Neues iPhone: Koreanische Provider in Verhandlungen für LTE-Support

Holger Eilhard
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Nachdem Apple mit dem neuen iPad sein erstes Gerät mit LTE-Unterstützung vorgestellt hatte, waren sich viele Stimmen einig, dass auch das nächste iPhone die schnelle Datenübertragung unterstützen werde. Von koreanischen Providern gibt es nun Meldungen, dass sie mit Apple in Verhandlungen seien.

Neues iPhone: Koreanische Provider in Verhandlungen für LTE-Support

Wie die Korea Times (via The Next Web) meldet, sind sowohl die SK Telecom als auch KT (ehemals Korea Telecom) in Verhandlungen mit Apple, um sicherzustellen, dass Apples nächstes iPhone mit den LTE-Netzen in ihrem Land kompatibel sein wird. Die Zeitung beruft sich auf Aussagen von Mitarbeitern der beiden Mobilfunkanbieter.

Ziel sei es laut eines KT-Mitarbeiters, Apple dazu zu bringen, die Unterstützung für das in Korea von KT genutzte 1,8-GHz-Band zu integrieren. Das LTE-Netz der SK Telecom arbeitet im 800-MHz-Band. In den USA nutzt Verizons LTE-Netz 700 MHz, während AT&T mit 700 und 2.100 MHz arbeitet. In Deutschland setzen die Provider, je nachdem ob auf dem Land oder in Städten, auf 800, 1.800 und 2.600 MHz. Ähnlich sieht es auch in der Schweiz aus.

Um alle wichtigen Länder mit einem LTE iPhone zu unterstützen, muss Apple das Gerät also mit einem Chip ausstatten, der alle verwendeten Frequenzen unterstützt. Qualcomm hatte etwa angekündigt, dass der MSM-8960, welcher 7 Frequenzbänder unterstützt, ab Juli an Hersteller ausgeliefert werden soll. Erste Geräte sollen laut Qualcomm Ende des Jahres verfügbar sein. Weitere Informationen zu dem Chip gibt es in einem Dokument (PDF) auf der Seite der FCC.

Apples Entscheidung den LTE-Chip im neuen iPad nur mit Unterstützung für die USA und Kanada auszustatten, hatte in einigen Ländern zu Kritik und Verwirrungen geführt. Als Folge nannte Apple das iPad Wi-Fi + 4G nachträglich in iPad Wi-Fi + Cellular um.

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