iPhone 5: Neue Karten und Lightning-Port kein Grund gegen den Kauf

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In vielen Artikeln war seit der Vorstellung von iOS 6 und iPhone 5 immer wieder zu lesen, dass Apples eigene Kartenlösung unbrauchbar sei und auch der Abschied vom 30-Port-Dock-Connector für eine Meuterei sorgen werde. Für die rund 4.200 Befragten einer aktuellen Umfrage spielen diese Punkte bestenfalls eine untergeordnete Rolle.

iPhone 5: Neue Karten und Lightning-Port kein Grund gegen den Kauf

Die von TechCrunch veröffentlichten Details der ChangeWave-Studie zeigen, dass diese beiden Kritikpunkte für die potentiellen Kunden nur in wenigen Fällen zum Kaufverzicht führen.

Zu beachten ist allerdings, dass die Umfrage eben nur die Kaufabsichten der Kunden betrachtet und nicht etwa die realen Käufe. Frühere Umfragen von 451/ChangeWave Research haben allerdings in der Vergangenheit immer wieder einen guten Einblick in den realen Markt erlaubt.

Im Vergleich zum Umfrage vom Vorjahr, bei dem es noch ums iPhone 4S ging, haben sich die Kaufabsichten zum iPhone 5 sogar verbessert. Gaben damals nur insgesamt 21,5 Prozent der Befragten an, dass sie sich voraussichtlich für das iPhone 4S entscheiden würden, sind es beim iPhone 5 in diesem Jahr schon 32 Prozent. Die Zahl derjenigen, die sich wahrscheinlich gegen das jeweils neueste iPhone entscheiden würden sank von 71,5 auf 60 Prozent.

Gleichzeitig befragte ChangeWave die 4.270 Konsumenten aus den USA auch wie problematisch für sie die neuen Karten seien. Zum Vergleich gab man auch die Zahlen zum Antennagate aus dem Jahr 2010 an.

Auch der Wechsel zum Lightning-Port und der damit verbundene Kauf von neuen Ladegeräten war Bestandteil der Umfrage. Für keinen der Befragten war dies ein K.O.-Kriterium, der zum Kaufverzicht führen würde. 31 Prozent sagten, es sei kein großes Problem. Für weitere 26 Prozent ist es kein Problem. Ein kleines Problem war es für 31 Prozent, während lediglich sechs Prozent den neuen Stecker als ein großes Problem bezeichneten.

Wie man an den Zahlen erkennen kann, sind nicht etwa einzelne Features eines Smartphones der Grund gegen den Kauf, sondern – zumindest in den USA – der gesättigte Markt. So gaben 61 Prozent der Befragten an, dass sie das Smartphone nicht kaufen würden, weil ihr aktuelles Gerät bereits gut genug ist.

Windows Phone: Der Dritte im Bunde

ChangeWave nutzte die Gelegenheit aber auch, um die Konsumenten zum Thema Windows Phone zu befragen. Die Zahlen, die dabei herauskamen dürften die Damen und Herren in Redmond allerdings nicht erfreuen: Nur neun Prozent (zwei Prozent “sehr wahrscheinlich”, sieben Prozent “wahrscheinlich”) gaben an, dass sie zu einem Gerät mit Windows Phone greifen würden. Zur Erinnerung: Beim iPhone 5 waren es 32 Prozent.

Dr Paul Carton, VP of Research bei ChangeWave gibt sich jedoch optimistisch und sagt, dass sich diese Zahlen deutlich ändern werden, sobald Microsoft und die Partner mit dem Marketing für Windows Phone 8 beginnen.

Was die Windows-Phone-Geräte angeht hat Samsung die Nase vorn, auf dem zweiten Platz reiht sich Nokia ein. HTC folgt erst mit einigem Abstand.

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Weitere Themen: iOS 6, Windows Phone, Samsung


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