iPhone 5: Lieferengpässe bei In-Cell-Touchscreens sorgt für Knappheit

Wieder einmal standen beim Start eines neuen iPhone nicht genug Geräte bereit, um der Nachfrage gerecht zu werden – wenn die Lage auch nicht ganz so dramatisch zu sein scheint wie vor zwei Jahren beim iPhone 4. Ein Analyst glaubt, dass eine Knappheit der In-Cell-Touchscreens für die Verzögerungen beim iPhone 5 sorgt.

iPhone 5: Lieferengpässe bei In-Cell-Touchscreens sorgt für Knappheit

Displays mit In-Cell-Touchscreen bestehen aus nur zwei statt bisher drei Schichten: Auf das äußere Glas folgt direkt das TFT-LC-Display, in das die Hersteller die Touchscreen-Technologie integriert haben. Bei früheren Geräten liegt unter dem Glas zunächst die berührungsempfindliche Schicht und darunter das eigentliche Display. So lassen sich Kosten, vor allem aber auch etwas Platz sparen – auch mit Hilfe des Einsatzes dieser Technologie konnte Apple das iPhone 5 dünner als seine Vorgänger werden lassen.

Schon Anfang des Monats hatte der Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities gemutmaßt, dass es bei der Lieferung von In-Cell-Touchscreens an Apple zu Engpässen kommen könnte. Genau das soll seinem Kollegen Ben A. Reitzes von Barclays auch eingetreten sein: Die Hersteller der iPhone-5-Displays, bei denen es sich um LG Display und Japan Display handeln soll, kämen mit der Produktion aktuell nicht hinterher.

Aufgrund dessen erwartet Reitzes, dass Apple im laufenden Quartal, das mit diesem Monat zu Ende geht, lediglich 10 Millionen entsprechende Displays erhalten wird. Im nächsten Quartal sollen dann aber deutlich größere Mengen zur Verfügung stehen, so dass Apple in diesen drei Monaten mehr als 45 Millionen iPhones verkaufen werde. Das wären 22 Prozent mehr als im Vorjahr.

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