Gabel mit iPhone-App: Hapifork

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Mutti hatte schon immer recht: Iss nicht so schnell und kaue dein Essen ordentlich! Doch nicht alle Nerds wohnen und speisen noch im Hotel Mama – wie bedauerlich. Mit Hapifork erhalten Schnellesser nun eine digitale Gabel, die diese Aufgabe der mütterlichen Ermahnung und die Überwachung der Essgewohnheiten übernimmt – iPhone-App inklusive.

Gabel mit iPhone-App: Hapifork

Bizarre Zubehörprodukte lassen uns immer wieder erstaunen, pünktlich zur CES stellt Hapilabs nun die Hapifork des französischen Designers Jacques Lépine vor – ein eindeutiger Kandidat für einen vorderen Platz unter den dü*** wunderlichsten Gadgets. Die digitale Gabel misst die Dauer der Mahlzeit ebenso wie den Abstand zwischen den einzelnen Bissen. Isst man zu schnell, gibt Hapifork einen Vibrationsalarm von sich, nebst blinkender LED.

Per USB oder Bluetooh (je nach Modell) werden die aufgezeichneten Daten zwecks Auswertung an ein Online-Dashboard oder aber auch die Hapilabs App auf dem iPhone weitergegeben. Mit im Paket ein Trainingsprogramm für besseres, weil langsameres Essen. Mit der Zeit sollen so die Essgewohnheiten optimiert werden.

Hapifork: Marktstart und Preis

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, muss sich noch ein wenig gedulden. Die reine USB-Version soll ab März über Kickstarter vorbestellbar sein, ausgeliefert wird im zweiten Quartal dieses Jahres. Die Bluetooth-Version wird für das dritte Quartal 2013 erwartet – jeweils in Frankreich und den USA. Weitere Länder folgen erst 2014. Kostenpunkt: 99,99 Dollar. Bei den Farben wählt der Käufer zwischen Schwarz, Weiß, Pink, Grün und Blau.

Hapitrack und Hapiwatch: Drück den Glücks-Button

Hapifork bleibt dabei nicht das einzige Produkt aus dem Hause Hapilabs. Demnächst gesellen sich noch ein Schrittzähler (Hapitrack) und eine Uhr mit Herzfrequenzmessung (Hapiwatch) hinzu. Besonderheit bei beiden Produkten: Der Hapibutton! Der Anwender drückt diesen augenblicklich, sobald ihm ein Glücksgefühl (genannt: Hapimoment) ereilt. Natürlich werden auch diese aufgezeichnet und ausgewertet. Magnetbänder oder Wünschelruten mit iPhone-Anschluss wurden derweil noch nicht gesichtet.

Kommentar: Hapifork, ein teurer „Spaß“

Ganz ehrlich: Wer braucht so etwas? Erwachsene Menschen mit einem Gewichtsproblem (auch der Autor zählt sich dazu) sind besser beraten, die Ernährung und die Essgewohnheiten kontinuierlich umzustellen. Ungeschlagen in der Erfolgsbilanz das FDH-Prinzip (Fr*** die Hälfte). Für Kinder scheint die Hapifork dagegen auf den ersten Blick ideal. Doch halt: Eine führsorgende Mutter und Vater sind weitaus besser in der Lage, den kleinen Teppichratten das richtige Essen beizubringen. Was bleibt, ist eine nicht sonderlich günstige Spielerei. Für 100 Dollar pro Gabel leiste ich mir persönlich stattdessen lieber ein wunderschön anzusehendes Edelbesteck. Auch damit isst man langsamer, allein schon des Genusses wegen.

Herstellerseite: Hapilab

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