Neues iPhone: Zulieferer-Umsatzentwicklung spricht für Herbst-Termin

Florian Matthey

Apple-Zulieferer sprechen nicht offen über ihren prominenten Kunden. Allerdings lassen einige Nachrichten doch Rückschlüsse auf zukünftige Apple-Hardware zu. So auch die Aussage eines Energiemanagement-Chip-Herstellers, der einen Umsatzrückgang für die nächsten Monate ankündigt – aber eine Steigerung in der zweiten Jahreshälfte.

Neues iPhone: Zulieferer-Umsatzentwicklung spricht für Herbst-Termin

TriQuint Semiconductor zeigt sich unter anderem für die entsprechenden Chips im iPhone 4S und dem neuen iPad verantwortlich. Im aktuell laufenden Quartal, so der TriQuint-CEO Ralph Quinsey, werde der Umsatz um 19 Prozent zurückgehen. Dieser Rückgang werde allerdings nur temporär sein – es stünden neue Produkte bereit, und in der zweiten Jahreshälfte werde das Unternehmen zu einem normalen Umsatz- und Wachstumsniveau zurückkehren.

Ein Zusammenhang mit Apple muss natürlich nicht zwingend bestehen – allerdings dürfte Apple einer der wichtigsten TriQuint-Abnehmer sein. Zuletzt hatte Qualcomm, Apples Zulieferer von Mobilfunkchips, angekündigt, dass sich die Nachfrage nach den neuen 28-Nanometer-Chips des Unternehmens aktuell nicht befriedigen lasse. Erst im Laufe des Jahres werde das Unternehmen dank neuer Investitionen die Produktion entsprechend hochfahren können.

Analysten hielten nach der Qualcomm-Nachricht eine Veröffentlichung der nächsten iPhone-Generation vor Oktober für unwahrscheinlich. Im letzten Jahr nahm die Nachfrage nach iPhones vor der Veröffentlichung des iPhone 4S ab, da viele potentielle Kunden auf das neue Modell warteten. Sollte die nächste Generation wirklich erst im Oktober erscheinen, würde die von TriQuint vorhergesagte eigene Umsatzentwicklung dazu passen.

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