iPhone-Präsentation bedeutet nicht unbedingt Börsen-Höhenflug

Florian Matthey
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Aller Voraussicht nach wird Apple nächste Woche Mittwoch, also am 12. September ein neues iPhone vorstellen. Börsen-Zocker mögen meinen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt sei, Apple-Aktien zu kaufen, um sie kurz nach der Präsentation wieder zu verkaufen. Die Vergangenheit zeigt, dass diese Rechnung nicht unbedingt aufgehen würde.

iPhone-Präsentation bedeutet nicht unbedingt Börsen-Höhenflug

Eine Grafik, die Matt Silverman von Mashable (via Apple 2.0 von Fortune) vor einiger Zeit erstellt hat, zeigt, dass eine iPhone-Vorstellung in der Vergangenheit nicht immer einen Höhenflug der Apple-Aktie mit sich brachte. Unmittelbar nach der Präsentation war das nur beim ersten iPhone, also im Januar 2007 der Fall.

Bei den anderen iPhone-Einführungen ließ der Börsenkurs sogar zunächst etwas nach. Einzig beim iPhone 4S erreichte er binnen Tagen wieder den Wert, bei dem er fünf Tage vor der Präsentation lag. In der Regel dürfte das daran liegen, dass viele Beobachter zu hohe Erwartungen an ein neues iPhone stellen, dann aber – zunächst – enttäuscht reagieren.

Auch dieses Jahr ist es durchaus denkbar, dass Apple nicht all das ins neue iPhone integriert, was die Gerüchteküche zuvor vorhergesagt hatte – beispielsweise stehen große Fragezeichen über einen NFC-Chip oder der Integration eines neuen Apple-A6-Prozessors. Das schnelle Geld lässt sich also vielleicht auch dieses Mal nicht machen.

Grafik: Statista.com. Weitere Grafiken zu anderen Produkten dort.

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