Analyst über enttäuschendes iPhone 5c: Farben spielen keine Rolle

Julien Bremer
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Von den Verkaufszahlen her blieb das iPhone 5c hinter den Erwartungen von Apple zurück. Ein Analyst der Investment-Bank Piper Jaffray glaubt, dass die farbigen Gehäuse einen entscheidenden Anteil daran haben, warum das 5c nur so spärlich über die Ladentheke geht.

Analyst über enttäuschendes iPhone 5c: Farben spielen keine Rolle

Gene Munster ist Analyst bei Piper Jaffray. In einer Umfrage befragte er 1003 potenzielle Käufer, für welches Smartphone sie sich entscheiden. Nur sechs Prozent haben das iPhone 5c ins Auge gefasst. Damit verlor das Telefon im Vergleich zu einer ähnlichen Studie im Dezember sogar noch drei Prozentpunkte.

Munster liefert für das schwache Ergebnis auch gleich zwei mögliche Erklärungen: „Wir glauben, dass die Leute die deutlichen Unterschiede in zwischen dem iPhone 5s und dem 5c wahrgenommen haben.“ Demnach setzen die Kunden eher auf die neuere Technik. Den zweiten Grund sieht Munster in den Farben des iPhone 5c: „Wir glauben, dass die verschiedenen Farben des iPhone 5c nicht zum erhofften Alleinstellungsmerkmal geführt haben wie es damals beim iPod der Fall war. Viele Kunden kaufen sich eine Hülle für ihr Telefon und die ursprüngliche Farbe spielt somit beim iPhone nur eine untergeordnete Rolle.“

Das 5s hingegen ist auch fast ein halbes Jahr nach der offiziellen Vorstellung noch immer begehrt. 35 Prozent der Befragten liebäugelten mit dem Kauf von Apples Premium-Telefon. Demnach attestiert Munster dem 5s sehr gutes Durchhaltevermögen am Markt. „Wir glauben, dass das ein guter Indikator für Apples Spitzenposition am Markt ist.“

Auch das iPhone 5s lag bei der Umfrage im Dezember noch bei 38 Prozent der Befragten, die sich das Telefon zulegen wollten. Der Rückgang ist aber mit dem hart umkämpften Markt zu erklären und den vielen neuen Produkten der Konkurrenz, die in der Zwischenzeit vorgestellt wurden.

Insgesamt planen 39 Prozent der Smartphone-Käufer, sich ein iPhone zu kaufen. Im Dezember waren es noch 44 Prozent und im September gar 50 Prozent. Dennoch glauben die Analysten an ein leichten Anstieg verkaufter iPhones. Sie prognostizieren für das aktuelle Quartal 37,5 Millionen verkaufte Geräte. Im gleichen Quartal im Vorjahr waren es 37,4 Millionen verkaufte Geräte.

via cnet.com

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