-Witze verstehen kann. Nachdem der Gizmodo-Australien-Journalist in den Einstellungen zum amerikanischen Englisch wechselt, versteht die Software ihn zwar immer noch besser als den oben genannten Japaner. Ein paar Verständigungsprobleme gibt es dann aber doch.

Für deutsche Benutzer, die Dialekt sprechen, bedeutet das wohl: Mit Siri müssen sie sich um Hochdeutsch bemühen. Die Dialekt-Probleme erklären übrigens auch, warum Apple Siri in Kanada nicht so stark bewirbt wie in anderen Ländern: Mit kanadischem Französisch kann die Software (noch) nicht umgehen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Teardown: iPhone 4S unter der Lupe

iPhone 4S Teardown
iFixit hat sich dem iPhone 4S angenommen und zerlegt es in diesem Moment in seine Einzelteile. Was sich im Inneren des Apple-Smartphones findet – und was nicht – sehen wir hier. In den nächsten Stunden werden wir erfahren, ob beispielsweise Siri theoretisch per Jailbreak auf ein iPhone 4 portiert werden kann oder der intelligente Assistent einen Sprachprozessor voraussetzt.

iPhone 4S Logic Board

Der Orange umrandete Chip ist ein Power Management Chip und kein Sprachprozessor. Deutlich zu erkennen ist der Apple A5 Chip welcher CPU, Grafikchip und Arbeitsspeicher kombiniert.

Laut Seriennummer auf dem Apple A5 verfügt das iPhone 4S über 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Der verbaute Mobilfunkchip von Qualcomm trägt die Modellnummer MDM6610. Im Verizon-iPhone findet sich eine leicht veränderte Variante dieses World-Chips mit ID “MDM6600″. Was genau der unterschied zwischen beiden Chips ist, ist nicht bekannt.

Apple A5 Mikroskop
Allgemein ähnelt das Innenleben des iPhone 4S eher der CDMA-Version als der GSM-Version des iPhone 4. Doch auch wenn es auf den ersten Blick wirkt als hätte sich hardwaretechnisch nicht viel verändert, hat Apple besonders was das Antennendesign betrifft viel verbesser. Der sogenannte “Deathgrip” lässt sich nun nicht mehr reproduzieren, sofern man natürlich nicht gerade in einem Gebiet mit sehr schwachem Mobilfunkempfang ist. Je nach Ausrichtung und Handhabung wechselt das iPhone 4S zwischen seinen zwei Antennen hin und her. Der User merkt davon nichts.

Wer einen sehr genauen Blick auf die verbauten Chips werfen will kann dies hier auf der Seite von Chipworks. Wie schon beim Apple A4 hat Chipworks auch den Apple A5 wieder unters Mikroskop gelegt. Passend zum Chip-Thema sei erwähnt, dass bei Apple aktuell 1000 Ingenieure an den “Post-PC-Chips” von morgen arbeiten.

Zum Inhaltsverzeichnis

iPhone 4S: Eine Million in 24 Stunden – Demo-Video zeigt Siri-Einstellungen und Benchmark

Seit letztem Freitag lässt sich das iPhone 4S vorbestellen. Schon in den ersten 24 Stunden hat es einen Rekord gebrochen: Mit einer Million Vorbestellungen alleine am ersten Tag liegt das neue iPhone deutlich vor seinem Vorgänger. Vor dem 14. Oktober sollte eigentlich niemand ein eigenes Gerät in seinen Händen halten können – doch gibt es aus Asien bereits ein Demonstrationsvideo, das unter anderem die Einstellungsmöglichkeiten für Siri zeigt.

iPhone 4S bricht iPhone-4-Rekord

Eine Million Vorbestellungen in den ersten 24 Stunden – damit hat sich das iPhone 4S am ersten Tag besser als jedes andere Apple-Produkt in der Geschichte des Unternehmens verkauft, wie Apples Produktmarketing-Chef Phil Schiller in einer Pressemitteilung verkündet. Zuvor hatte bereits Apples amerikanischer Mobilfunkpartner AT&T allein 200.000 Vorbestellungen innerhalb der ersten zwölf Stunden vermeldet, was neue Rekordwerte auch bei anderen Netzbetreibern und bei Apple selbst vermuten ließ.

Letztes Jahr vermeldete Apple 600.000 iPhone-4-Vorbestellungen binnen eines Tages – bis dahin der absolute Rekordwert. Die Börse schien sich zu freuen: Nach Apples Bekanntgabe legte die Aktie um über fünf Prozent zu und nähert sich nun wieder der 400-US-Dollar-Marke.

Erstes Demo-Video aufgetaucht

In China hat jemand derweil bereits ein iPhone 4S ausprobieren können und ein kurzes Demonstrations-Video veröffentlicht. Wahrscheinlich hat diese Person allerdings kein vorbestelltes Gerät zugeschickt bekommen, sondern auf einem inoffiziellem Weg aus einem Werk eines Apple-Zulieferers erhalten – zumal das Gerät in China am 14. Oktober noch nicht erhältlich sein wird.

Das Interessanteste an dem Video sind die Einstellungen für Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri. Zum einen lässt sich einstellen, dass sich Siri nicht nur durch das lange Drücken der Home-Taste, sondern auch dadurch aktivieren lässt, dass der Benutzer das iPhone ans Ohr hält. Letzteres soll das Gerät nicht nur durch den Umgebungssensor, sondern auch durch den Bewegungssensor merken.

Außerdem lässt sich Siri in den Einstellungen systemweit deaktivieren und wieder aktivieren, auf Wunsch kann der Benutzer auch die Sprachausgabe einzeln ausschalten. Darüber hinaus gibt es ein Einstellungsfeld namens “My Info”. Auch lässt sich in den Einstellungen zwischen Englisch (in den Varianten australisch, britisch und amerikanisch), Deutsch und Französisch als zunächst unterstützte Sprachen wechseln. Spannend wäre es gewesen, wenn Siri Sprachen ad hoc erkennen, der Benutzer also im deutschen Modus auch englische SMS hätte diktieren können oder umgekehrt – das wäre allerdings wohl etwas zu viel verlangt gewesen.

Auch hat der chinesischen iPhone-4S-Benutzer einen Benchmark-Test mit dem Gerät durchgeführt. Der Wert des Benchmark-Tests Sunspider liegt bei 2222,1 Millisekunden, im BrowserMark-Test erhält das iPhone 4S 89567 Punkte. Das iPhone 4 schafft es in diesem Test mit dem iOS 5 auf 44856 Punkte. Apple hat also mit der Aussage, dass das iPhone 4S dank Apple-A5-Chip doppelt so schnell wie sein Vorgänger sei, nicht zu viel versprochen. Derweil soll das neue iPhone entgegen früherer Berichte doch nicht mit mehr Arbeitsspeicher ausgestattet sein als sein Vorgänger: Auch das iPhone 4S hat angeblich “nur” 512 Megabyte RAM. Das iPhone 4 und das iPad 2 bleiben diesbezüglich also auf Augenhöhe.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple Event Zusammenfassung: iPhone 4S mit Sprachassistent und neue iPods – 4. Oktober 2011

Auf dem heutigen iPhone-Event hat Apple unter anderem ein neues iPhone mit A5 Prozessor und 8-Megapixel-Kamera vorgestellt. Das iPhone 4S beinhaltet zudem einen intelligenten Sprachassistent, der auf Fragen des Anwenders antwortet. Kleinere Updates gab es bei iPod nano und iPod touch. Entgegen einiger Gerüchte im Vorfeld der Keynote war Steve Jobs nicht vor Ort.

Nicht Steve Jobs, sondern Apples neuer CEO Tim Cook betrat wenige Sekunden nach 19 Uhr hiesiger Zeit die Bühne in der so genannten Town Hall. Dort seien, so Cook, schon Apples erster iPod und das Macbook Air vorgestellt worden. Das Versprechen für die heutige Keynote: kombinierte Innovation im Bereich Software und Hardware.

Zahlenspiele

Apple kann auf ein Erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Seit Juli dieses Jahres ist Apples neues Betriebssystem OS X Lion auf dem Markt. Gegenüber Snow Leopard habe man im gleichen Zeitraum 80 Prozent mehr OS X Lion-Kopien verkauft. Der Mac sei im Verlgeich zum Vorjahr um 23 Prozent gewachsen – der PC dagegen nur vier. Mittlerweile zählt Apple 58 Millionen Mac-Anwender und kann 23 Prozent des Marktes für sich beanspruchen. Ein anderes Bild ergibt sich bei den iPods: Dort hat Apple ganze 78 Prozent des Marktes inne. Über 300 Millionen iPads konnte man bislang verkaufen. Auch Apples iPhone erweist sich erneut als großer Erfolg: Im Gegensatz zum Vorjahr stiegen die Verkäufe des Smartphones um 125 Prozent. Am gesamten Mobilfunk-Markt hält Apple allerdings nur einen Anteil von fünf Prozent.

iOS 5

Apple hatte iOS 5 bereits auf seiner Entwicklerkonferenz im Sommer angekündigt. Neu ist unter anderem eine von Apple entwickelte App namens Cards, zu Deutsch Karten. Damit können Anwender beispielsweise Grußkarten gestalten. Apple druckt diese aus und verschickt sie. Der Dienst soll ab dem 12. Oktober zumindest für US-Amerikaner verfügbar sein. Sie können Karten für 2,99 US-Dollar US-weit und weltweit für 4,99 Dollar versenden. Preise und Verfügbarkeit hierzulande sind noch unklar.

Bekannte Funktionen und Neuerungen in iOS 5 sind die Twitter-Integration, eine einheitliche Benutzeroberfläche für Benachrichtigungen, ein iMessage-Nachrichtendienst für iOS-Anwender sowie ein Zeitungskiosk, der verfügbare Magazin- und Zeitungsabonnements auf iOS-Geräten bereitstellt.

Auf Kundenwünsche hat Apple bei der Kamera-App reagiert. Bilder lassen sich nun auch direkt vom Lockscreen aus aufnehmen. Der Lauter-Button am Gehäuse des iPhones dient nun als Auslöser.

iOS soll ab dem 12. Oktober verfügbar sein und ist mit Apples iPhone 4, dem iPhone 3GS, beiden iPad-Generationen sowie den iPod touch-Geräten der dritten und vierten Generation verfügbar. Weitere Informationen zu iOS 5 gibt es auf macnews.de.

iCloud

iCloud ist Apples hauseigener und kostenloser Cloud Computing-Webdienst. Dieser hält alle iOS-Geräte, aber auch Macs auf dem neusten Stand. Neu ist eine Funktion namens Find my Friends. Diese informiert den Anwender mittels Google-Maps-Daten über die aktuelle Position seiner Freunde. Voraussetzung ist, dass diese zuvor eingewilligt haben, ihre Position freizugeben und mit befreundeten Anwendern zu teilen. Für eine einmalige, zeitlich begrenzte Ermittlung des Standpunkts anderer Personen lassen sich Einladungen zum Teilen der Geodaten versenden.

Veröffentlichungstermin für die iCloud ist der 12. Oktober – vorerst aber nur in den USA. Weitere Informationen zu Apples iCloud gibt es auf macnews.de.

iPods

Apples iPod nano bleibt in seiner Form unverändert. Neuerungen gibt es in der Software. Größere Icons sollen das Navigieren auf dem Touchscreen erleichtern. 16 neue Uhren-Designs fügt Apple für all diejenigen hinzu, die Apples Musik-Player als Armbanduhr verwenden. Im Apple Online Store kostet das 8-Gigabyte-Modell 129 Euro*, das größere 16-Gigabyte-Modell 149 Euro*. Beide Varianten sind in jeweils sieben Farben verfügbar.

Eher stiefmütterlich behandelt Apple den iPod touch. Weiterhin gibt es das Gerät mit 8, 32 und 64 Gigabyte Speicher, zwei Kameras und Retina-Display. Neu ist allerdings, dass Apple den iPod touch nun auch in weiß anbietet. Im Apple Online Store kosten die Geräte 189 Euro*, 289 Euro* beziehungsweise 389 Euro*.

Keine Neuerungen gab es beim iPod shuffle. Weiterhin gibt es ihn mit zwei Gigabyte Speicher in vier Farben für 49 Euro*. Der iPod classic kam nochmal mit einem blauen Auge davon.

iPhone 4S: A5-Prozessor, Zweikern-Grafik und Sprachassistent

Äußerlich hat sich am neuen iPhone nicht viel getan. Unter der Haube dafür umso mehr. Im Innern arbeiten nunmehr Apples mobiler A5-Prozessor mit zwei Kernen sowie ein Zweikern-Grafikchip. Letzterer soll im Vergleich zum iPhone 4 für eine 7-fache Grafikleistung sorgen. Das gesamte System soll nun doppelt so schnell sein wie bisher. Die Akkulaufzeit hat sich gegenüber dem iPhone allerdings nicht verschlechtert. Auch die Kamera des iPhone 4S hat sich verbessert: Sie nimmt Bilder nun mit acht Megapixeln und deutlich schneller als zuvor auf. Videos lassen sich nun in 1080p-Qualität und Bild-Stabilisierung aufnehmen.

Ab dem 28. Oktober soll Apples iPhone 4S in Deutschland mit 16, 32 und 64 Gigabyte Speicherplatz verfügbar sein. Ohne Vertrag kostet das “kleinste” iPhone 4S mit 16-Gigabyte-Speicher 630 Euro.

Das iPhone 4S kann jetzt auch bei der Deutschen Telekom*, bei o2* und bei Vodafone* vorbestellt werden.

Siri: Der Anwender fragt, das iPhone antwortet

So manches Gerücht hat es bereits prophezeit: Apple integriert im iPhone 4S einen intelligenten Sprachassistenten, der auf die Fragen des Anwenders antwortet. Möglich sind beispielsweise Fragen zur Uhrzeit, zum Wetterbericht, aber auch zu verfügbaren Restaurants und Hotels. Auch seinen Wecker muss man künftig nicht mehr manuell konfigurieren: Es genügt, dem Gerät den entsprechenden Tag und die gewünschte Uhrzeit mitzuteilen.

Der Siri-Assistent kann zudem Textnachrichten vorlesen und darauf antworten, indem man ihm den Text beispielsweise mithilfe eines Headsets mitteilt. Texte und Nachrichten lassen sich nun systemweit diktieren – eine entsprechende Schaltfläche integriert Apple in der Software-Tastatur. Nahezu alle Siri-Dienste sollen -zunächst in einer Beta-Phase- auch in deutscher Sprache für Anwender verfügbar sein.

 

Bilder: engadget.com

Zum Inhaltsverzeichnis

Keynote-Zusammenfassung: iPhone 4S, Siri, iPods und kein iPhone 5

Es gibt ein neues iPhone – ein 4S. Es gibt den sprachgesteuerten Assistenten. Und neue iPods. Aber kein iPhone 5, und das ist die Enttäuschung. Eben endete Das Apple Event “Let’s talk iPhone”. Hier unsere Zusammenfassung, ausführlichere Informationen folgen. Er kam: Tim Cook löste im Sommer Steve Jobs als Apple-Chef ab, und natürlich eröffnete er auch die Veranstaltung. Wie gewohnt startete er mit beeindruckenden Geschäftszahlen – es wäre schon schlimm, wenn die Daten nicht mehr so imposant wären…

Zahlen zu iPhone und iPod:

  • Über 300 Millionen iPods hat Apple insgesamt verkauft.
  • Von Juli 2010 bis Juni 2011 waren es 45 Millionen Stück
  • Das entspricht 78 Prozent Marktanteil.
  • Das iPhone liegt bei 5 Prozent Marktanteil.
  • 250 Millionen iOS-Geräte hat Apple insgesamt verkauft.
  • 1 Milliarde Apps laden die Nutzer der Geräte pro Monat herunter.

Zahlen zum Mac:

  • 4 Prozent Wachstum verbucht der PC-Markt – der Mac liegt bei 23 Prozent.
  • Leopard wurde 6 Millionen Mal geladen.
  • Das MacBook Air ist der bestverkaufteste Mac.

iPhone 4S

Gibt es ein iPhone 4S oder nicht? Es gibt eines, und wie erwartet sieht es äußerlich nicht anders aus als der Vorgänger. Aber: Das Innenleben ist neu. 8-Megapixel-Kamera, größeres Objektiv, 1080p HD-Videos. Der Dual-Core Apple A5 ist verbaut, und die Grafik soll 7x schneller sein. Trotz dieser Power soll die Akkuzeit gesteigert worden sein. Das Antennenproblem hat Apple mit 3 umschaltbaren Antennen in Angriff genommen.

Besonderheit ist der sprachgesteuerte Assistent “Siri”.

iOS 5, iCloud, iTunes Match

iOS 5 und iCloud wird am 12. Oktober online gehen, die Musiksynchronisation iTunes Match gibt es (ab Ende Oktober) leider nur in den USA. Die Funktionsweise des Betriebssystems und der Cloud-Dienste hat Apple im Prinzip schon auf der WWDC 2011 vorgestellt.

iPods

Bei den Musikplayern tut sich auf den ersten Blick nicht viel – bis auf den weißen iPod touch. Nur die Software aktualisiert Apple. Die Farbenspiele des iPod nano bleiben im Programm. Die Symbole werden jetzt nebeneinander abgebildet und gescrollt. Zudem kommt Apple den Armband-Anbietern entgegen und bietet weitere Zifferblätter an. Und zum Glück – den iPod shuffle gibt es weiterhin.

Cards

Apple bietet in den USA eine neue App an, die im Prinzip auf die Fotobuchbestellung von iPhoto aufsetzt. Diesmal geht es allerdings um Postkarten, die auf dem iPhone erstellt werden und anschließend an Apple gemailt werden – der Anbieter kümmert sich um Druck und den Postversand.

Die Enttäuschung: Ein iPhone 5 hat Tim Cook nicht vorgestellt. Zubehör-Händler werden auf tausenden von Silikonhüllen sitzen bleiben, denn einige waren sich sicher, dass es kommen wird – mit größerem Display und deutlich flacher. Der Camper vor dem Apple Store wird jetzt für das iPhone 5 also länger “anstehen” müssen…

Zum Inhaltsverzeichnis
Anzeige
GIGA Marktplatz