iPhone-5-Kamera: Niedrigere Auflösung bei wenig Licht

Florian Matthey
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Das iPhone 5 hat wie das iPhone 4S eine 8-Megapixel-Kamera. Einigen Benutzern dürfte aber schon aufgefallen sein, dass Fotos manchmal nur halb so groß sind. Der Auslöser dafür ist das ins neue Apple-Smartphone integrierte System, das den “Rauschen”-Effekt bei Aufnahmen in dunklen Umgebungen verringern soll.

iPhone-5-Kamera: Niedrigere Auflösung bei wenig Licht

Die Website Slashgear erklärt unter Berufung auf Apple, wie die Pixel-Halbierung zustande kommt: Der Bildsensor des iPhone 5 erkennt, dass der Benutzer ein Foto in einer Umgebung mit sehr wenig Licht aufnehmen will. Daraufhin kombiniere er vier Pixel in einen einzelnen Pixel, so dass sich die Lichtempfindlichkeit künstlich erhöht. Darüber hinaus analysiert das Gerät für jeden Pixel die jeweils umliegenden Bildpunkte, um ein “Rauschen” zu erkennen und dieses zu reduzieren.

Eigentlich müsste durch die Zusammenfassung von vier Pixeln in einen Bildpunkt ein 2- statt ein 4-Megapixel-Bild entstehen. Offenbar vergrößert das iPhone 5 das Bild im Anschluss wieder. Im Endeffekt bleibt jedenfalls ein Bild mit einer deutlich niedrigeren Auflösung – was allerdings verschmerzbar ist, wenn dadurch endlich auch brauchbare Bilder bei wenig Licht möglich sind.

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