iPhone 4S: Der 100-Tage-Test

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Gut 100 Tage gibt es das iPhone 4S jetzt in Deutschland zu kaufen, in Österreich noch nicht ganz so lange. Es wird Zeit, das Fazit aus dem “Langzeittest” zu ziehen.

iPhone 4S: Der 100-Tage-Test

100 Tage trage ich nun also schon das iPhone 4S in meiner Hosentasche spazieren. Am 14. Oktober erschien es in Deutschland, 2 Wochen später in Österreich und in der Schweiz.

Als Phil Schiller es vorstellte, war die Enttäuschung groß: Kein iPhone 5, sondern nur ein iPhone 4s. Dabei hat Apple das Innenleben gründlich überarbeitet:

  • Es werkelt ein leistungsfähigerer Chip, der A5, im Gehäuse.
  • 8 Megapixel nimmt die Kamera auf – in guter Qualität!
  • Der Sprachassistent Siri läuft aktuell nur auf dem iPhone 4S.
  • Das Antennendesign wurde überarbeitet.

Aber es zählt ja immer das Äußere, und da sieht das iPhone 4S nun mal nicht neu aus, sondern wie der Vorgänger: Das Smartphone von Apple ist ein kleiner Ziegelstein. Doch stellen wir das Gehäuse in unserem Zwischenfazit noch etwas zurück und widmen uns vorher einigen anderen Punkten.

Pixelpower auf dem Display

Ein iPhone 4-Besitzer ist es schon gewöhnt, aber ich als iPhone 3GS-Besitzer war hellauf begeistert: Der Bildschirm ist wirklich beeindruckend. Nicht nur bei Grafiken zahlt sich die hohe Pixeldichte (326 ppi) aus, auch bei Texten fällt die Qualität auf, sie werden knackscharf dargestellt. Wie pixelig wirkt da das iPad daneben…

Hungrig: Ständig an der Steckdose

Leistungsfähiger Chip, viele Datenverbindungen, UMTS immer an – das brennt den Akku herunter. Der stromfressende iOS-Bug ist behoben, doch auch jetzt hält mir der iPhone-Akku viel zu kurz. Im Flugmodus reicht die Energie lange, aber ich habe ja kein Smartphone, um die Verbindungen zu kappen… Also: Tipps zum Stromsparen beachten, am Abend immer alle Apps mit Internetzugriff ausschalten, und (fast) täglich das Gerät an die Steckdose hängen.

Unendliche Dialoge mit Siri

Der Sprachassistent Siri hat im Laufe der letzten 3 Monate ein bisschen dazugelernt. Während eine Art Autokorrektur mir am Anfang den Spitznamen einer Freundin immer verändert hat und folglich den Kontakt nicht finden konnte, klappt das jetzt. Ich nutze Siri öfters, um SMS nicht tippen zu müssen. Auf dem Fahrrad ist das eine coole Sache. Die Kommunikation zwischen Siri und mir läuft allerdings noch sehr schleppend. Ein Gesprächsauszug, der aufgrund von Missverständnissen leider täglich vorkommt:

  • Siri: “Soll ich die Nachricht abschicken?”
  • Ich: “Ändern!”
  • Siri: “Ich kann das gerne für Dich erledigen.”

Es dauert manchmal über 10 Minuten, bis eine Nachricht halbwegs vernünftig geschrieben ist. Als Beispiel ein diktierter Einkaufszettel:

Wo wollte ich was einkaufen?

Trotzdem: Ich glaube an die Zukunft von Siri, und finde ihn auch jetzt, in der Betaphase, nützlich.

Auf Empfang

Die Antenne hat Apple im Gegensatz zum “Antenna-Gate”-Vorgänger deutlich überarbeitet, und die maximale Geschwindigkeit von Datendownloads ist laut Hersteller von 7,2 Mbit/s auf 14,4 Mbit/s gestiegen. Ich muss zugeben, dass ich das schlecht beurteilen kann. Mit der Surfgeschwindigkeit und Verbindungsqualität bin ich unzufrieden. Das liegt aber wohl an meinem langsamen und preisgünstigen o2-Tarif…

Auf der zweiten Seite dieses Artikels:
Kameraqualität, Falltest, Konkurrenz, Fazit iPhone 4S im 100-Tage-Test

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